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Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von JanR1 »

..ui..dann sehen wir uns ja evtl in Most im September ...
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Beitrag von StefanH »

JanR1 hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 16:57 ..ui..dann sehen wir uns ja evtl in Most im September ...
Das gibt Optionen für das Langstreckenrennen dort 😎😉
Grüße aus der Oberpfalz
moosi
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Oh. Gibt es eins. Dann muss ich ja bis dahin durchhalten und Nix kaputtmachen.
:horseshit:

Öfter mal die Hände waschen!!!
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Beitrag von JanR1 »

StefanH hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 19:03
JanR1 hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 16:57 ..ui..dann sehen wir uns ja evtl in Most im September ...
Das gibt Optionen für das Langstreckenrennen dort 😎😉

Bin ich dabei der "schwarze Peter"??? ;)
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Beitrag von StefanH »

Nein, aber ich kann mich mehr ausruhen :lol:
Grüße aus der Oberpfalz
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Ambitionen. Ich hatte immer schon Ambitionen. Und von Haus aus hatte ich welche zu haben. Dass diese sich nicht in Fußball niederschlugen, sondern in Reitsport und Dank unseres Hennings später Motorsport, war irgendwie aus der Art geschlagen. Nichtsdestrotrotz hatte ich saftige Pierre-Littbarski-Gedächtnis-Oberschenkel, die mich täglich an diese Schande erinnern sollten. Ich habe zuletzt lange darauf verzichtet, diese auch noch zu trainieren, denn von dem Eltern-Scheidungs-Frustfraß waren die Stummelbeinchen sowieso eher unschön und passten selten gut in eine Hose. Und das auch, nachdem ich mir einen großen Teil des Frustes durch ein extensives Sportprogramm in einem Zeitraum von drei Monaten nach dem Schulabschluss abarbeitete. Alles hinterließ seine Spuren. Bei mir waren es Dehnungsstreifen, Speckreste und die fürchterliche Angst, wieder richtig fett zu werden. (Und keine Body-Positivity-Welle der Welt hätte daran etwas ändern können.) Damit das nicht passierte, ließ ich Sport nicht mehr aus meinem Leben, als ich einmal damit angefangen hatte. Ich würde nie wieder die dicke Freundin sein. Ich hatte Ambitionen.

Wir schreiben das Jahr 2005 und ich habe mir gerade eine Langhantelstange von unten an die Nase gezimmert. Technik ist alles und Koordination ist nicht zu schlagen. In diesem Fall war definitiv etwas schiefgelaufen. In meinem Kühlschrank steht immer eine Packung Magerquark, und ich gehe täglich, sogar mehrmals, in den Keller in die studentische Muckibude. Und da stand ich dann auch. Hot Iron. Langhantelstange nicht an der Nase vorbei bekommen beim auf die Schultern heben. Au. Ich war dort wegen Ambitionen. Ich wollte raus aus dem Tierfutterbusiness. Produktentwicklung mit Geflügelhaut-Euter-Mix war schon irgendwie eklig, aber dann auch noch Nudeln und Käsesoße zu dem dazuzuerfinden, was Hunde eigentlich fressen sollten, sprengte mein Verständnis. Es blieb wenig, außer einem Doppel-Studium. Tagsüber ganz normal wie jeder andere an der TUHH, am Abend und am Wochenende der Businesskurs. Die Stunden in der Muckibude waren die Rettung. Und Quark tat auf jeden Fall nichts Schlechtes. Viel schlechter tat es, dass ich kaum etwas von der gewöhnlichen Nervennahrung essen konnte, ohne diese Sorge wieder fett zu werden. Was dazu führte, dass ich eine ordentliche Ess-Störung kultivierte. Aber das sah man nicht. Außerdem konnte ich mein Essen ohne Not quasi auf Knopfdruck wieder auswerfen. Ambition ist ein Arschloch. Wer mit dem Gefühl aufgewachsen ist, nie genug zu leisten, kann nicht ohne Ambitionen. Und weil der Druck irgendwo hin muss, ging ich trainieren. Und die T-Shirts wurden immer enger. Und die Hosen auch. Egal, was ich machte, den Restspeck wurde ich nicht los. Aber zumindest wurde ich nicht wieder fett.

