Ein Morje aus Köln

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UdoausK
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Ein Morje aus Köln

Beitragvon UdoausK » Montag 16. April 2018, 21:57

Hallo zusammen,

dieses wird die Vorstellung eines etwas ungewöhnlichen Forumsnutzers.

Ich lese dieses Forum circa 10 Jahre schon mit, und habe nun beschlossen mich auch einmal anzumelden.
Zunächst möchte ich mich vorstellen, aber etwas ausführlicher, ich denke es erklärt sich zum Schluss warum.
Mein Name ist Udo, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und lebe in Köln. Schon als kleiner Junge war das Interesse
an alles mit Motoren riesengroß. Mein Vater schraubte an all seinen Opel Sechszylinder immer selber, und ich war stets dabei.Folgerichtig begann ich eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, mein alter Herr drängte mich dazu, Mopeds waren nicht so seins.Ich selber hätte lieber Zweirad gelernt, aber na ja mit 16 hört man halt noch auf die Eltern.
Mein Traum war damals eine RD 80LC2. Leider waren diese im Unterhalt zu dem Zeitpunkt absolut unerschwinglich für mich.Da in diesen Jahren jede Menge der 80er Fahrer sagen wir mal Unfug trieben, waren die Versicherungsprämien teurer als für 27 PS Motorräder. So sparte ich lieber 2 Jahre darauf, zumal ja auch noch Lederkombi, Helm usw anstanden.So wurde es dann mit 18 eine Z400J, schon damals musste es ein Vierzylinder sein. Das Moped war komplett umgebaut, so dass mich bald alle Grünen in meiner Umgebung kannten. Aber alles eingetragen, der Kfz Schein war zwei Seiten lang.Nach einem Jahr Oberbergischen, Jahrbachtal rauf und runter, fuhr ich mal zum Nürburgring den ich als Kind oft mit meinem Dad besuchte. Dieses "Racen" auf der Nordschleife, fixte mich an, so dass ich nun sehr häufig den Weg
in die Eifel fand. Meine erste Runde auf der Nordschleife werde ich nie vergessen. Alles fuhr in Kreisen um mich,
obwohl ich meinte Hölle schnell zu sein. Mit 20 kam dann der erste Quantensprung. Nachdem ich die Prüfung für den
offenen Führerschein schnell bestand, musste ein anderes Gefährt her. Es wurde eine GR77B. Auch mit ihr unternahm ich viele Fahrten, und ich kaufte mir die erste 12er Karte für den Ring.1991 kaufte ich dann eine GR7AB L, die mir 1992 am Ring zerlegt wurde,durch eine Öl Spur, die ein Profi Rennfahrer,John Nielsen, beim Testen von Brückenstein Reifen für den Jaguar XJ 220,legte.
Dieser Superrennfahrer merkte tatsächlich schon an Bergwerk das die Katze Öl verliert. Leider war es damals noch nicht üblich vor dem Beginn der Touristen die Strecke durch Streckenposten auf genau sowas zu kontrollieren. Ich war der zweite auf der Strecke, und lag dann, wie schon der erste, im Hatzenbach. Seit diesem Tag kontrolliert die Nürburgring GmbH immer vorher den Zustand der Strecke nach der Industrie.
Von dem Geld kaufte ich meine dritte Suzuki diesmal eine GR7AB M. Als 92 die CBR900RR erschien wusste ich was mein nächstes Motorrad wird. Leider wurde mir diese dann bei meinem ersten und letzten Formel 1 Besuch am Nürburgring prompt von einem mir unbekannten Fan ausgeliehen und leider nicht zurückgebracht. Die nächste wurde wieder eine CBR900 SC28.
Ich war mit dieser absolut zufrieden außer das leidige Thema Schräglagen Freiheit. Auch trieb ich mich mit meinen Ladys vermehrt auf richtigen Rennstrecken herum, was eigentlich das wahre Mopedfahren für mich ist.MSC Porz war oft eine für mich schnelle Möglichkeit, auf einer GP Strecke zu fahren.1998 kaufte ich mir dann wieder eine Suzuki eine Srad mit moderner Gemischzubereitung. Das erste Mal Assen war ein höchstes Vergnügen mit ihr. Aber das bessere ist des guten Tod, so wurde es 1999 meine erste Yamaha R1. Auch sie machte super viel Spaß, für mich die schönste R1 bis heute.
Als Suzuki dann die GSXR 1000 brachte, schrie alles in mir:heeeeeeeeeer damit, und so war sie bald da. Mittlerweile hatte ich berufsmäßig zu den gelben Engeln gewechselt. Die Werkstatt war nicht mehr zu ertragen, nur noch Druck von den Chefs, den Kunden, denen man immer erklären musste warum eine Inspektion 1000 € kostet, und das Auto trotzdem nicht besser fährt.Da kam mir das Angebot des ADAK sehr gelegen, für mich der Traumjob.
Da man als gelber Engel in einem Schichtsystem arbeitet, hatte ich eben sehr oft früh frei, oder eben auch mal
tageweise frei und tageweise Dienst übers Wochenende zum Beispiel,dafür dann eben in der Woche frei. Ich erinnere mich noch an eine lustige Gegebenheit in Zolder. Ich hatte frei und guckte im Internet wo ich denn fahren könnte, entdeckte dann: Training in Zolder, o.k. dachte ich Moped zwar im Straßen geraffel, und zum umbauen keine Zeit, also so hin schlappe 140 km circa was soll's.
Vor Ort waren jede Menge verrückte und auch einige IDM Jungs sowie aus der holländischen Meisterschaft. Da es mein erster Besuch in Zolder war, kannte ich mich natürlich überhaupt nicht aus, außer von diesen VHS Videos wo die RGV gegen die GSXR und ich glaube es gab noch eine Folge mit der YB5 gegen eine Ducati (die älteren werden sich erinnern).getestet wurden,eben in Zolder. Durch einen Zufall kam ich in Gruppe Rot mit den Lizenzfahrern...... Scheiße war das ein Unterschied, in der ersten Schikane hat mich damals der Benny Jerzenbeck überholt.... ich dachte der muss fallen, aber nein die Suzuki hüpfte rutschte, und ich staunte.
Genau das taten auch alle im Fahrerlager über mich, dass ich mit meinem Straßen gedöhns da rum fuhr.
War aber ein geiler Tag, den ich nie vergessen werde.
Als dann 2003 die nächste Stufe der Suzuki erfolgte die K3 musste ich auch diese kaufen, meine erste und letzte neue
die ich je kaufte. Für mich auch das beste Moped das ich je fuhr. Ich habe oft überlegt nun noch auf der Rennezu fahren,
aber dann wären es im Jahr vielleicht vier oder fünf Events geworden. Die Nordschleife war 74 km von zuhause entfernt,
und eben für mich super schnell erreichbar für abends mal eben ein paar Runden. Das Nordschleife fahren ist ja schon
damals sehr gefährlich gewesen aufgrund der vielen Dosen, aber man verdrängt es halt. Ich fuhr seit 1992 mit
Jahreskarte dort, auch den Sturz durch den Test Wagen war mein einziger dort. Und ich habe in der Zeit wirklich viel
Scheiße dort gesehen.
Am 17.10.2003 tat ich das beste was ich je in meinem Leben getan habe, ich heiratete. Natürlich auf dem Moped, meine
Frau teilte und teilt bis heute das Hobby. Sie fuhr ihre 600er Suzuki, ich meine 1000er.
Alles war gut das Leben war ideal bis zu dem Tag an dem sich alles änderte.


