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Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

Infos zu und mit Veranstaltern, aber auch zu anderen Themen,
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Dass man etwas kann, heißt nicht, das man es auch mag.


Ich hatte am Abend noch den Deseo in eine Sauna verwandelt. Der geduldig pustende Heizlüfter durfte allerdings nur unter wiederkehrender Aufsicht seine Arbeit verrichten. Er blies in die Innenschuhe und auf die orthopädischen Einlagen, die ich wegen meiner Krumpelfüße tragen musste. Was dann noch an Feuchtigkeit aufgenommen werden konnte, konnte aus den Beinen der Kombi ausdünsten.

Wir mussten leider etwas länger warten, damit überhaupt etwas trocknete. Unvorstellbar, wie das in einer vollen Bude ohne Box gehandhabt werden sollte. Morgen sollte es trocken sein. Also vielleicht. Eventuell konnte es am Morgen auch weiterregnen. Aber falls es trocken würde, dann wollte ich zumindest fahren können, ohne dass ich wieder Froschfüße bekam. Auch am Sonntag waren Rennen angesetzt. Von dem Veranstaltungsziel, mit Herrn Bühn endlich richtig bremsen zu lernen, war nicht viel übriggeblieben. Und wenn es nicht nass war, dann war es trocken und dann hatte ich diesen merkwürdigen Conti, von dem ich bis jetzt nur verhalten Positives bis dramatisch Übles gehört hatte.

Und wenn es nass war?

Wenn es nass war, würde ich mich gemütlich mit einem Heißgetränk irgendwo hinsetzen und vielleicht ein Blätterteigteilchen schnabulieren.

Nie wieder würde ich mir irgendwelche Regenreifen kaufen, um sie dann durch Europa zu juckeln, um dann drei Runden damit zu fahren, um sie dann doch wegzutun. Diese exzellent gereiften dry aged Dunlops hatten verdammt gut gehalten, aber das auch nur, weil ich mit voller Aufmerksamkeit Reifenfeedback zu Handbewegungen verarbeitet habe. Und vielleicht auch, weil ich mit einer goldenen Gabel ausgestattet war, nach der ich nie gefragt hatte, die aber doch permanent einen Eindruck davon vermittelte, was denn dieses sich mir nicht erschließende "Gefühl fürs Vorderrad" sein könnte. Und sehr wahrscheinlich auch nur, weil ich eigentlich völlig ambitionslos damit unterwegs war.

Der Vergleich Trockenzeit zu Regenzeit verdeutlicht das. Es sind 19 Sekunden dazwischen gewesen. Das ist viel.

Das war mein letztes Rennen, im Regen.
:horseshit:

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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von Henning #17 »

campari hat geschrieben: Donnerstag 31. Juli 2025, 11:29
Und vielleicht auch, weil ich mit einer goldenen Gabel ausgestattet war, nach der ich nie gefragt hatte, die aber doch permanent einen Eindruck davon vermittelte, was denn dieses sich mir nicht erschließende "Gefühl fürs Vorderrad" sein könnte.
:?: findet sich hier ein verstecktes Dankeschön für den Mechaniker?

Die Serien Gabel der RJ27 ist ja bekanntlich nicht die beste, was liegt näher, als eine Öhlins FL912 mit einem FKR103 closed Cartridge auszurüsten, und bei Rooske auf das aktuelle FGR252 Setting + Fahrergewicht abstimmen zu lassen? :D
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von Rechtslenker »

Jetzt baut sich der Mechaniker noch ein kleines Hilfsmittel, in Form einer Kunststoffachse als Bremssattelhalter. Dann muss er auch nicht so viel fluchen, und die Pilotin nicht auf der Wiese nach dem Handschuh suchen.
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

