"Am 21. März 2005"oder'Frühjahrsgefühle' Ledenon08
Hier könnt Ihr posten was nicht mit dem Thema Racing zusammenhängt
Jokes, jeglicher Dummfug oder einfach nur um zu quatschen
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Dachte ja bloß. Soll ja Leute geben, die sind dann so rallig aufs Fahren, daß sie alles andere vergessen... Ich hab da so jemanden im r4f-Bekanntenkreis, dem ist mal der hintere Bremssattel beim Fahren verlustig gegangen.... ich sach abba nich wer... (wenn mir mein Leben lieb ist) 
American beer is like making love in a canoe:
Fucking close to water. (Woody Allen)
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- Martin Offline
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Das ungute Gefühl
Die Tage vergingen und Ostern kam immer näher. Täglich tauschte ich mich per messenger und sms mit den anderen aus, die mit mir zusammen das Frühjahr in Südfrankreich einläuten wollten: Hast du die Verkleidung hingekriegt? Welche Bremsbeläge soll ich nehmen? Meinst du in der Box ist es nachts zu kalt? Kommt der Chippi jetzt mit oder nicht? 1000 Fragen und genauso viele Antworten.
Dabei war ich selbst aufgeregt genug und hatte auch genug Fragen an mich selbst: Hast Du eigentlich überhaupt Zeit dafür mitten in der Woche? Was sollst du mitnehmen? Ist das Motorrad denn wirklich fahrfertig oder wird sie haufenweise kleinere Defekte ob der langen Standzeit haben? Wird der Wohnwagen funktionieren? Ist ja auch schon uralt und ewig nicht bewegt worden. Wirst du selbst überhaupt noch klarkommen? Und wenn ja, schaffst du es wenigstens unter die 1.40 min? Das letzte Rennstreckenfahren ist ja schon mehr als 2 ½ Jahre her und da auch nur 1 Tag und davor auch schon 1 Jahr lang nichts. Selbst auf der Landstraße waren es seit September 2004 keine 200 km.... Fragen über Fragen...
Am Ostersamstag fuhr ich dann zur Garage und packte die Kisten, das Werkzeug und die Ersatzverkleidung zusammen und verstaute sie im Sprinter. Die R6 ließ ich nochmals warmlaufen. Aber was war das? Irgendwie wollte sie nicht richtig sauber laufen. Hörte sich komisch an. Sie war warm, Sprit war auch drin, sie sollte einwandfrei laufen...
Kurzentschlossen setzte ich mich drauf, fuhr aus dem Hof und die Straße 100 m hoch. Und es blieb dabei, sie zog nicht richtig. Mist. Naja, was Schlimmes wird es wohl nicht sein, hoffte ich.
Und so lud ich die Rennmaschine ein in der Hoffnung dass sie in Ledenon läuft. Aber ein ungutes Gefühl blieb.
Ostersonntag war dann noch lustiges Eiersuchen mit Lisas Freunden und Freundinnen im Wildpark angesagt, als ich eine MMS von Hempf aus Sonneberg bekam, der mir erklärte, dass der Wintersport losgehen könne:

Abends brachte ich dann meine Kleine noch zu Bett und brach im Anschluss daran gegen 20.45 Uhr auf Richtung Andernach um Hempf dort auf einem Betriebshof zu treffen und samt seiner R6 einzuladen. Plan war, noch bis Luxemburg zu fahren und dort zu nächtigen. Gegen 1 Uhr machten wir das Licht aus.
Am nächsten Morgen wurden wir dann von der weißen Pracht überrascht und kochten erst mal eine leckere Kanne Kaffee. Kurz vor 9 Uhr waren wir dann wieder auf der Reise, tankten den Sprinter und alle Kanister rappelvoll (ist einfach viel billiger in Lux) aber Hempfs Laune war trotzdem weit unten. „ Du hast mir Frühjahrstemperaturen versprochen und jetzt so was...“ Ich beruhigte ihn und schon bald verschwand der Schnee.

Zwischenzeitig meldete sich Blutlos schon per sms mehrfach und gab den aktuellen Standort durch. Eric und er kamen über eine andere AB nach Frankreich und waren uns etwa 1 Std. voraus mit ihrem Vito. Es war eine unterhaltsame Sms-Unterhaltung, die uns die Zeit im Auto gut vertrieb (jetzt weiß ich auch wieder was mich am Rennsport immer am meisten genervt hat: Die langen Fahrten auf der AB).
180 km vor Ledenon meldete er sich dann noch mal mit leichtem Schneefall!
Anders als Hempf machte ich mir jedoch keine Sorgen und so wurde dann das Wetter auch immer besser, je weiter wir in den Süden kamen.

Die Autobahn teilte sich, wir fuhren weiter grob Richtung Barcelona und mein Sprinter wurde immer schneller. „Ruhig, Blauer, ruhig“ versuchte ich ihn zu beruhigen, aber immer wieder schnellte die Tachonadel auf fast 120 km/h. Nur mit Mühe konnte ich ihn im Zaum halten...
Bei Remoulins verließen wir dann die AB und fuhren Richtung Ledenon. Dabei fiel uns auf, dass zwischen der ersten und der zweiten Tankstelle ein großer Preisunterschied bestand, was wir uns natürlich für die Rückfahrt merkten, da der Tank des Sprinters annähernd leer war.