Teil des Studiums, also des Businessteils, war ein Praktikum. Und während ich theoretisch so zwischen Verfahrenstechnik und Biotechnologie hin- und herwandelte, standen praktisch die Zeichen ganz klar auf Lebensmittelindustrie, waren meine Ambitionen doch durch einen Unternehmensverbund finanziell unterstützt, der mehrere Marken, aber auch einen Produzent für Private Label-Produkte im Portfolio hatte. Dieses Praktikum machte ich dann im Saarland. Und auch da kümmerte ich mich weiter mit einem Fahrrad und Schwimmsachen, so gut wie es ging, um meine Speckreserven. Ich kümmerte mich auch um Kontakte. Und einer war unser Henning. Und der fand so gar nicht, dass ich die dicke Freundin war. Das fand ich gut, auch wenn das verdammt ungewohnt war. Und intelligent genug war er auch, verstand, wenn ich redete wie ich rede und bestand sogar die IQ-Prüfung des Vaters mit Bravour. Alles überzeugend genug, um heiraten zu wollen. Ich, die dicke Freundin, hatte endlich einen Mann gefunden. Und das trotz meines familiären Ursprungs. Eine Meisterleistung.

Ambitioniert hatte ich ohne Geld, aber mit hohen Ansprüchen, die Ehefrauenrolle mit Kochen, Waschen, Putzen und abendlichem Amüsieren voll übernommen, während ich die letzten Züge meiner Masterarbeit aufs richtige Gleis schob. Und irgendwann zogen wir nach Lübeck, wo ich mir auch eine Arbeit suchte. Nicht in dem Bereich, wo ich von der Qualifikation her hätte anfangen sollen oder können. Aber als Frau folgt man doch gerne dem Mann. Ich bereitete jahrelang Gerichte mit Paprika und Hackfleisch zu und konzentrierte mich auf Ausdauertraining. Niemand erwartete Muskelwoman als Ehefrau. Meine halbhohen grünen Doc Martens tauschte ich gegen Bürotaugliches ein, versprach mir aber zugleich, dass ich mir die Haare wieder grün oder blau färben würde, sobald sie dazu grau oder weiß genug wären.

Ambitioniert hatte ich die Renovierung eines Hauses, was der Mann kaufen wollte, mit meiner Arbeitskraft und finanziell so gut, wie ich konnte, unterstützt. Jede freie Minute hatte ich keine freie Minute. Der Garten war ein Urwald, und es gab immer etwas zu tun. Ich stutzte Bäume zurecht und verlegte Betonplatten (Maschine!!!), damit es zumindest ansatzweise aussah, wie ein Garten. Gartenbau wäre etwas für mich gewesen. Leider verbrachte ich meine Zeit in einem Labor an Messgeräten für Viskositäten oder Gelierung. Und an Wochenenden, da war Fernsehen dran. MotoGP - ich hatte ja auch einen Führerschein gemacht, weil ich keine Lust mehr auf Kaffekochdamendasein an Rennstrecken hatte. Aber - Tatort?!? Ich verbrachte viel Zeit damit, mich zu benehmen, wie mein eigener Opa. Bier und Sofa, Sofa und Bier.

Paprika und Hackfleisch. Hackfleisch und Paprika. Quark stand schon lange nicht mehr im Kühlschrank.

Ambitioniert hatte ich mich in der Firma in eine Rolle mit Kundenkontakt vorgearbeitet und war viele Tage einer Woche unterwegs. Das Gehalt stieg, aber die ehefraulichen Verpflichtungen bleiben, weil ich es ok fand. Was ich schneller und besser erledigen konnte als jemand anders, das konnte ich doch auch gern machen. Während ich mich entwickelte, wurde der Henning nicht zufriedener. Ich hatte bisher so viele Erwartungen erfüllt, vielleicht war es an der Zeit, den Auftrag meiner biologische Daseinsberechtigung zu erfüllen. Männer, die gerne allen erzählen, wie alles geht, brauchen doch Kinder, damit sie zufrieden sind. Ich wollte ihm diese Chance nicht verwehren.

Es waren zwei Embryonenhaufen, die still und leise mein erstes DNF-Rennen (war mir zu nass) in 2014 im Mai Most mit mir fuhren. Im Sommer in Spa sah ich nur zu. Während mir entweder kotzübel war oder ich etwas aß. Ich aß relativ wenig. Und trotzdem konnte ich zusehen, wie ich auseinanderging, wie ein Hefekuchen. Am Ende, in Monat 9 schleppte ich 13 Kilo Baby mit mir herum, hatte die erste Rippe fern von da, wo sie hingehörte, und konnte den rechten Arm nicht mal mehr ansatzweise hochheben. Nach dem Kaiserschnitt, von dem ich nichts wissen wollte, und den sich der Henning tapfer mit angesehen hatte, steckte man die Quäkbündel in Brutkästen, wegen irgendeiner Infektion. Dass ich vor Schmerzen weinte wegen der Rippe, interessierte niemanden. Egal, wie oft ich es sagte. Ich hörte ein "du arme Mutter, vermisst du deine Babies" nach dem anderen. Ich fand Babies immer noch hässlich und hoffte, dass sie bald so weit waren, dass man sich mit ihnen unterhalten könne.

