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Die Spaghettieisbären (FSK18-Version)

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Die Spaghettieisbären (FSK18-Version)

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Beitrag von Bundy »

In der denkwürdigen Nacht von Samstag auf Sonntag entstand in einer Hotelbar in Dortmund eine Fabel unter Mitwirkung von 3 äußerst hübschen Personen - 2 Michaels und eines Marcos.
Menschen mit grundsolidem Humorverständnis sollten erst gar nicht anfangen zu lesen.... 8)

Hier Teil 1 der FSK18-Version:

Die Spaghetti-Eisbären

Teil 1:

Marki und Michi lebten am Nordpol. Das war nicht besonders außergewöhnlich für Eisbären, aber ihr kulinarisches Leben war außergewöhnlich: Sie aßen nur Spaghetti, mit Tomatensoße!

Man kann sich, wenn man ein bisschen Phantasie hat, gut vorstellen, dass ihre Fressorgien ziemlich wild waren, und die beiden sahen danach aus als hätten sie gerade einen kompletten Damhirsch zerfetzt. Ihr ganzes Fell war rot, und ihre Artgenossen zollten ihnen deshalb Respekt und verehrten sie, weil sie natürlich dachten, die rote Farbe rühre vom Blut ihrer Opfer her.

Man kann sich, wenn man ein bisschen skeptisch ist, fragen, wo die beiden die Spaghetten her bekamen. Die Antwort lautet: Sie stahlen sie aus dem Vorratsraum der arktischen Forschungsstation mit dem Namen „Klitoralabdeckunsplane“. Sie hatten sich ein Loch gegraben, das direkt in den Vorratsraum führte, und bislang hatte das Forscherteam nichts von den Diebstählen bemerkt. Es waren ja auch nur Spaghetten...

Man kann sich, wenn man Pragmatiker ist, auch fragen, wie und womit die beiden die Spaghetten und die Tomatensoße gekocht haben. Hier lautet die Lösung: Sie haben am weißen Schneestrand von „Loco Beach“ Treibholz in Unmengen gesammelt und mit einem Vergrößerungsglas Feuer entfacht, das wohl dereinst von einem Briefmarkensammler verloren worden war. Der Nudelkochtopf war aus Blauwaldarm getiedelt, und der kleinere Topf für die Tomatensoße war früher einmal ein Eskimo-Nachttopf, im Schwäbischen auch Häfele genannt.

Marki und Michi lebten friedlich und fröhlich, bis zu dem Tag als Marki beim Spaghetti klauen erwischt wurde...........
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  • Ketchup#13 Offline
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Beitrag von Ketchup#13 »

:?: :?: :lol: :roll: :lol:

kühle Droge, wo gibt`s die????

Mann, das muß ja heiter gewesen sein in Dortmund!!

Ketchup#13 8)

Edith sagt: bring was davon nach Hockenhausen mit :wink:
Heule nicht, kämpfe!!!!!!
Ich höre Rammstein!!
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  • Bundy Offline
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Beitrag von Bundy »

8) :idea: :arrow:

Teil 2:

Eine Putzeskimöse namens Lolliputt entdeckte Marki, als er gerade seine Robbenlippentasche mit Spaghetten voll stopfte. Sie schrie wie ein Reh und sofort war das ganze Forscherteam zur Stelle. Marki war noch nicht ganz ausgewachsen, deshalb hatten die Forscher auch keine Angst vor ihm. Doch sie wussten nicht dass er seit Wochen Eisbärate machte und auch fleißig Eskimoto fuhr, eine Mischung aus Supermoto und Kung Fu.

Er fuhr seine Krallen aus und hieb auf die Forscher und die Putzeskimöse ein. Das Blut der Opfer tünchte die Wände der Speisekammer rot, aber im dämmrigen Licht der Energiesparlampen erschien es eher wie ein dunkles Karminschwarz.

Michi hörte die Schreie der Sterbenden und eilte seinem Freund zu Hilfe, um die Toten zu bergen und zu entsorgen. Sie hängten die Leichen kopfüber an die Wäscheleine aus Pinguineileitern, um sie ausbluten zu lassen. Es war so kalt, dass die Blutstropfen, wenn sie zu Boden fielen, in der Luft gefroren und an Ort und Stelle hängen blieben. Dann mussten die beiden sie nur noch „pflücken“. Blut war ein heiß begehrtes Würzmittel am Nordpol.

