Machen ist wie wollen..nur krasser
Alleinreisend - Alles anders
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über die es sich lohnt zu sprechen!
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Irgendwer hat in seiner Signatur ein geilen Spruch..
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- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Es ist schon lange dunkel, als ich nach links zum Wärtermann blicke, der mir - wie immer und wie jedem - brav die Schranke hochklappt. Kuba, Kuba, irgendwo muss er doch sein?!? Ich lasse klingeln. Und bekomme direkt eine Abwesenheitsnachricht. Och, nööööö. Dann eben anders. Was suche ich, was suche ich? Wie war das noch? Groß, schwarz, vier Räder. Färt, irgendwo muss das doch sein. In Schleichfahrt scanne ich Teile von Wagenburgen ab. Da war kein Färt. Nirgendswonicht.
Bevor ich eine zweite Runde drehe und mir dabei vollends bekloppt vorkomme, lenke ich in Richtung Anmeldung. Ich parke dort, wo sonst nur tropfende Unfallopfer abgestellt werden und der Boden schon total vollgekleckert ist. Wenn ich schon keine Wagenburg auftreiben kann, dann will ich zumindest angemeldet sein.
Es war fürchterlich dunkel, fürchterlich kalt, und ich hatte kein Zuhause. Sorgenfalten sehen mir mitten ins Gesicht, als ich mir die Hände im Pitboxenzimmer wasche. Die Anmeldeschlange empfängt mich mit Klaus. Er sieht aus, als ob er nicht wüsste, ob er lachen oder sich sorgen sollte, als ich ihm von meiner fehlenden Verabredung erzähle. Als die Frohnatur, die er ist, entscheidet er sich schnell für Lachen und schiebt hinterher, ich wäre ja noch gut dran, denn der Jan, der Jan (also der mit der R1) hätte sich erst für nach 23 angekündigt und es sei ja schon lange kein Platz mehr vor den Boxen.
Zerknirscht versuche ich, darin etwas Gutes zu sehen und bewege mich in der Schlange weiter vor. Klaus bewegt sich zu seiner Box. Warum wollte ich nochmal nicht in die Box? Ach ja, ich konnte nicht in die Box. Die war voll mit mehr oder weniger alten Männern und niemand davon hatte absagen müssen. Schön für sie. Wirklich schön. Verdammt schön.
Hinter mir höre ich bekannte Töne. Ich sehe genauer hin. Und da steht er, ein anderer Jan, der mit BMW. Poah, zumindest irgendwer hier, den ich kenne. Es schiebt sich etwas Erleichterung zwischen die Schichten aus Frust.
Kurz bevor ich einen ganz besonders bedeutsamen Transponder und einen Aufkleber übergeben bekomme, klingelt das Telefon. Ich sehe kurz hin. Der andere Jan, also der kleine Blonde, versucht, seine Mutter zu erreichen. "Jetzt nicht!" Und es ist besser so, denn vier Schritte später meldet sich endlich Kuba. "Melon Helmets" heißt das neue Zauberwort. Färt war Geschichte.
Auch, wenn es nicht heller oder wärmer geworden ist, weicht die Unsicherheit langsam Entspannung. Zehn Minuten später hatte ich meine endgültige Parkposition erreicht und konnte endlich die Gepäckstücke ausladen.
Bevor ich eine zweite Runde drehe und mir dabei vollends bekloppt vorkomme, lenke ich in Richtung Anmeldung. Ich parke dort, wo sonst nur tropfende Unfallopfer abgestellt werden und der Boden schon total vollgekleckert ist. Wenn ich schon keine Wagenburg auftreiben kann, dann will ich zumindest angemeldet sein.
Es war fürchterlich dunkel, fürchterlich kalt, und ich hatte kein Zuhause. Sorgenfalten sehen mir mitten ins Gesicht, als ich mir die Hände im Pitboxenzimmer wasche. Die Anmeldeschlange empfängt mich mit Klaus. Er sieht aus, als ob er nicht wüsste, ob er lachen oder sich sorgen sollte, als ich ihm von meiner fehlenden Verabredung erzähle. Als die Frohnatur, die er ist, entscheidet er sich schnell für Lachen und schiebt hinterher, ich wäre ja noch gut dran, denn der Jan, der Jan (also der mit der R1) hätte sich erst für nach 23 angekündigt und es sei ja schon lange kein Platz mehr vor den Boxen.
Zerknirscht versuche ich, darin etwas Gutes zu sehen und bewege mich in der Schlange weiter vor. Klaus bewegt sich zu seiner Box. Warum wollte ich nochmal nicht in die Box? Ach ja, ich konnte nicht in die Box. Die war voll mit mehr oder weniger alten Männern und niemand davon hatte absagen müssen. Schön für sie. Wirklich schön. Verdammt schön.