Ein malerisches Dörfchen
Dank der 129 Diesel-PS hatten wir keine Probleme mit unserem Gespann die Hochebene der Rennstrecke zu erreichen und fuhren so gegen 17.30 Uhr ins Fahrerlager. „Endlich wieder zuhause“ war das erste was mir durch den Kopf ging. Wir bezogen dann unsere Box Nr. 12 und richteten uns häuslich ein.
Bei der Anmeldung lernte ich dann endlich Wolf Töns persönlich kennen. Wir hatten uns ja in letzter Zeit schon häufig ausgetauscht.
Abends schmissen wir dann Blutlos’ Elektrogrill an und ließen den Tag langsam ausklingen. Blutlos, Eric und Hempf mit einem leckeren Bierchen, ich mit Apfelschorle, da ich ja für den im Mai geplanten Marathon bereits seit mehr als 7 Wochen Alllolo-abstinent bin.
Fortsetzung folgt
Die Tage vergingen und Ostern kam immer näher. Täglich tauschte ich mich per messenger und sms mit den anderen aus, die mit mir zusammen das Frühjahr in Südfrankreich einläuten wollten: Hast du die Verkleidung hingekriegt? Welche Bremsbeläge soll ich nehmen? Meinst du in der Box ist es nachts zu kalt? Kommt der Chippi jetzt mit oder nicht? 1000 Fragen und genauso viele Antworten.
Dabei war ich selbst aufgeregt genug und hatte auch genug Fragen an mich selbst: Hast Du eigentlich überhaupt Zeit dafür mitten in der Woche? Was sollst du mitnehmen? Ist das Motorrad denn wirklich fahrfertig oder wird sie haufenweise kleinere Defekte ob der langen Standzeit haben? Wird der Wohnwagen funktionieren? Ist ja auch schon uralt und ewig nicht bewegt worden. Wirst du selbst überhaupt noch klarkommen? Und wenn ja, schaffst du es wenigstens unter die 1.40 min? Das letzte Rennstreckenfahren ist ja schon mehr als 2 ½ Jahre her und da auch nur 1 Tag und davor auch schon 1 Jahr lang nichts. Selbst auf der Landstraße waren es seit September 2004 keine 200 km.... Fragen über Fragen...
Am Ostersamstag fuhr ich dann zur Garage und packte die Kisten, das Werkzeug und die Ersatzverkleidung zusammen und verstaute sie im Sprinter. Die R6 ließ ich nochmals warmlaufen. Aber was war das? Irgendwie wollte sie nicht richtig sauber laufen. Hörte sich komisch an. Sie war warm, Sprit war auch drin, sie sollte einwandfrei laufen...
Kurzentschlossen setzte ich mich drauf, fuhr aus dem Hof und die Straße 100 m hoch. Und es blieb dabei, sie zog nicht richtig. Mist. Naja, was Schlimmes wird es wohl nicht sein, hoffte ich.
Und so lud ich die Rennmaschine ein in der Hoffnung dass sie in Ledenon läuft. Aber ein ungutes Gefühl blieb.
Ostersonntag war dann noch lustiges Eiersuchen mit Lisas Freunden und Freundinnen im Wildpark angesagt, als ich eine MMS von Hempf aus Sonneberg bekam, der mir erklärte, dass der Wintersport losgehen könne:

Abends brachte ich dann meine Kleine noch zu Bett und brach im Anschluss daran gegen 20.45 Uhr auf Richtung Andernach um Hempf dort auf einem Betriebshof zu treffen und samt seiner R6 einzuladen. Plan war, noch bis Luxemburg zu fahren und dort zu nächtigen. Gegen 1 Uhr machten wir das Licht aus.
Am nächsten Morgen wurden wir dann von der weißen Pracht überrascht und kochten erst mal eine leckere Kanne Kaffee. Kurz vor 9 Uhr waren wir dann wieder auf der Reise, tankten den Sprinter und alle Kanister rappelvoll (ist einfach viel billiger in Lux) aber Hempfs Laune war trotzdem weit unten. „ Du hast mir Frühjahrstemperaturen versprochen und jetzt so was...“ Ich beruhigte ihn und schon bald verschwand der Schnee.

Zwischenzeitig meldete sich Blutlos schon per sms mehrfach und gab den aktuellen Standort durch. Eric und er kamen über eine andere AB nach Frankreich und waren uns etwa 1 Std. voraus mit ihrem Vito. Es war eine unterhaltsame Sms-Unterhaltung, die uns die Zeit im Auto gut vertrieb (jetzt weiß ich auch wieder was mich am Rennsport immer am meisten genervt hat: Die langen Fahrten auf der AB).
180 km vor Ledenon meldete er sich dann noch mal mit leichtem Schneefall!
Anders als Hempf machte ich mir jedoch keine Sorgen und so wurde dann das Wetter auch immer besser, je weiter wir in den Süden kamen.

Die Autobahn teilte sich, wir fuhren weiter grob Richtung Barcelona und mein Sprinter wurde immer schneller. „Ruhig, Blauer, ruhig“ versuchte ich ihn zu beruhigen, aber immer wieder schnellte die Tachonadel auf fast 120 km/h. Nur mit Mühe konnte ich ihn im Zaum halten...
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ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
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Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
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- Martin Offline
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Nicht so ungeduldig. Kommt schon noch alles...Bremsenix hat geschrieben:Na endlich Martin , schöner Bericht![]()
wo bleibt die Rundenzeit
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- AndiGixxer Offline
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Wo sich der 2.schnellste Ledenon-Aufzünder ever hier grad meldet:Bundy hat geschrieben: Rundenzeit???
Habe seiner Hoheit am Ostersonntag doch auch eine Kurzundschnellmessage geschickt, die leider unbeantwortet blieb. .-(
Vermutlich saß er im Keller und hat geheult oder so...
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@Martin> Habe sehr wohl geantwortet! Vielleicht kann Vodafone ja kein Französisch.......
Mit Rundenzeit meinte ich die Zeit, die die Autobahn gebraucht hat, um schnell zu bedecken........
Korea,
34
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- Diditotalbekloppt Offline
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