Am 15.8.2004 fuhr ich nach meiner Schicht, wie so oft, ins von uns getaufte Naherholungs Gebiet. Schon in meiner ersten Runde hatte ich in Adenauer Forst eine Begegnung die mir nicht so gut tat. Ein Jüngling aus Italien bewaffnet mit einem Mini, der sich seine ersten Sporen verdienen wollte, hatte sich offensichtlich in meine Lady verliebt. Dieser Padawan kam mir dann leider so nahe ,das es für mich eng wurde....... sehr eng. Ich überholte ihn und er erwischte mich am Heck so das die Lady samt mir unter dem Auto in die Leitplanke gedrückt wurde, und dabei mein Kopf überstreckt wurde. Überraschenderweise fand das meine HWS das überhaupt nicht lustig. Das Resultat: Trümmer Bruch c3 c4. in den folgenden 13 Monaten Klinikaufenthalt in Bochum, lernte ich wieder ins Leben zurück. Es ist wirklich nicht einfach wenn man ab Hals abwärts gelähmt ist.
Das nicht bewegen können ist nicht das Schlimmste daran, die ganzen Folge Erscheinungen sind das Übel. Ich wäre
glücklich wenn ich mich nur nicht bewegen könnte, aber das soll kein rum Gejammer von mir werden, nur weiß eben
kein Mensch, wozu auch die ich wusste es vorher ja auch nicht, was es bedeutet. Ich habe aber null Probleme darüber zu reden,nur so zur Info.
Ich habe dann lange versucht, ich glaube so ganze 5 min, die Mopeds zu verachten aber es gelang nicht.
Schon als ich aus dem Koma erwachte, so berichtete meine Frau, fragte ich sie wohl wie die Rennen in der Weltmeisterschaft ausgegangen sind. Jede Menge Leute erklärten mich für verrückt, und garantiert Hirn geschädigt
Man merkt in so einer Situation wer wirkliche Freunde sind. Leute die mich kennen wunderten sich nicht. Ich verschlang also nach wie vor alle Informationen über Mopeds im Fernsehen oder Internet und fand so das Forum.
Es hat trotzdem bis 2013 zum SBK Rennen auf dem Nürburgring gedauert, bis ich wieder in meine alte Heimat fuhr, und endlich wieder die Gerüche, den Klang der Mopeds, der des Strecken sprechers hatte sich ja nicht geändert, dessen Aussprache der Fahrerein träumchen, und eben den ganzen Spirit fühlen konnte. Natürlich habe ich immer wenn ein Moped an mir vorbei fährt,ein Tränendes Auge, aber das lachende ist viel größer.Meine Frau, die ja stets immer mit fuhr, litt mehr als ich. Tut sie noch heute.
Natürlich haben wir noch unsere Mopeds, stehen in der Garage und warten.

