Ich erinnere mich noch daran, wie du bei den Boxen das erste Mal die Launch ausprobiert hast. Kannte auch das Personal nicht und so fiel die Reaktion dann auch aus...
Wäre heute noch ein außergewöhnliches Gerät, damals Lichtjahre weit weg auf dem Olymp im Vergleich zu unseren Teilen.
Du hattest übergangsweise 2 davon, richtig?
...die Frage ist nicht ob (man stürzt), sondern wann und wie oft...
Mensch Roland, ist ne Ewigkeit her. Fährst Du noch?
Stimmt, das mit der Launch Control kannte damals noch Niemand, ebensowenig wie das kupplungsfreie Runterschalten oder die aktive Motorbremse, bei der Flammen aus dem Auspuff kamen. Habe damals bei Translogic extra den 2 Wege Sensor bestellt, den die seinerzeit nur an Superbike WM / MotoGP Teams verakuft haben. Da war noch vor der Einführung der Seamless Getriebe.
Stimmt es waren 2 Maschinen, wobei ich die Nummer 2 nie gefahen bin. Habe sie als Ersatzteilspender geholt und am Ende nur Motor, Heckrahmen und Kühler behanlten habe. Habe in UK bei dem Team das Motorrad, einen weiteren Motor und noch 70 Sätze Pirelli Supercorsa Reifen gekauft zu je 150€ der Satz.
In 2014 habe ich dann die Rennmaschine komplett erneuert und in eine Straßen R6 eingebaut. Auch hier habe ich wieder Ersatzteile generiert und ein paar Upgrades verbaut (besseres GPS, IR Reifentemperatursensoren, ein paar Werksteile).
Ursprünglich stammte die Maschine aus der britischen Supersport und hatte erst die 200, später die 44. Die konnte man sich als Wallpaper auf der Arai Seite runterladen
War eine schöne Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere aber heute habe ich mit den kleinen Maschinen mindestens genau so viel Spaß.
R O L A N D hat geschrieben: ↑Montag 14. September 2026, 20:26
Daniel, ja ich fahre noch. Aber nie stand die Frage mehr im Raum, als sie in diesem Winter stehen wird...
Tja, die Frage ereilt Jeden von uns früher oder später. Gibt kaum noch Leute von damals aus meinem Umfeld, die heute noch aktiv dabei sind.
Aber zurück zum Thema... Die größten Fortschritte konnte und kann ich auf der Strecke mit der Rundenzeitenvorraussage / Differenzbetrachtung erzielen. Somit kann man sich selbst immer weiter pushen, ohne einem schnelleren Fahrer zu folgen.
Bei der Datenauswertung war es hilfreich zu wissen, wo man wie schnell war (geht einfach mit GPS) als Wegdiagramm / Runde mit Metern. Die Kür war dann das zu erweitern um Bremdruck (wann und wo wie stark gebremst) und Drosselklappenstellung (wann und wo wie schnell / stark das Gas aufgezogen). Diese Daten im Overlay (2 Runden) und da konnte man schon deutliche Unterschiede von Tag 1 auf Tag 2 sehen oder von einem Jahr in das nächste Jahr.
Lambda ist okay, wenn man selbst an der Gemischanreicherung spielt oder Magerruckler ausbügeln möchte und Federkennlinien halt ich für zu komplex. Lieber Jemanden suchen, der einem das Fahrwerk wirklich sehr gut einstellt. Hat bei mir leider auch ein paar Jahre gedauert.