Hallo zusammen!
Ich bin gerade dabei mir ein Ringtool zu bauen.
Leider muss ich dabei die Gabel wechseln. Jetzt zur Frage:
Ich habe eine 2005er sc57 und eine Gabel mit beiden Brücken komplett von einer ab 2006er
Da sich bei den Facelift Modellen der Lenkkopfwinkel geändert hat, bin ich mir unsicher ob die Gabel und Brücken bei meinem Vor-Facelift Modell passen.
Gibt es hier jemanden, der mir eine fundierte Auskunft dazu geben kann?
Danke im voraus
Gruß
Orville
SC57 Gabel 2005er in 2006er und oder umgekehrt?
Fahrwerk, Tuning, Reifen, Tips&Tricks,...
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SC57 Gabel 2005er in 2006er und oder umgekehrt?
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Re: SC57 Gabel 2005er in 2006er und oder umgekehrt?
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Bist du dir ganz sicher dass sich der Lenkkopfwinkel geändert hat?
Hast du diesbezüglich eine Quelle?
Meines wissens nach wurde die Faceliftgabel lediglich mit härteren Federn ausgestattet und die Gabelfüsse wurden aus anderem Material gefertigt.
Das ist aber nur mein gefährliches Halbwissen!
Hast du diesbezüglich eine Quelle?
Meines wissens nach wurde die Faceliftgabel lediglich mit härteren Federn ausgestattet und die Gabelfüsse wurden aus anderem Material gefertigt.
Das ist aber nur mein gefährliches Halbwissen!
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- Orville Offline
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Re: SC57 Gabel 2005er in 2006er und oder umgekehrt?
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in abgestimmte Lenkgeometrie
In der zweiten Generation benötigten Fahrwerk und Rahmen der Fireblade nur wenige Modifikationen und Verbesserungen. Stattdessen erhielten sie eine ganze Reihe geringfügiger, aber dennoch wichtiger Veränderungen. Erzielt werden damit eine erhebliche Verbesserung des allgemeinen Handlings und ein geschmeidigeres Ansprechverhalten.
Obwohl die Vorderradaufhängung der Fireblade mit ihrer gut ansprechenden, vollkommen verstellbaren Upside-Down-Vorderradgabel im Grunde unverändert blieb, wurde der Nachlaufwinkel des Lenkkopfs von 23° 45‘ auf 23° 30‘ lediglich um ein Viertelgrad reduziert. So verringert sich der Nachlauf von 102 mm auf 100 mm, was Einem leichteren Handling in Verbindung mir dem reduzierten Gewicht deutlich zugute kommt.
Zur Ergänzung der neuen Übersetzung des hinteren Kettenrades wurde die Schwinge um 5 mm verkürzt. In Kombination mit dem reduzierten Nachlaufwinkel reduziert sich der Radstand des Fahrwerks um 10 mm von 1.410 mm auf 1.400 mm. Die Einstellmöglichkeiten der Front- und Hinterradaufhängung bleiben praktisch unverändert, mit vollständiger Einstellbarkeit der Vorspannung, Zug- und Druckstufe, wie es sich für einen wettbewerbsfähigen World-Superbike-Teilnehmer gehört. Eine kleine Änderung gab es am innovativen „Unit Pro-Link-Hinterraddämpfer. Der nun leichtere Einstellring zur Regulierung der Vorspannung ist anstelle des Stahlteils beim Vormodell diesmal aus Aluminium gefertigt.
Neue, größere Bremsscheiben vorne
Der Durchmesser der sehr gut ansprechenden, radial montierten vorderen Bremsscheiben wurde von 310 mm auf 320 mm erhöht. Das Ergebnis ist eine erheblich höhere Bremskraft und eine stark verbessere Bremskontrolle. Um das ungefederte Gewicht niedrig zu halten, wurde auch die Dicke der Bremsscheiben von 5 mm auf 4,5 mm verringert. Ingesamt ließen sich so 300 g Gewicht einsparen. Ebenfalls zur Reduzierung der ungefederten Massen trägt eine kleinere und leichtere neue hintere Bremszange bei.
