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Alleinreisend - Alles anders

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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

stscit04 hat geschrieben: Donnerstag 3. September 2026, 09:56 Hätte ich bei OZ nicht für möglich gehalten, die sind doch eigentlich eher am oberen Ende was Qualität angeht.
Hatte bei bisher 6 Sätzen OZ auch nie ein Thema - und hätte ich auch nicht für notwendig gehalten das vorher zu
checken.

Aber wenns nicht passt: Nie im Leben würde ich da selbst rum machen. Das geht zurück und dann bekomme ich
eine passende Felge. Ist ja nicht so, dass die Temu Preise aufrufen, ergo: Temu Qualität nicht akzeptabel.
Bei der Felge kamen mehrere unglückliche Umstände zusammen. Ich habe erst in Brünn feststellen können, dass es nicht passt, weil die Felge für Aragon zu spät ankam, und ich vorher zwar damit rumgefahren bin, aber keinen Bedarf für einen neuen Reifen hatte. Sicher habe ich Flugs Kontakt zum Verkäufer aufgenommen und eine standesgemäße Reklamation abgesetzt.

Wie das ist, wenn man im August was aus Italien will, sollte klar sein. :lol:

Und als ich dann eigentlich auf Rückmeldung warten wollte, wie es hier weitergeht, war die Hülse schon ausgebaut usw. Das Ergebnis ist bekannt. Ich kann somit kein defektes Teil mehr vorzeigen oder verschicken. Ich hoffe, dass man trotzdem Erbarmen hat und mir eine maßhaltige Hülse zukommen lässt. Wie ich da jetzt argumentativ rankommen soll, ist allerdings mehr als unklar.
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

Most, 15.8.2026, die Frisur hält - sich von allem fern, was wirklich als frisiert gilt. Ein blonder Vetter It schlurft vom Anhänger zum Waschcontainer auf der Ecke. Es war in Most gut, eine Box am Anfang oder am Ende der Boxengasse zu haben. Unsere war eher in der Mitte. Es ist schon geschäftiges Treiben in und vor den Boxen. Die Sonne bringt den roten Tankstellenbogen zum leuchten. Die Sonne scheint auf ein schwarzes Asphaltband, dass sich vom Bogen herunterschlängelt. Meine Kotzstrecke. Genau da, genau das, das kann ich nicht. Vetter It seufzt und sucht den Container auf.

Die Sonne. Die Sonne hatte hier in Most kein Gras mehr hinterlassen, was nicht verbrannt war. Es war alles furztrocken. Also für den Fall, dass es kein Schurz war. Ja, die klimatischen Bedingungen hatten sich verschoben. Über meine 46 Jahre aktiver Wetterbeobachtung war die Schlussfolgerung: Die Sommer wurden heißer und die Regengüsse vehementer, weil die Kack-Wolken einfach nicht mehr weiterzogen (ich erinnerte mich an meine fast zwei Stunden, die ich in der Woche vor Brünn im Bikini im Spielhäuschen am Strand ein Gewitter abwarten musste, was einfach nicht wegzog). Stürme wurden heftiger.
Es hatte hier augenscheinlich seit Wochen nicht mehr geregnet. Was einerseits gut war, war andererseits besorgniserregend. Europa hatte die nächste Inflationswelle vor sich. Und irgendwann würden wir nichts mehr zu fressen haben und Wasser hätten nur noch wenige. "Warte ab, bis das mit dem Wasser kommt", hatte Klaus verlauten lassen, "wir sind gerade erst beim Öl." Die Welt, wie ich sie lange kannte, war im Arsch. Aber ich hatte zwei Kinder, und angesichts der Aussichten war ich froh, dass sie so erzogen waren, mit sehr, sehr viel zurechtzukommen, was sie nicht ändern konnten. Wer keine Ansprüche hat, der wird nichts vermissen...Und ich hoffte inständig, dass das mit den Mutant Chronicles noch ein bisschen wartete.

Nachdem ich mich angekleidet hatte, sah ich zu, dass ich ein odentliches Frühstück einwarf. Ohne den Goldenen Löffel. Der hatte dem Irokesenmann bisher nichts genützt. Hatte er vielleicht nicht richtig gelöffelt? Nicht mein Problem. Mir hatte er geholfen und zwar so weit, dass ich mir zutraute auch ohne zurechtzukommen. Mein Kauen konnte mich nicht davon ablenken, dass ich mich sorgte. Nicht wegen des Aufklebers. Meine jahrelange Erfahrung mit Überholtwerden an unerwarteten Stellen und Aufmachen von Bremsen und Durchlassen von Leuten würde ein weiterer Tag auch nicht stören.