Natürlich wird sich jetzt der eine oder andere nutzer des Forums fragen: warum zum Henker meldet der sich hier an?
Nun wie geschrieben seit 2007 lese ich still mit, und es sind in diesem Forum jede Menge Leute die ich, trotz dass ich keinen persönlich kenne, irgendwie "schätzen"gelernt hab. Vielleicht etwas komisch ausgedrückt aber mir fällt kein anderes Wort ein.Auch kann man zum größten Teil wenigstens vernünftig miteinander umgehen, was so leider nicht selbstverständlich in anderen Foren ist. Einige beeindrucken mich schon sehr: die ganzen Umbauten zum Beispiel, sehr schön was so getan wird. Dann die Geschichte von Chris mit dem Schmetterling.............. die alten Geschichten die erzählt werden sind mir so nah, das tut gut.
Vielleicht habe ich auch das Gefühl dem ganzen etwas"näher"zu sein. Der Nachwuchs,zb Maxl46, macht einfach Spaß
zu verfolgen und zu lesen. Oder auch fifty, schon klasse. Ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben, aber ich denke
einige werden verstanden haben was ich meine. Vielleicht kennt mich sogar der eine oder andere von der NordSchleife noch.Ich würde mir wünschen, dass ich vielleicht dem einen oder anderen von euch, mal auf der GPStrecke begegne, um wieder etwas Benzin, Reifen, Abgas, Öl oder auch was auch immer zu reden.

Es grüßt euch der Udo
Ich fühle mich heute wieder wie gelähmt.

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Maik77 » Montag 16. April 2018, 23:18

umpf...das geht mir grade hart an die Nieren...

Zuerst: Danke, dass du dich meldest! Und das mein ich ernst! Viele Fragen mich, warum ich sowas mache und ob das nicht gefährlich ist. Ja, ist es! Nur leider macht es Spass! Und dass kann leider keiner verstehen ausser so leuten wie du und viele hier im Forum!

Ich machs Kurz: Schön dich hier zu haben! Solltest du mal nach Dünnwald kommen: Nen kühles Bier und einige Moppeds deiner Historie erwarten dich hier...Rn09, Gsxr K1 etc.. finden sich in meiner Garage und ich würde mich geehrt fühlen, mit dir ein Bier kreuzen zu dürfen! Oder nen Kaffee, je nach Uhrzeit!