Leichteres Auspuffsystem
Ebenfalls zur Verringerung des Gewichts wurde die Konstruktion des 4-in-2-in-1- Auspuffsystem aus Titan und Edelstahl überarbeitet. 600 g weniger bei den Rohren, 480 g weniger bei dem servogestützten Auspuffventil und weitere 380 g weniger bei dem „Centre-Up“-Auspuff unter dem Sitz reduzieren nicht nur das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, sondern tragen auch zu einer noch besseren Massenzentralisierung der Fireblade und einer besseren Kurvenkontrolle bei.
Am hinteren Ende des Auspuffsystems wurde die dreiteilige dekorative Abdeckung gegen ein Kunststoffformteil im Doppelrohr-Design getauscht. Das reduziert nicht nur das Gewicht, sondern kommt auch der Optik zugute.
Andere Ausstattungsmerkmale
HESD - Revolutionärer elektronischer Lenkungsdämpfer Wahrscheinlich eine der revolutionärsten Entwicklungen im Bereich des Fahrverhaltens der Fireblade befindet sich direkt unter der Nase des Fahrers. Die direkt über dem Lenkkopf installierte „Black Box“ ist das Herz des elektronischen Lenkungsdämpfers von Honda, der die Hochgeschwindigkeits-Performance bei uneingeschränkter Handlichkeit im niedrigeren Geschwindigkeitsbereich verbessert. Lenkungsdämpfersysteme gibt es bereits seit Jahrzehnten, besonders in der Welt der Motorradrennen, wo hohe Motorleistungen und hohe Geschwindigkeiten ständig an die Grenzbereiche der Motorräder führen.
Sorgen Lenkungsdämpfer für zusätzliche Dämpfung, um die Hochgeschwindigkeits-Performance zu verbessern. Eine häufige Beanstandung bei herkömmlichen Lenkungsdämpfern ist zum Beispiel, dass sie zwar die Hochgeschwindigkeits-Performance angemessen verbessern, das Fahrverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten aber unhandlicher wird. Der Versuch, die beiden Anforderungen einer stärkeren Dämpfung bei hohen Geschwindigkeiten und einer geringeren Dämpfung bei niedrigen Geschwindigkeiten zu erfüllen, führte mit den bisherigen Technologien immer zu einem Kompromiss in der Dämpfungscharakteristik. Während andere Hersteller sich in manchen Fällen dazu entschlossen, Lenkungsdämpfer bei einigen ihrer eher sportorientierten Modelle einzubauen, hat Honda diese Vorrichtungen im Allgemeinen vermieden. Solange diese Dämpfer für eine bessere Hochgeschwindigkeits-Performance entwickelt wurden, weckte ihre Auslegung weiterhin den Wunsch nach einer besseren Allgemein-Performance und Balance. Die Honda-Ingenieure setzten es sich daher zum Ziel, einen Lenkungsdämpfer zu entwickeln, der für ein optimales Gleichgewicht von Dämpfungs- und Handlingeigenschaften sorgt.
Funktion des Dämpfungssystems
Anders als die meisten bisherigen Lenkungsdämpfer hat dieser elektronische Lenkungsdämpfer von Honda keine festgelegten Dämpfungseigenschaften. Der Dämpfer wird in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und Beschleunigung automatisch von der ECU gesteuert, so dass für eine ideale Dämpfungsleistung bei unterschiedlichsten Fahrbedingungen gesorgt ist.
Bei niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeiten ist das Hauptventil voll geöffnet und die Dämpferwirkung minimal. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen wird das spielerische Handling der Fireblade vom Lenkungsdämpfer nicht beeinflusst.
Nehmen Geschwindigkeit und Beschleunigung zu, reagiert die lineare Magnetspule, die den Ölfluss durch das System steuert, auf Signale von der ECU und beschränkt dementsprechend den Ölfluss zwischen den beiden Seiten der Kammer. Dies führt zu einer sanften, aber sehr effektiven Begrenzung bzw. Dämpfung.
Als bedeutender technologischer Fortschritt und weitere Innovation, die zur ausgewogenen Fahrzeugbeherrschung eines Supersport-Motorrads beitragen sollen, ermöglicht der neue elektronische Lenkungsdämpfer von Honda ein berechenbares Handling für mehr Fahrspaß als je zuvor.
(Quelle cbr1000rr.de)
Ein weiteren Hinweis gibt es direkt vom Honda Datenblatt
Siehe hier:
Fahrwerk: Lenkkopf-Nachlaufwinkel auf 23,30 Grad reduziert (vorher 23,45°). Nachlauf von 102 auf 100 mm verringert.