Marki und Michi setzten sich, nachdem sie den letzten Blutstropfen aus der Luft gepflückt hatten, auf den kalten Boden, und lächelten zufrieden...
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  • helvis Offline
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Beitrag von helvis »

Ganz wunderbar!!
Ein Glück hatte ich damals Bio- Leistungskurs, sonst würde sich mir ja der feine, lyrisch wertvolle Humor aufgrund der vielen medizinischen Fachbegriffe gar nicht erst erschließen :wink: ....
"Höflichkeit ist die sicherste Art der Verachtung..." H. Böll
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Beitrag von Günni »

Bundy schön aber eine Frage: War Dein Grass schlecht???????????? :lol: :lol: :lol:
"People eating is wrong"
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Beitrag von Bundy »

Teil 3:

Durch die körperliche Arbeit bekamen die beiden Eisbären einen wahnsinnigen Heißhunger und verspeisten innerhalb von 2 Stunden die kompletten Restvorräte an Spaghetten.

Nach dem letzten Bissen wurde ihnen klar, was sie getan hatten. Sie mussten losziehen und Spaghetten suchen. Doch wo?

Marki hatte einmal gehört wie einer der Forscher, Roger war sein Name und er sah wirklich aus wie eine Klitoralabdeckungsplane, gesagt hatte, dass eine Frau namens Steffi Graf die sogenannten Aprilia-Spaghetten erfunden hatte. Sie lebte in Italien mit Andre Agassi und Alex Hoff in einer trigamischen Partnerschaft und hatte sicher den Keller voller Nudeln.

Es ging schließlich und endlich auch um Tradition. Italien und Spaghetten gehörten zusammen wie Niedlichkeit und kleine Eisbären.

Am nächsten Morgen gingen sie los. Es hätte eine besinnliche Reise werden können, aber sie hatten nicht daran gedacht, dass Marki ein Bordercollie-Syndrom hatte...
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Beitrag von Bundy »

@Günni> GÜNTER Grass??? Hab ich keinen mehr... :idea: :arrow: 8)
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  • Oliver Struck Offline
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Beitrag von Oliver Struck »

Scheiß auf's Grass - mach weiter Bub :lol:

Grüße

Oliver
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Beitrag von Bundy »

@Oliver> Ist doch alles längst fertig... Die einzelnen Teile dienen nur dem Aufbau einer knisternden Spannung beim Leser... :idea: :arrow: 8)

Teil 4:

An jeder Grenzlinie stand ein Bordercollie und verbellte die Ausweise. Doch Eisbären hatten in der Regel keine Hosentaschen im Fell, und deshalb konnten sie die Ausweise nicht mitführen. Marki drehte jedes Mal wenn er einen Bordercollie sah, völlig frei. Er rastete aus und zerteilte den Hund in maulgerechte Portionen. Diese Vorgehensweise blieb natürlich bei den Grenzpatrullas nicht unbemerkt, und so war schon nach kurzer Zeit eine ganze Armada von Kopfgeldjägern hinter ihnen her.

Sie schafften es trotz aller Widrigkeiten bis nach Italien und machten Rast am Gardasee. Ein Tourist gaffte die beiden dauernd an, als sie am Sand-Kiesstrand hockten und Jim-Beam-Cola tranken. Das kam ihnen italienisch vor und sie schauten sich im Woolworth im Spiegel an. Ihr Fell war braun geworden. Eine Farce. Die UV-Strahlen der Sonne hatten ihr schönes weißes Fell verbrannt.

Die beiden wurden wütend und töteten sicherheitshalber einen Frauenschuhdesigner, der auch für das Design der BMW K 1200 RS verantwortlich war, und sich eisleckend auf der Treppe des städtischen Museums niedergelassen hatte. Sein Blut war auf dem braunen Fell kaum zu sehen...
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  • Ray S. Offline
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Beitrag von Ray S. »

Auch wenn dir der "Winnie-de-Pulitzer-Preis" schon sicher ist, mehr bitte, mehr.
Gruss Ray
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