Gruß

Maik

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Hondianer » Dienstag 17. April 2018, 11:12

Ich lese R4F momentan nur noch sehr sporadisch, den Vorstellungsbereich eigentlich fast nie (nur wenn mal jemand aus der nähe kommt schaue ich mal rein), aber das hier war es mir wert mich nach einiger Zeit doch mal wieder einzuloggen und sogar was zu schreiben.
Deine Vorstellung ist sehr lesenswert und der Schlusssteil geht - wie mein Vorredner schon schrieb - hart an die Nieren.
Ich bewundere deine Einstellung und die Offenheit mit der du schreibst.

Das schöne am harten Kern der Racingfamilie ist, es ist völlig egal wie alt, jung, groß, klein, dick, dünn, schwarz, weiß, reich oder arm du bist - am Ende des tages halten alle zusammen und lachen oder manchmal auch weinen über das was auf oder neben der Strecke so passiert ist. Die genannten persönlichen Attribute können dabei quasi beliebig ergänzt werden, auch durch die Attribute welche du mitbringst.

Das einzige wo ich nochmal drüber nachdenken müsste wäre die Sache mit deiner Heimatstadt, irgendwo hört der Spaß auch auf..... ich hab allerdings in Vergangenheit diesbezüglich schon öfter ein Auge zugedrückt.

Du bist ja quasi mitten in nem Racer-hotspot. Da wird sich sicher ohne probleme mehr draus machen lassen können damit du regelmäßiger die Rennluft als Teil des ganzen schnuppern kannst. Ich bin selbst momentan kein aktiver Racer, sonst hätten wir uns gerne mal absprechen können bzgl. Terminen auf der Strecke.

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon UdoausK » Dienstag 17. April 2018, 21:13

@: Maik, vielen dank für deine netten Worte,tut echt gut. Dünnwald ist ja quasi um et eck,das würde mich sehr sehr freuen auf ein Getränk bei dir vorbeizukommen.
Und ja es macht Spaß,nach wie vor das geilste was man so tun kann.......also in Kleidung........

@Hondianer: Auch dir danke ich von Herzen für deine netten Worte.Und ja wann immer ich mal bei einem Training war,
kam es so gut wie nie vor das irgendwer im riss gelassen wurde,das kenne ich so nur unter Moped-Fahrer/rinnen.
Und keine Angst ich hab keine begegnungs ängste wegen deiner Heimat,hab öfter im Job auch Menschen aus der Verbotenen Stadt gerettet.Also würd ich dir schon genauso gern beim Racen zu sehen.Und sollte es soweit kommen bring ich auch das Lecker Kölsch mit für die Manöverkritik danach,eure plörre geht mal gar nicht.



Es grüßt der Udo


p.s.: wie lad ich hier Bilder hoch,oder besser mit was?
Ich fühle mich heute wieder wie gelähmt.

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Harm » Dienstag 17. April 2018, 22:17

Also lecker und Kölsch in einem Satz ....
Ne. Bei aller liebe. ..NEEEEE
S.
:)
Aufzynden 2018:
19.-22.04. Pann, 1000ps + GH - 28.+29.05. Bruenn, GH - 15.-17.06. Slovakia, GH - 12.-15.07. Pann, 1000ps + GH - 24.-26.08. Slovakia, GH - 10.+11.09. Bruenn, Fiala - 24.+25.09. Bruenn, GH
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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Maik77 » Dienstag 17. April 2018, 23:12

Dass kann ich verstehen..bin Exil-Westfale und an dieses Getränk hab ich mich immer noch nicht gewöhnen können..

Udo: Wenn du Lust hast: Am WE wird wieder geschraubt und hinterher nen Bierchen geschnabbelt. Wenn du magst, komm rum..also fürs Bierchen, beim schrauben brauch ich keinen.. :wink:

Meld dich wenn du magst!

Maik

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Marc#7 » Mittwoch 18. April 2018, 11:29

Hallo aus Bonn,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, vorallendingen Chris. Ich schau eigentlich auch nicht mehr soooo oft hier rein, aber wenn ich was mit der Überschrift "Köln" oder "Bonn" lese, dann schaue ich auch meistens mal rein - da ich selber aus Bonn komme! :)

Deine Geschichte las/liest sich sehr schön, aber auch mir ging diese eine Stelle doch recht nah, zumal es so geschrieben war, dass man ein so schlimmes Ausmaß nicht unbedingt ahnt. Aber irgendwie lässt genau diese Schreibweise daraufhin deuten, dass Du dich damit gut arrangiert hast - zumindest erweckt es den Eindruck.