Aluschwinge geschwärzt (wie Rahmen) und 5 mm kürzer. In Kombination mit reduziertem Nachlaufwinkel Radstand jetzt
1400 mm (vorher 1410 mm). Federbein-Einstellring für die Vorspannung aus Alu (vorher Stahl). Bremsscheiben größer (320
statt 310 mm Ø), dazu von 5 auf 4,5 mm Dicke reduziert (Ersparnis 300 g). Kleinere und leichtere Bremszange hinten.
In der zweiten Generation benötigten Fahrwerk und Rahmen der Fireblade nur wenige Modifikationen und Verbesserungen. Stattdessen erhielten sie eine ganze Reihe geringfügiger, aber dennoch wichtiger Veränderungen. Erzielt werden damit eine erhebliche Verbesserung des allgemeinen Handlings und ein geschmeidigeres Ansprechverhalten.
Obwohl die Vorderradaufhängung der Fireblade mit ihrer gut ansprechenden, vollkommen verstellbaren Upside-Down-Vorderradgabel im Grunde unverändert blieb, wurde der Nachlaufwinkel des Lenkkopfs von 23° 45‘ auf 23° 30‘ lediglich um ein Viertelgrad reduziert. So verringert sich der Nachlauf von 102 mm auf 100 mm, was Einem leichteren Handling in Verbindung mir dem reduzierten Gewicht deutlich zugute kommt.
Zur Ergänzung der neuen Übersetzung des hinteren Kettenrades wurde die Schwinge um 5 mm verkürzt. In Kombination mit dem reduzierten Nachlaufwinkel reduziert sich der Radstand des Fahrwerks um 10 mm von 1.410 mm auf 1.400 mm. Die Einstellmöglichkeiten der Front- und Hinterradaufhängung bleiben praktisch unverändert, mit vollständiger Einstellbarkeit der Vorspannung, Zug- und Druckstufe, wie es sich für einen wettbewerbsfähigen World-Superbike-Teilnehmer gehört. Eine kleine Änderung gab es am innovativen „Unit Pro-Link-Hinterraddämpfer. Der nun leichtere Einstellring zur Regulierung der Vorspannung ist anstelle des Stahlteils beim Vormodell diesmal aus Aluminium gefertigt.
Neue, größere Bremsscheiben vorne
Der Durchmesser der sehr gut ansprechenden, radial montierten vorderen Bremsscheiben wurde von 310 mm auf 320 mm erhöht. Das Ergebnis ist eine erheblich höhere Bremskraft und eine stark verbessere Bremskontrolle. Um das ungefederte Gewicht niedrig zu halten, wurde auch die Dicke der Bremsscheiben von 5 mm auf 4,5 mm verringert. Ingesamt ließen sich so 300 g Gewicht einsparen. Ebenfalls zur Reduzierung der ungefederten Massen trägt eine kleinere und leichtere neue hintere Bremszange bei.
Leichteres Auspuffsystem
Ebenfalls zur Verringerung des Gewichts wurde die Konstruktion des 4-in-2-in-1- Auspuffsystem aus Titan und Edelstahl überarbeitet. 600 g weniger bei den Rohren, 480 g weniger bei dem servogestützten Auspuffventil und weitere 380 g weniger bei dem „Centre-Up“-Auspuff unter dem Sitz reduzieren nicht nur das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, sondern tragen auch zu einer noch besseren Massenzentralisierung der Fireblade und einer besseren Kurvenkontrolle bei.
Am hinteren Ende des Auspuffsystems wurde die dreiteilige dekorative Abdeckung gegen ein Kunststoffformteil im Doppelrohr-Design getauscht. Das reduziert nicht nur das Gewicht, sondern kommt auch der Optik zugute.
Andere Ausstattungsmerkmale
HESD - Revolutionärer elektronischer Lenkungsdämpfer Wahrscheinlich eine der revolutionärsten Entwicklungen im Bereich des Fahrverhaltens der Fireblade befindet sich direkt unter der Nase des Fahrers. Die direkt über dem Lenkkopf installierte „Black Box“ ist das Herz des elektronischen Lenkungsdämpfers von Honda, der die Hochgeschwindigkeits-Performance bei uneingeschränkter Handlichkeit im niedrigeren Geschwindigkeitsbereich verbessert. Lenkungsdämpfersysteme gibt es bereits seit Jahrzehnten, besonders in der Welt der Motorradrennen, wo hohe Motorleistungen und hohe Geschwindigkeiten ständig an die Grenzbereiche der Motorräder führen.