"Gibt's denn heute nicht so schöne Schneckchen wie gestern?" Die Dame, die ich als diejenige identifizierte, die sich gestern in unserer Klobox nicht die Hände gewaschen hatte, sieht mich direkt an, während sie fragt.
Eigentlich nur aus Zufall auf einem Hocker neben dem Gebäcktisch sitzend, war ich bis dahin in Konversation mit dem Fotografenteam. Ich sah sie entgeistert an und hoffte, dass sie sich diesmal die Hände gewaschen hatte. "Wieso? Ich bin doch hier - oder zählt das nicht?" Das schien sie für eine blöde Antwort zu halten und zog ab, nachdem sie sich ein paar Minicroissants aus der Kiste gegrabbelt hatte.
Ich wollte keine mehr davon. Nicht aus Vorsicht, sondern weil ich schon länger hier saß und auch eins, zwei Heißgetränke, die das Prädikat "Exquisiter Rennstreckenkaffee" verdienten, geschlürft hatte. Eigentlich war ich nur rumgekommen, um dem Fotografen sein Geld zu bringen. Lächerlich wenige 40€ für viele schöne Fotos. Und dann wurde daraus ein Gespräch und ein ganzes Frühstück. Ich schwatzte auch mit dem WSB-Sport-Günther und erfuhr, dass es nicht der ambitionierte Veranstalter war, der Regenrennen trotz ausreichend vielen Gründen nicht abbrechen wollte, sondern die Race Control.
"Sie sahen keine Gefahr." Da konnte man nur den Kopf schütteln. Das machten wir dann gemeinsam.

Es war immer noch nass. Leider hatte es entgegen aller meiner Planungen doch noch geregnet am Morgen. Und nicht zu wenig. Unser Henning fand das gut, denn er konnte sich in seinem Biermief so oft hin- und herdrehen, wie er wollte. Ich fand das fern von gut, denn der Quotient aus Boxenmiete/Instruktionsturns ging gegen unendlich. Ein schwacher Trost: ich hatte das Vorhandensein von Box aufs Äußerste genutzt und mich nicht nur bei Trocknungsgeräten durchgeschnorrt, sondern den Vorteil, dass der Motzehenning sich zumindest etwas im Griff haben musste, wenn andere Menschen drumrum waren. Er war fleißig und hatte die Regenräder schon umgebaut.

Da steckte er nun. Dieser nicht zwei Runden angefahrene Conti Track Slick. "Was willst du denn mit dem?" So wie man jemanden verständnislos durchs Telefon ansehen konnte, starrte mich der Irokesenmann an. "Mit dem hatte ich in Assen meinen Highsider." Das ging mir nicht aus dem Kopf. Der Mensch mit dem einprägsamen Haarschnitt konnte doch eigentlich fahren, oder nicht? Ohne ihm zu Nahe treten zu wollen entschied ich, dass ich wohl einen Fahrfehler für wahrscheinlicher als einen Todesreifen hielt.
Oder hatte Franz als er sagte "Du kannst den fahren." Immer noch das, was ich vor Jahrzehnten mal konnte im Kopf? Das war nicht ganz unwahrscheinlich. Seine Erinnerung war bestimmt nicht immer ganz die beste. Hatte ich also eine völlig unpassende Empfehlung bekommen? Aber da war doch dieser Reifentest, und da kam auch heraus, dass der was taugt. Oder taugen sollte. Wer wusste das schon. Schließlich hatte ich besonderes Interesse an dem Verhalten im Grenzbereich - und gerade hier war die Bewertung nicht so grandios ausgefallen. Also doch ein Todesreifen?!?

Vielleicht fahre ich ihn, aber nicht so lange wie den V02. Rechne, rechne. 214€ zu 160 €...grübel...macht 75%. Ich konnte also den Budgetreifen nach 3/4 der Zeit, die ich mit einem V02 fuhr, wegtun und hatte nichts gespart - aber auch nichts verloren. Das war irgendwie sinnlos, aber auch irgendwie beruhigend.
:horseshit:

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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Todesreifen hin oder her. Es blieb nur noch ein Turn vor dem Rennen. Mit Glück. Eventuell war es doch zu nass. Das sollten andere probieren. Ich machte eine Besichtigungsrunde mit dem Fahrrad. Hier und da waren noch Rinnsale und Pfützchen. Aber es war schon viel zu lange viel zu trocken für Regenreifen. Ich seufzte. Also gut, wir fahren.

Mit verhaltener Freude ziehe ich mir die feuchte Pelle über und stecke die Füße in die Feuchtbiotope. "Leder trocknet am besten am Körper", erinnerte ich mich und nahm es so hin wie es war. Und während Daniel am liebsten schon wieder ein Regenrennen fahren wollte, konnte ich so gar keinen Mehrwert darin sehen. Es sollte endlich eine Chance geben, um instruiert zu werden, denn dafür war ich ja hier. Zum Glück sah die Flunsch niemand unter dem Helm, denn heute war wieder ein dunkles Visier im Einsatz. Todesreifen. Dieses Ding sah im Vergleich zum V02 irgendwie mickrig aus. Und genau das erleichterte mir das Überziehen meiner Capit-Superklett-um-die-Felge-Wickel-Wärmer ungemein. Eigentlich ein großer Vorteil.

