ich bräuchte mal einen Rat von euch.
Letztes Jahr habe ich zum Saisonabschluss ein kleines „Upsi“ mit meiner 2017er S1000rr gehabt und die Karre im Kies versenkt. Zurück in der Box wurde die Maschine erstmal vom Kies befreit und inspiziert. Da es keine Schäden gab habe ich auf den nächsten (und letzten) Turn gewartet. Als es dann soweit war und ich die Maschine gestartet habe wurde ich erstmal von einer fetten weißen Wolke begrüßt. Natürlich habe ich nicht mehr daran gedacht, dass Öl nicht komprimierbar ist
Nach 5 min hat es sich jedenfalls wieder normalisiert. Der Motorlauf war auch unauffällig und im Schauglas war das selbe Ölniveau zu sehen. Daraufhin habe ich mir keine Gedanken mehr gemacht und das Thema abgehakt.
Jetzt ist es aber so, dass ich bei der Vorbereitung für die Saison die Zündkerzen gewechselt habe und die Kerze von Zylinder 2 (von links betrachtet) ölig war. Primär der Keramikteil war eingeölt, wobei es auch auf dem Gewinde zu sehen war. (wohl runtergelaufen) Im Schacht selbst ist auch noch leichter Ölrückstand zu sehen Die anderen Zündkerzen waren trocken. Die Airbox hat teilweise einen leichten Ölfilm.
Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass das ein Überbleibsel vom Kiesbesuch ist und wohl eher die Ventilschaftdichtung betroffen ist.
Lange Rede kurzer Sinn. Meint ihr eine vorzeitige Motorrevision ist erforderlich oder kann ich es noch bis zum Winter aufschieben? Kann es außerdem die Folge vom Start nach dem Crash sein?
Die BMW hat knapp 21k km runter, wovon knapp 19t km Landstraße waren. Die Steuerkette klappert beim Kaltstart meist für max 2-3 Sekunden und beruhigt sich dann wieder. Leistung ist auch immer mehr als genug vorhanden gewesen.
Danke schonmal für eure Hilfe. Bin derzeit im Zwiespalt und würde das Problem am liebsten ignorieren