Ich hatte Muskelkater. Und mächtig. Sieben Tage Brünn hatten mich nicht in einen ansatzweise gleichwertig desolaten Zustand bringen können. Most. Der Tribut, den Most forderte, war auf einem anderen Niveau von Körperzoll. Ich hatte extra das rechte Knie mit Beinwelltinktur behandelt. Nur hatte das nur wenig Effekt. Das Knie war im Eimer. Und schon wieder hinknien und schon wieder Au. Und es würde nicht besser werden, dachte ich, als ich an den orangenen Damen vorbei rollte.
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

"NEINNEINNEINNEIN!!!!! Hier wird nicht gebremst", erinnere ich mich abermals daran, doch bitte nur einzulenken und nicht den ganzen Schwung zu vernichten, den ich für das Stück bergauf dringend brauchte. Und dann ging es schon wieder durch diesen Nichtmehrmatadorbogen. Und danach, es war nicht zu ändern, war wieder das Stück meiner geringsten Präferenz dran. Phantombodenwellen. Asphaltnähenvermeidung.

Ich konnte das einfach nicht. Zum Glück hatte mir der Irokesenmann einen Slot mit einem Instruktor gebucht, und ich hoffte es würde auch helfen, dieses Stück besser zu bewältigen. Ich hatte natürlich Dringlichkeit vor Wahlmöglichkeit in der Prioritätenliste, daher war ich offen für "irgendwen". Und im nächsten Turn sollte ich dann mein Date mit Zitat "Kerschi, Körschi oder Kirsche" haben.

Jetzt war ich alleine. Aber es mangelte nicht an Inspriration. In dieser Gruppe kam man glücklicherweise deutlich besser voran als in der Restegruppe 1.
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von stscit04 »

Also diese Wellen nach dem Nichtmehrmathadorbogen - die kenne ich. Wenn das Einbildung ist, dann brauchen wir beide einen Nervenarzt.
Muss an der Linie liegen.

So was gibts auch in Cremona: Turn 9 glaube ich (die rechts vor der Haarnadel auf die Gegengerade). Wenn man da sauber durchfährt nahe am Curb
und von weit links kommt: Alles gut. Wenn man bei reinfahren zu weit rechts ist und nicht perfekt trifft: Rübenacker.
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

Ich habe also mal wieder eine Verabredung mir einem Herren, den ich nicht kannte. Also eine grundsätzliche Idee hatte ich schon, wer was wo, aber ob die Chemie wirklich stimmte, das stand in den Sternen. Aber wir mussten der Wahrheit ins Auge sehen. Es war unübersehbar, dass ich ein Defizit hatte. Ich war verzweifelt. Ich hatte Not. Und da war das Wer zweitrangig. Wichtig war, dass. Lieber war mir, ich musste nicht dafür bezahlen. Nur hier und heute, da gab es diese Option nicht.

Ich zog mich also so gut an wie nötig, damit ich Erfolg hätte. Und da stand er schon vor der Box und wartete, der Herr. Und fuhr vor mir auf die Strecke. "Oh", denke ich, "der fährt aber fröhlich weg". Bei der nächsten Gelegenheit fahre ich die Lücke wieder zu. Wir machen eine volle Runde Gummiband. Es ist wirklich nicht schlimm hinterherzufahren. Schlimm war nur, dass ich auf der Gerade einen flüchtigen Blick auf den antiken Chronographen warf. Eins - what? Ich musste nochmal hinsehen. Wirklich, ich hatte mich nicht getäuscht. Eine 1:46 leuchtete mich an. Und das, obwohl ich immer noch Dissonanzprobleme mit der 48 vom Turn davor hatte. Und mit einer Mischung aus Entzücken, Sorge und Verwunderung gebe ich mir Mühe, weiter dranzubleiben.

Bis es uns vor der vorletzten Kurve gelb rot anwedelt. Mein Instruktor macht genau das, was ich spontan vorhatte. Wir biegen rechts ein und rollern durch die Boxengasse. Später wird er mich dafür fast um Verzeihung bitten. Er sei überzeugt gewesen, es würde ein Abbruch folgen. In diesem Moment waren wir Seelenverwandte. Warum hätte ich etwas anderes denken sollen. Aber much the contrary, die Ampel geht nicht auf Rot. Und so fahren wir weiter. Aber der Flow ist weg. Es wurde nicht mehr gut. Später wird er mich entgeistert ansehen und fragen, was da los war. Verständnislos und überrascht zugleich wegen meiner Antwort: Ich erklärte, dass mich das mit dem rot-gelben Geflagge nachhaltig verunsichert habe und dass ich immer noch an Phantombodenwellen leiden würde und darunter, wie es sich im letzten Jahr angefühlt hat, darüber wegzuglitschen.