Hinter mir höre ich bekannte Töne. Ich sehe genauer hin. Und da steht er, ein anderer Jan, der mit BMW. Poah, zumindest irgendwer hier, den ich kenne. Es schiebt sich etwas Erleichterung zwischen die Schichten aus Frust.
Kurz bevor ich einen ganz besonders bedeutsamen Transponder und einen Aufkleber übergeben bekomme, klingelt das Telefon. Ich sehe kurz hin. Der andere Jan, also der kleine Blonde, versucht, seine Mutter zu erreichen. "Jetzt nicht!" Und es ist besser so, denn vier Schritte später meldet sich endlich Kuba. "Melon Helmets" heißt das neue Zauberwort. Färt war Geschichte.
Auch, wenn es nicht heller oder wärmer geworden ist, weicht die Unsicherheit langsam Entspannung. Zehn Minuten später hatte ich meine endgültige Parkposition erreicht und konnte endlich die Gepäckstücke ausladen.

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- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Ich parkte zum ersten Mal seit langem auf der anderen Seite am Zaun. Es waren gefühlte Kilometer zu meinem Lieblingsduschklohaus. Oh, Mann, wer hatte sich das bloß ausgedacht? Noch bevor sich hier ein weiteres "Was mach ich hier bloß?" regte, wies ich mich an, froh darüber zu sein, dass ich meine Wagenburg gefunden hatte. Und ich würde sogar ein Gelbes irgendwo unterstellen dürfen. Man bot mir Steckerplätze an und eine Heizung für später. Heizung. Wir hatten um die 10°C. Das würde kein Spaß werden ohne. Und zwischen muss-noch-Rad-umstecken und will-endlich-essen höre ich Kuba immer wieder "hier ist alles entspannt" oder "bei uns ist immer alles entspannt". Und während ich darüber grüble, was er damit meint, merke ich, dass Klaus sich mal wieder dafür interessierte, was aus mir geworden ist. Wo ich denn abgeblieben wäre. Klaus. Ich konnte jedem empfehlen, einen zu haben. Vielleicht nicht gerade den, der mich vor einiger Zeit adoptiert hatte, denn der wäre ja sonst so ausgebucht, dass ich keinen Platz mehr haben würde. Irgendeinen Klaus. Vielleicht musste es auch nicht unbedingt ein Klaus sein. Es reichte nur jemand, der ernsthaft dazu bereit war, seine Energie für andere bereitzustellen, ohne sich davon etwas zu versprechen. Ich hoffte, dass ich das alles irgendwann irgendwie zurückgeben konnte.
Ich hatte den leisen Verdacht, dass jemand vielleicht darüber nachgedacht hatte, einige Zweiräder zur Seite zu schieben.
Aber das war nicht nötig. Nach ungefähr einer halben Stunde war ich fest davon überzeugt, dass ich wirklich in meiner Wagenburg angekommen war. Dazu gehörte noch Erich. Der hatte eine GSX-R. Eine 6er. Ein potentieller Langstreckenkandidat. Passt.
Es war nicht wärmer geworden. Es war nicht heller geworden. Aber es war heimeliger geworden. Und während mich der Jan mit der BMW geschäftig von der Seite vollquatschte, um mich, kniend auf einem von Kleinkindzähnen angebissenem Schwimmbrett, gezielt von meiner Radwechselroutine abzulenken, baute Erich mir eine Beleuchtung auf. Fast geschafft. Nur dann kommen die Herrschaften mit irgendeinem Schraubendreher, den ich in die Kette stecken soll. Hä? Ja, dann würde das mit dem Rad richtig sitzen. Hääääh? Ja, das machte man so.
Hä. Es blieb dabei. Ich ließ stecken und machte die Mutter fest. Es erschloss sich mir hier und heute Abend nicht im entferntesten, wozu der Zinober gut sein sollte. Ja, das müsse so. Man hätte sonst das Rad schief (oder so). Die Herrschaften sind sich so sicher, dass das muss, dass es mir völlig egal ist, dass ich es nicht verstehe. Noch nie musste ich irgendwas in meine Kette stecken. Ich hatte doch Kettenspanner, die dafür sorgten, dass sich nichts verschob. Die Position der Achse war doch fix. Bis man an diesen Dingern drehte, die hinten dran waren.
Mir war zu spät, zu kalt und zu müde für Verständnisfragen. Transpondermontagekontrolle war heute definitiv nicht mehr drin. Das ging alles morgen früh. Mit dem Moped zur Fahrerbesprechung. War eh meilenweit weg...