Als die Rippe wieder drin war (Dank an Herrn Dr. Busemann), konnte ich endlich den Arm wieder in Form bringen, der Adolf wäre entzückt gewesen. Und um die Babies kümmerte ich mich wie erwartet. Genau so wie um den Haushalt, das Essen, den Garten, Instandhaltungen und den ganzen Rest. Unser Henning kümmerte sich darum, zuerst wieder mit dem Fahren anzufangen. Weil ich es nicht lange als Dumpfmutti aushielt, fing ich an zwei Tagen die Woche für vier Stunden wieder an, zu arbeiten. Die Kinder durften sich derweil in ihrem Zimmer kreativ austoben. Arbeit war ein Segen. Urlaub vom Kinderdienst. Ich habe nichts gegen Kinder, aber der intellektuelle Input war leider lange begrenzt. Zum Glück waren diese Zwillinge keine Brötchen, und zeigten sich schnell als würdige Diskussionspartner.

Ambitioniert bewies ich der ganzen Welt, dass man als Mutter durchaus Businessperformanz liefern konnte. Ich hatte ein Spaßauto und immer mehr Geld, was ich fleißig in alles steckte, was bezahlt werden musste. Denn ich bekam ja mehr davon. Und ich bewies mir, dass ich das alles ohne Probleme schaffte. Unser Henning und ich wechselten uns im Schichtsystem ab. Es hatte entweder der eine Dienst oder die andere. Ich machte alles zack-zack, muss ja noch essen machen und putzen und so. Der Henning machte meistens wie er wollte. Und irgendwann kam der Moment, wo das alles nicht mehr ging.

Egal wie sehr ich argumentierte, flehte oder schrie. Nichts führte dazu, dass ich die Hauptverdiener-Allesdienstleister-Familienplaner-Rolle verlassen durfte. Ich tat weiter, was von mir, einer guten Ehefrau, erwartet wurde. Und irgendwann hörte ich vor Jahren auf zu weinen. Ich tat, was alle von mir erwarteten. Zeigte mich fröhlich, kümmerte mich, hoffte, dass irgendwann irgend etwas so laufen würde wie versprochen oder angekündigt und versuchte das kleine Mädchen nicht zu hören, das zusammengekauert in der dunklen Ecke meines Bewusstseins hockte und ununterbrochen in das Kuschelpferd weinte, was das einzige war, was es an eine heile Familie erinnerte.

Ich hab am 31.12.2025 zum ersten Mal seit langem wieder richtig geweint. Und seitdem war es schwierig, damit aufzuhören. Und ich begreife heute erst, wie schwer es meiner Mutter gefallen sein muss, ihre Koffer zu packen und zu gehen. Niemand hatte mir damals erklärt, was passiert. Sie war von heute auf morgen einfach weg. Alles war weg. Nur nicht das Kuschelpferd. Und ein emotional verkümmerter Vater, der seinen Frust ungehemmt an mir und meinem Bruder ausließ, der auch kurze Zeit später auszog zu ihr, weil er es nicht mehr aushielt. Ich blieb, weil ich von mir erwartete, dass ich stark genug sein würde. Und ich habe ihr das nie verzeihen können.

Ich habe nicht verstanden, wie schwer das ist. Und wie sehr etwas gleichermaßen Hoffnung und Trauer gibt und wie unendlich weh das tut, es am Ende doch besser zu verstehen als man jemals wollte.

Was soll ich sagen? Seit Wochen trage ich Kisten und Möbel, zusammengeklaubt aus Kleinanzeigen weitestgehend alleine in eine kleine Übergangs-Bleibe und es ist kein Ende in Sicht. Und während ich hoffe, dass die Kindschaft das übersteht, versuche ich alles, um das zu ermöglichen.
Danke an DavieMavie und meinen kleinen Mexikaner und auch an unseren Sascha, der sich aus Wesel auf den Weg gemacht hätte, wenn ich gar niemanden zum Helfen mit den Sofas und den anderen schweren Sachen gefunden hätte. Danke auch an unseren Henning, der bisher nichts davon blockiert hat. Und Danke an alle, die mir Freundschaft nicht nur dadurch bewiesen haben, dass sie sich Zeit für mich nehmen, sondern vielmehr dadurch dass sie mich ebenso gerne kritisch hinterfragen wie sie mir zuhören.