Die Strecke ist tatsächlich noch feucht. Das Bunte zu meiden, ist heute so gar kein Problem, mit einem Tag wohlgeübten weiträumigen Umfahrens. Ich spare mir das übermäßige Beschleunigen - vielleicht ist es ja doch ein Todesreifen - und konzentriere mich auf das Bremsen. Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll oder ob es peinlich ist, dieser halbnasse Sonntagvormittag war für eine 1:55 gut, was ja 5 Sekunden über meiner Bestzeit liegt.

Mittagspause.
Rennen. 600er zuerst. Mist. Gemütlich warmfahren kann ich vergessen.
Rennen. Minus- und Plusladies - heute hoffentlich ein paar mehr - und die Boxer
Und dann doch wohl hoffentlich noch irgendwas mit Coaching. Argh. Dieser Sonntag ist fast rum, während die Leute aus der Community schon Nummern gezogen haben, wer wann dran ist. Zum Glück habe ich den riesigen Vorteil, dass ich die einzige in der 600er Gruppe bin. Aber für unseren Henning, dem ich quasi hintenrum durch Zufall mal eine Lehrstunde aufnötigen wollte, wird keine Chance mehr darauf haben.

Schade. Wird Schlenkman wohl weiter sein Unwesen treiben.
:horseshit:

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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Mittagspause ist vorbei. Und ich bin relativ spät dran. Zum Glück hatte ich nach dem ausgedehnten Frühstück den Morgenservice schon erledigt. Scheiße. Wir haben komplett andere Bedingungen. Die Sonne lacht, ab und zu zieht ein Wölkchen durch und es ist windig. nicht so abartig windig wie in Aragonien, aber heftig. Gegenwind. Und das auch noch zwischen Kurve 1 und 2. Besonderer Anschub in die entgegengesetzte Richtung wird sich kaum entwickeln, liegt doch der wichtige Rest der Strecke eher in einer Senke. Ich hasste Wind. Dieses unangenehme Gewackel und Gezuppel am Moped. Und dazu noch die Kälte, die durch die Klamotte pfiff. Für einen Windstopper war es jetzt zu spät, und man hätte mich wohl mit großen Augen angesehen, was ich damit bei um die 20°C so will.
Und dann auch noch mit dem Todesreifen kämpfen. Ich freute mich so richtig über die Entscheidung, alle möglichen Rennen mitfahren zu wollen.
:horseshit:

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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von der-bramfelder »

Verspäteter Glückwunsch zu den Staubfängern, Andrea, Hut (bzw. Helm) ab, bei den Bedingungen!
# 566 - im Ruhestand
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Beitrag von rumors »

Glückwunsch zu den Podesten und den durchgezogenen Prinzipien =D>

Und den Todesreifen find ich garnicht schlecht, ähnlich wie auch den TD.
Aktuell könnte ich die maximalen Gripreserven welche der V02 bietet nicht erfahren. Auch wenn ich früher (bis 2010) den V02 sehr gern gefahren bin.
Nach den Regenrennen und Bedingungen die du gemeistert hast ja wohl eh kein Thema, auch wenn sich wie immer alles im Kopf abspielt
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Re: Von Angst, Ambitionen und Asphaltmalereien - Ein Resümee

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Beitrag von campari »

Überraschung. Heute darf ich von 22 starten, nicht mehr von 23. Alles nur, weil der Herr Hohenfellner, der ebenso wie ich nichts zu verlieren hatte, seine Nennung zurückgezogen hatte. Eigentlich ging es ihm, wie mir, um die Fahrzeit. Aber mit Leuten, die um eine Jahreswertung fuhren, wollte er sich nicht um Plätze streiten. Zumal dieses Rennen Potential hatte. Im Gegensatz zu den Herren Boxern war ja im Regen niemand angetreten.