Und nachdem man das Gelbe unter die Markise geschoben hatte, krabbelte ich auf meine Karpfenliege und war soooo froh, dass mir Erich seine Elektroheizung ausgeliehen hatte. Unter Vorbehalt. Morgen musste ich das Ding wieder abgeben. Denn morgen wollte Erichs Holde kommen. Und die brauchte ja ihre Heizung.
Besser nicht zu viel daran gewöhnen. Ich schaltete das Ding aus und versuchte, zu schlafen.
Ich hatte den leisen Verdacht, dass jemand vielleicht darüber nachgedacht hatte, einige Zweiräder zur Seite zu schieben.
Aber das war nicht nötig. Nach ungefähr einer halben Stunde war ich fest davon überzeugt, dass ich wirklich in meiner Wagenburg angekommen war. Dazu gehörte noch Erich. Der hatte eine GSX-R. Eine 6er. Ein potentieller Langstreckenkandidat. Passt.
Es war nicht wärmer geworden. Es war nicht heller geworden. Aber es war heimeliger geworden. Und während mich der Jan mit der BMW geschäftig von der Seite vollquatschte, um mich, kniend auf einem von Kleinkindzähnen angebissenem Schwimmbrett, gezielt von meiner Radwechselroutine abzulenken, baute Erich mir eine Beleuchtung auf. Fast geschafft. Nur dann kommen die Herrschaften mit irgendeinem Schraubendreher, den ich in die Kette stecken soll. Hä? Ja, dann würde das mit dem Rad richtig sitzen. Hääääh? Ja, das machte man so.
Hä. Es blieb dabei. Ich ließ stecken und machte die Mutter fest. Es erschloss sich mir hier und heute Abend nicht im entferntesten, wozu der Zinober gut sein sollte. Ja, das müsse so. Man hätte sonst das Rad schief (oder so). Die Herrschaften sind sich so sicher, dass das muss, dass es mir völlig egal ist, dass ich es nicht verstehe. Noch nie musste ich irgendwas in meine Kette stecken. Ich hatte doch Kettenspanner, die dafür sorgten, dass sich nichts verschob. Die Position der Achse war doch fix. Bis man an diesen Dingern drehte, die hinten dran waren.
Mir war zu spät, zu kalt und zu müde für Verständnisfragen. Transpondermontagekontrolle war heute definitiv nicht mehr drin. Das ging alles morgen früh. Mit dem Moped zur Fahrerbesprechung. War eh meilenweit weg...
Und nachdem man das Gelbe unter die Markise geschoben hatte, krabbelte ich auf meine Karpfenliege und war soooo froh, dass mir Erich seine Elektroheizung ausgeliehen hatte. Unter Vorbehalt. Morgen musste ich das Ding wieder abgeben. Denn morgen wollte Erichs Holde kommen. Und die brauchte ja ihre Heizung.
Besser nicht zu viel daran gewöhnen. Ich schaltete das Ding aus und versuchte, zu schlafen.

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- businesskasper Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Wenn deine Rj27 die selben Kettenspanner hat wie meine RJ15, kannste das mit dem Schraubendreher weglassen.
- krad Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Ich muss immer was zwischen Kettenrad und Kette stecken und das Rad vorwärts auf Spannung drehen.
Ohne den Trick kriege ich es beim Festschrauben nicht hin, dass das Rad beidseitig gegen die Anschläge gedrückt wird.
Sieht man auch nicht in allen Anleitungen, hier ist es z.B. drin: https://youtu.be/zB4DsHV8SAQ?t=4m08s
Ohne den Trick kriege ich es beim Festschrauben nicht hin, dass das Rad beidseitig gegen die Anschläge gedrückt wird.
Sieht man auch nicht in allen Anleitungen, hier ist es z.B. drin: https://youtu.be/zB4DsHV8SAQ?t=4m08s
- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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..hmmm...ich hab noch nie ne Heizung gebraucht...und ich penne entweder in der Box oder im Pavillon. Ihr braucht bessere Schlafsäcke!
P.S.: ...ich wurde erwähnt!!!!
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- stscit04 Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Ich hab einmal eine Heizung gebraucht. In Assen im Pavillon. Und da hat mir Campari mit einer ausgeholfen. Von daher zahlt das universium grade Karma aus und alles ist wieder im Gleichgewicht 
Re: Alleinreisend - Alles anders
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gibt nix schlimmeres als nen Schlafsack
... aber bis 5 Grad regelt eigentlich das Bettzeug .. nur wenn so eine aufblasbare Matratze benutzt wird kann's von unten kühl werden...
- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Schlafsäcke find ich auch nicht angebracht. Ich hatte aber nur das Sommerbett dabei mit ganz viel drauf. Das ging.. Nur, wenn man sich bei unter 15Grad nackich machen muss, um in eine eiskalte Bettwäsche zu steigen, ist das definitiv nicht Schöner Wohnen.

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