Ich habe das gelbe Gerät letzte Woche selbst und ganz alleine auf meinen Anhänger geladen und zu einem fähigen Schrauberling gefahren, damit ich damit sorgenfrei nach Aragon fahren kann. Und damit ich die größenwahnsinnig gebuchten sechs Fahrtage überstehe, ist Quark schon länger wieder in den Kühlschrank eingezogen. Und die einbeinigen Kniebeugen unterstütze ich nur noch durch Festhalten mit einer Hand, damit ich - wie unser Sascha als Vorschlag zum Zeitsparen angemerkt hat - dann mit der anderen Hand bald ein Gewicht halten kann. Die Langhantel lasse ich wohl auch zukünftig lieber weg.
:horseshit:

Öfter mal die Hände waschen!!!
  • luxgixxer Offline
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von luxgixxer »

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Beitrag von #107# »

sehr ehrlich und offen geschrieben... respekt...
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Beitrag von saflo »

Das tut weh, das kostet viel Kraft. Ist immer traurig, wenn eine kleine Familie zerbricht. Ich wünsch Dir, Deinen Kindern, und dem Henning, dass Ihr gut durch dieses Jahr kommt. Dass Ihr immer vor Euren Kiddis gut miteinander umgehen könnt. Und ich wünsch Dir, dass Du wieder glücklich wirst - mit Dir - mit der Welt um Dich herum - und mit Deinen Ambitionen.
Ich kenn Dich nicht, außer das, was Du hier schreibst, trotzdem - liebe Grüße - Stefan
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Danke. Zum Glück weiß ich, wie das für Kinder ist, wenn es nicht gut läuft mit der elterlichen Trennung. Eigentlich ist das falsch formuliert. Es war kein Glück, das zu wissen. Es waren Jahre meines Lebens, in denen ich nicht wusste, ob sich überhaupt jemand für mich interessiert und falls ja, in welchem Maß. Und weil ich mich sehr für meinen Nachwuchs interessiere, wird das trotz aller Schwierigkeiten nicht passieren.

Und ich kann mich gar nicht genug bedanken bei denen, die mir geholfen haben, immer wieder Fuß zu fassen und die unangenehme Vergangenheit zu verdauen. Und, das habe ich bisher vergessen, ein großer Teil der ersten Schritte gehen tatsächlich auf das Konto meiner Lehrer an einer sehr guten Schule. Ich habe heute beim Tag der Ehemaligen am AAG den Erwin getroffen, der ganz fest an mich geglaubt hatte und mir die Hauptrolle in Dürrenmatts Alter Dame gegeben hat. Unsicher, mit dem falschen Aussehen gesegnet und vor allem übermäßig ängstlich davor, deswegen weiter zurückgewiesen zu werden, hielt ich nicht für möglich, in einer Hauptrolle Erfolg haben zu können. Aber er sagte: "du kannst das" und machte aus dem leisen Zweifelmädchen in erster Instanz das, was ich heute bin. Eine Person, die bereit ist, zuzuhören (ja, das geht), von anderen zu lernen, auszuprobieren und zu scheitern. (und vor allem in aber auch fast jeder Fahrerbesprechung nicht leise bleiben zu können) Und beim nächsten Mal schneller zu scheitern, wenn es denn sein muss.

Zuletzt bin ich fatal gescheitert beim Aufrechterhalten einer Situation, die nicht gesund war. Und wenn irgendwessen Lieblingsplaylist so aussieht wie unten kann ich nur raten, zügig zum letzten Song in der Folge zu wechseln. Aaah, ich weiß, ist ein wenig CMF-lastig, aber wir wissen ja, wen ich so mag. :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=RmBdvuNH6jg
https://www.youtube.com/watch?v=lAp90Z3hFO8
https://www.youtube.com/watch?v=fhxQuSL1HZ8
https://www.youtube.com/watch?v=2x4zxpymPws
https://www.youtube.com/watch?v=myc_RViTHhY
https://www.youtube.com/watch?v=QBK6xymmKHM (den hatten wir schon)

https://www.youtube.com/watch?v=wAWFcAfN3kc

Ich habe jetzt auf zufällige Wiedergabe gestellt. Irgendwann kommt bei meiner CMF-Präferenz bestimmt auch Starmate.
:horseshit:

Öfter mal die Hände waschen!!!
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