So ist das mit der Chemie.

Was ich nicht einmal mehr zu erklären versucht habe: Seit ich gestern Turn 1 verkürzt hatte, um die Race Control persönlich darauf aufmerksam zu machen, dass in der letzten Kurve ein halbes Kiesbett verteilt lag, und sie doch bitte mal fegen mögen, war mein fragiles Vertrauen in Most nicht gerade gewachsen. Und dass ich es kaum verarbeiten konnte, so viel mehr schneller zu sein hier, vor allem nicht, weil es sich nicht schwierig anfühlte, ließ ich völlig im Verborgenen.

Wir unterhalten uns noch über Sitzposition und Stiefel und so. Klar, vielleicht muss ich wieder noch mehr mit dem Oberkörper runter, aber vielleicht könnte ich auch weniger mit dem Poschi zur Seite, regt er an. Gute Idee, werde ich beobachten. Und dann, dann überlegen wir darüber, was da mit den Schuhen läuft. Und seine Augen werden schon wieder groß. Das war der Moment, in dem ich erzählte, dass es wohl immer noch ein Automatismus vom Reiten war. Sobald ich auf etwas draufsaß, was sich ansatzweise wie in einem Sattel sitzen anfühlte, ging es los "Rücken gerade, Absätze nach unten, Zehenspitzen nach innen". Anweisungen, denen ich vor mehr als 27 Jahren zum letzten Mal gefolgt war, wirkten immer noch...

Und dann noch das mit dem Vorderrad. Seit ich diesen SC1 in Brünn draufgebastelt hatte, fühlte es sich an wie auf einem Stressknautschball durch die Kurve zu fahren. Unangenehm stumpf und matschig. War nicht meins. Vielleicht lag es auch daran...

Ich entschloss, den Reifen zu wechseln und mal den V03 zu testen. Flugs reserviere ich mir einen beim Reifenmann, den ich in der Mittagspause draufziehen lassen wollte. Ka-tschinnnggggg, schon wieder 220€ weg...
:horseshit:

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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

"Also achten wir doch mal auf diese Dinge. Füße, Poschi, Oberkörper", nehme ich mir vor. Und ich bin froh, dass ich eine Ausrede habe, nicht mehr schnell fahren zu müssen. Ich war jetzt schon schneller gefahren als ich verarbeiten konnte. Und außerdem war mein mit sehr schönen Armen ausgestatteter Körper mit einem verdammt schmerzenden Knie und ekelhaftem Muskelkater in den Beinen ausgestattet. Most war fies.

Ich versuche also, so aufmerksam wie möglich Zeugs zu beobachten und zu ändern und dabei nicht übermäßig im Weg rumzustehen. Ich hatte mich nicht in diese Gruppe gesteckt. Sollten sie doch vorbei fahren... Und als ich abermals an dem orangen Grüppchen vorbeirollern wollte, fällt mir ein blaues Motorrad auf, das unübersehbar ein Triumph-Logo an der Seite hat. Ich sehe es an und werde langsamer. Münzen rollen im Kreis, aber es macht nicht Kling. Und ich werde auch nicht schneller, als der Kollege langsam mit der Lärmmessung fertig ist. Ich habe den Kopf immer noch in die Richtung gedreht und wundere mich. "Will der nicht endlich losfahren? Ist doch sowieso schneller, der Typ!" Und als ich dann leicht gezwungen doch als erste auf die Strecke muss, weil er stehen bleibt, frage ich mich, warum denn der mich nun so lange angesehen hat, ohne loszufahren.

In der langen Links kann ich den Gedanken endlich abschließen. Er fährt innen durch. War ja klar...

Das Beste, was ich am ganzen restlichen Event noch zustande bringe, ist eine sehr gute 48 (s.u.). Ich habe Vorbehalte, diese Zufalls-46 als meine Zeit anzusehen, weil ich nur marginal damit zu tun hatte. Aber zumindest konnte ich den Tag nutzen, um an mir zu arbeiten und den V03 zu testen. Ist auch nicht mein Favourite, fürchte ich.

Screenshot_20260904_072039_Speedhive.jpg
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von Henning #17 »

campari hat geschrieben: Freitag 4. September 2026, 12:31 Ich habe Vorbehalte, diese Zufalls-46 als meine Zeit anzusehen, weil ich nur marginal damit zu tun hatte.