Sorgen Lenkungsdämpfer für zusätzliche Dämpfung, um die Hochgeschwindigkeits-Performance zu verbessern. Eine häufige Beanstandung bei herkömmlichen Lenkungsdämpfern ist zum Beispiel, dass sie zwar die Hochgeschwindigkeits-Performance angemessen verbessern, das Fahrverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten aber unhandlicher wird. Der Versuch, die beiden Anforderungen einer stärkeren Dämpfung bei hohen Geschwindigkeiten und einer geringeren Dämpfung bei niedrigen Geschwindigkeiten zu erfüllen, führte mit den bisherigen Technologien immer zu einem Kompromiss in der Dämpfungscharakteristik. Während andere Hersteller sich in manchen Fällen dazu entschlossen, Lenkungsdämpfer bei einigen ihrer eher sportorientierten Modelle einzubauen, hat Honda diese Vorrichtungen im Allgemeinen vermieden. Solange diese Dämpfer für eine bessere Hochgeschwindigkeits-Performance entwickelt wurden, weckte ihre Auslegung weiterhin den Wunsch nach einer besseren Allgemein-Performance und Balance. Die Honda-Ingenieure setzten es sich daher zum Ziel, einen Lenkungsdämpfer zu entwickeln, der für ein optimales Gleichgewicht von Dämpfungs- und Handlingeigenschaften sorgt.
Funktion des Dämpfungssystems
Anders als die meisten bisherigen Lenkungsdämpfer hat dieser elektronische Lenkungsdämpfer von Honda keine festgelegten Dämpfungseigenschaften. Der Dämpfer wird in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und Beschleunigung automatisch von der ECU gesteuert, so dass für eine ideale Dämpfungsleistung bei unterschiedlichsten Fahrbedingungen gesorgt ist.
Bei niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeiten ist das Hauptventil voll geöffnet und die Dämpferwirkung minimal. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen wird das spielerische Handling der Fireblade vom Lenkungsdämpfer nicht beeinflusst.
Nehmen Geschwindigkeit und Beschleunigung zu, reagiert die lineare Magnetspule, die den Ölfluss durch das System steuert, auf Signale von der ECU und beschränkt dementsprechend den Ölfluss zwischen den beiden Seiten der Kammer. Dies führt zu einer sanften, aber sehr effektiven Begrenzung bzw. Dämpfung.
Als bedeutender technologischer Fortschritt und weitere Innovation, die zur ausgewogenen Fahrzeugbeherrschung eines Supersport-Motorrads beitragen sollen, ermöglicht der neue elektronische Lenkungsdämpfer von Honda ein berechenbares Handling für mehr Fahrspaß als je zuvor.
(Quelle cbr1000rr.de)
Ein weiteren Hinweis gibt es direkt vom Honda Datenblatt
Siehe hier:
Fahrwerk: Lenkkopf-Nachlaufwinkel auf 23,30 Grad reduziert (vorher 23,45°). Nachlauf von 102 auf 100 mm verringert.
Aluschwinge geschwärzt (wie Rahmen) und 5 mm kürzer. In Kombination mit reduziertem Nachlaufwinkel Radstand jetzt
1400 mm (vorher 1410 mm). Federbein-Einstellring für die Vorspannung aus Alu (vorher Stahl). Bremsscheiben größer (320
statt 310 mm Ø), dazu von 5 auf 4,5 mm Dicke reduziert (Ersparnis 300 g). Kleinere und leichtere Bremszange hinten.
- jkracing Offline
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Re: SC57 Gabel 2005er in 2006er und oder umgekehrt?
Kontaktdaten:
maßlich sind die Gabeln gleich, Rahmen/Schwinge sind unterschiedlich.
Bei der Schwinge kann man sich zur 06/07er mal Gedanken machen warum bei den
Profis längere Schwingen/andere Umlenkhebel zum Einsatz kommen, natürlich in Abhängigkeit zum restlichen Setup!
Bei der Schwinge kann man sich zur 06/07er mal Gedanken machen warum bei den
Profis längere Schwingen/andere Umlenkhebel zum Einsatz kommen, natürlich in Abhängigkeit zum restlichen Setup!