Also noch einmal Startprozedere. Diesmal aber richtig. Schlechte Sicht konnte ich heute definitiv nicht für den falschen Standplatz verantwortlich machen. Und siehe da, beim ersten Versuch gefunden. Das Feld war voll, und auch hinter mir starteten noch Leute. Jetzt bloß keinen Fehler machen. Einfach nur losfahren. Ich konnte es jetzt ja üben. Es gab hier ja eine ordentliche Warm-Up-Lap. Ganz wie bei den Großen. 8) Nochmal den richtigen Platz gefunden -> ein Sternchen ins Streberheft
Uuuund los. Oh. Vor mir fährt es zügig weg, und neben mir schiebt sich Gerät vorbei. OK. Wir wussten alle, dass das nicht klappt, wenn alle starten und Andrea einfach nur losfährt. Poah. Kurve 1 sieht nicht viel besser aus als bei den Boxern gestern, aber deutlich agiler. Ich sehe mir das Ganze von hinten an. Und dann machte ich, was ich immer mache. Ich arbeitete mich vor. Kurz vor dem ewigen Matadorbogen legte ich mir ein Opfer zurecht als, ich dachte, ich sehe nicht richtig, neben meinem Ellenbogen eine kleine, laute 600er durchschlüpft. Das konnte nur ein aus-der-Boxengasse-Starter sein. Der war schnell und gehörte nach vorne und das deutlich. Ich mochte mir den Frust unter dem Helm gar nicht ausmalen. Und das war auch nebensächlich. Längst hatte ich entschieden, dass er zuerst dran war mit Überholen und bremste meinen Schwung aus. Wir waren hier auf den gaaaaanz billigen Plätzen unterwegs, und ich hatte noch viele Runden. Ich würde schon mindestens einen langsameren pro Runde aussortieren. Aber mit Vorsicht, hinten unten drehte sich ja der Todesreifen.

Ich steckte fast eine ganze Runde fest. Ein schönes Spielchen, V2 gegen Reihen-Vierer. Wie soll man das gewinnen, wenn man Bremsfähigkeiten vermisste und mit einem Todesreifen ausgestattet war. Das einzige, was übrigblieb war: sauberer und schlauer fahren. Manche Probleme erledigten sich von selbst. Anfangs-Adrenalin war eine schöne Sache. Wenn es nachließ machten die Testosteronträger Fehler.

A propos, Todesreifen. Der fuhr einfach nur. Der fuhr einfach vor sich hin. Runde um Runde. Ich gab mir zwar Mühe, nicht übermäßig rechts zu drehen, aber der Todesreifen tat, was er sollte und unterstützte jeden Überholvorgang. Immer noch hatte ich Schwierigkeiten, wieder eine Trockenlinie zu finden, merkte aber, dass es wirklich jede Runde besser ging.

Bis Runde 6 begann. In der Schikane hatte es gescheppert. Einer der jungen Männer vom Podest stand jetzt hinter der Leitplanke und grüßte freundlich. Und es lag auch noch Krempel herum. "Ach, naja, fahren wir heute halt in dieser Kurve durch alles hindurch", zuckte ich mit den Schultern. Nach der Sicherheitssituation von gestern konnte mich gar nichts mehr schocken. Ich suchte am Horizont nach weiteren Opfern - und sah wie es rot leuchtete.

Schade, Marmelade. Ich konnte nicht mehr aufholen. Das Rennen war vorbei. Vielleicht würde ich eines schönen Tages auch lernen, wie man im Rennen ordentlich startet. Es war mir schleierhaft, wie die anderen das hinbekamen. Weder wollte ich, noch konnte ich mit einem steigenden Vorderrad umgehen.

Wenn man immer als letztes losfährt, muss man sich nicht wundern, wenn man als letztes über die Ziellinie fährt. Ich hatte zwar Plätze gutgemacht, aber das waren alles keine 600er. Die vier vor mir platzierten Fahrer hätte ich zwar in Sachen Rundenzeit schlagen können, es kam aber nicht dazu. Ein semi-guter Ausgang.
:horseshit:

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Beitrag von rumors »

Vielleicht fährt der Todesreifen nicht nur einfach sondern passt tatsächlich ganz gut?
Also zumindest farblich passt er ja hervorragend zum Moped, auch wenn die neueren nun nicht mehr den gelben Conti Schriftzug auf der Seite haben :mrgreen:
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