Ich möchte auch nicht zu viel Blabla machen und von daher wiederhole ich auch hier z.B. den Chris: Schön das Du hier bist und vielleicht kommst du ja mal zu einem Rennen von uns im RL-Cup hoch zum Nürburgring oder so. In der Box gibt's immer Kaffee und so! :)

Unser Team: https://www.facebook.com/RL2EnduranceRacing/
Infos zur Meisterschaft: www.rl-cup.de

Viele Grüße von der schäl Sick! 8)
RL-Cup 2018 - RL2 Endurance Racing #474
RL-Cup 2017 - RL2 Endurance Racing #174
RL-Cup 2016 - RL2 Endurance Racing #274*
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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon UdoausK » Donnerstag 19. April 2018, 14:07

@ Maik : Na beim schrauben wäre ich nun nicht mehr die Mega Hilfe,vielleicht mit den Zähnen ging was :mrgreen:
Am We schaff ich leider nicht,wir wollten Reiti,Sandro und die anderen Verrückten in Assen anschauen.
Ein andermal gern....... Was trinkt der Westfale an sich denn? Dortmunder? Herforder?

@Marc:Vielen Dank für das Angebot und die netten Worte,na ja arrangieren.Es nützt ja nix,in dem Moment des Realisierens der Situation gibt es nur 2 alternativen.Und ich glaub alleine wäre es richtig Scheisse. Ich habe während der 13 Monate Klinik(Bergmannsheil in Bochum)echt viel schlimme Schicksale gesehen und kennen gelernt.Und wirklich wenig Mopedunfälle sind es da gewesen.Unfassbar was so alles passiert/e,also die Ursache des QS: 1 wollte nur seine Hose anziehen,stolpert,zack.1 Mädel, 16!,setzt sich auf so mit Schwung auf eine Tischtennis platte,leider kam die andre Seite rum und auf ihren Kopf,zack.....ich könnte noch einiges schildern,aber ich will euch ja nicht alle bekloppt machen.ist halt Schicksal.

Da waren viele dabei die sich trennten,oder zu spät mit dem trainieren des alltags im Rolli angefangen haben.so das viele nach kurzer zeit wieder da waren.meine frau,der 6er sag ich immer,war ab Unfall bis Entlassung dabei,hat quasi Pflege gelernt in der Zeit.So sind wir nun noch enger zusammen und es läuft so echt super.Ich hab mal ein Zimmer Nachbar,der in ein Heim kam,da besucht,Hölle war das..................so nun genug davon.

Ich habe mir fest vorgenommen die Rennen mal live zu schauen.Zumal ja immer mehr,wie auch ihr hab ich gelesen,in der Klasse 4 fahren. Da wird es ja richtig interessant.
Nur schaff ich es an diesen Samstag leider nicht.Aber es sind ja genug Termine. Werde auf jeden Fall mal zu euch gerollert kommen.

Es grüßt der Udo
Ich fühle mich heute wieder wie gelähmt.

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Chris » Donnerstag 19. April 2018, 16:20

Oioioi, jetzt muß ich erstmal den Klos runter schlucken.

Vielen Dank für Deine Vorstellung. Leider ist der zweite Teil nicht so toll.

Solltest Du mal zur IDM kommen, komm doch bitte bei mir vorbei. Würde Dich gern kennen lernen.

Viele Grüße!!!!

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Re: Ein Morje aus Köln

Beitragvon Maik77 » Donnerstag 19. April 2018, 23:29

UdoausK hat geschrieben:@ Maik : Na beim schrauben wäre ich nun nicht mehr die Mega Hilfe,vielleicht mit den Zähnen ging was :mrgreen:
Am We schaff ich leider nicht,wir wollten Reiti,Sandro und die anderen Verrückten in Assen anschauen.
Ein andermal gern....... Was trinkt der Westfale an sich denn? Dortmunder? Herforder?


Herforder?? Ja, mit 16 ging das...bin beim guten alten Becks geblieben..


Wenn bei uns alles Glatt läuft sind wir am 1. Mai in Assen, hoffe ich muss danach nicht wieder ne Maschine neu zusammen bauen..


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