Mal über einen Gaststart bei den GMM nachgedacht? Das Wochenende wärst du gut dabei gewesen:

GMM Most.jpg
Termine 2026
Bild
bislang geplant: 4 Tage Brünn, 4 Tage Oscherleben
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

Es war den ganzen Tag nicht weniger heiß geworden. Als ob einem jemand die Heißluftpistole direkt in den Helm hält. Kein Vergleich zum angenehmen Wind (dass ich das jemals schreiben würde...) in Brünn. Und überhaupt. In Brünn war es viel, viel angenehmer für mich gewesen. Ich hatte sieben Tage ohne großen Verfall durchgestanden. Und hier, hier war ich nach Tag 1 schon mürbe und nach Tag 2 völlig im Eimer. Und damit nicht alles umsonst war, schleppe ich - denn ich hab hübsche Arme - den alten MS2 zum Reifenmann, damit er mir einen neuen draufmachte. Den MS1 ließ ich am Moped. Auch, wenn sich mein sorgenvoller Blick gen Himmel nicht vermeiden ließ. Die Narbe vom Kaiserschnitt hatte Wetterumschwung angekündigt. Es konnte alles werden zwischen zieht vorbei und Weltuntergang. Die Narbe log nicht. Die Narbe log nie. Wenn es so schmerzte, was momentan eine willkommene Ablenkung vom rechten Knie darstellte, dann war definitiv etwas im Anmarsch.

Am Ende war es doch noch ein schöner Tag. Wo Klaus ein bisschen stolz auf mich war, weil ich nun mittlerweile nur noch ab und zu mal einen prüfenden Blick brauchte (beim vorderen Ende bestand ich noch auf Kontrolle), war ich ohne beleidigend werden zu wollen stolz auf Klaus, dass der das Rennen a)gefahren und b)zuende gefahren war. Es war unmenschlich, dieses Hochofenwetter.

Aber die Narbe, die Narbe. Für einen Vormittag sollte es noch reichen, hoffte ich.

Ich hatte hier zwar hart gelitten, aber auch etwas erreicht. Ich war endlich bei den magischen "unter 50" angekommen. Auch, wenn das immer noch abartig schlecht im Vergleich zu woanders ist, war ich zufrieden mit der Verbesserung. Und wenn wir vielleicht im Mittel eine 1:47 draus machen, dann war es auch nicht ganz soooo schlecht.

Und das Schönste war ein "bin stolz auf dich", was mir im Vorbeigehen zuflog.

Nach einem weiteren Grillabend und dem vorherigen Auftanken des Super B und einiger Kanister krabbelte ich auf meine Karpfenliege und schlief wirklich gut.

Bis zu dem Moment, wo es auf mein Dach prasselte. Da überlegte ich kurz die Augenlider ganz zu öffnen und nachzusehen. Die Narbe hatte aufgehört, richtig Radau zu machen, brannte aber immer noch so vor sich hin. Und dann drehte ich mich mit einem gepflegten f*** it wieder um und schaffte es sogar, weiterzuschlafen.

Als ich aufstand, war es draußen immer noch grau. Und Feuchtigkeitsreste waren zu sehen. "Iiiiiiih", nein, das wollten wir nicht. Widerwillig zog ich mich dann an und fuhr die berühmte Besichtigungsrunde. Also bis zur vorletzten Kurve. Welch sinnlose Verschwendung von Material. Überall standen noch Reste von Wasser in den Ecken, nicht viel, aber genug für mich. Nein. Das war definitiv ein "kann man machen, muss man aber nicht". Sollten sie doch fahren. Ich hatte genug.

Eigentlich hatte ich das schlechte Wetter später am Tag erwartet. Es hatte sich bemüht, eher da zu sein. Pünktlich zu den wirklich wichtigen Rennen war es dann wieder passabel. So ging im Trockenen einladen. Warum hatte sich dieses Pisswetter nur so beeilt?

Und während ich darüber grübelte, erinnerte ich mich an den Moment, als mir das Engelchen auf der Schulter eine Riesenkopfnuss verpasst hatte. Das war der Moment, als die Dame der Nachbarbox mich, als ich mit dem Werkzeug in der Hand wieder zum Moped ging, mit großen Augen fragte "Machst du das alles selbst?" und ich ohne zu überlegen antwortete "Na, klar!".

Vielleicht war das eine Form von Karma...
:horseshit:

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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von campari »

So, liebe Kinder. Ich habe mich jetzt einen Monat lang bemüht, euch gleichermaßen zu amüsieren wie ich mich beschäftigen wollte. Und auch, um mich von dem ganzen Shit, der hier noch auf den Ventilator fliegt, abzulenken.
Ein multi-Win-Win.
Der amüsierte Leser darf lachen.
Der geneigte Leser darf mitfühlen.
Der abgeneigte Leser darf ignorieren.
Der Chris darf Traffic vermarkten

Und ich...ich darf nächste Woche mal wieder los. Nach Most.
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Re: Alleinreisend - Alles anders

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Beitrag von businesskasper »

Lol, wieso das denn? Hinterrad vergessen?
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