OSL, 27. -28.Aug.2018 mit Triple M

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T300D
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OSL, 27. -28.Aug.2018 mit Triple M

Beitragvon T300D » Montag 3. September 2018, 13:00

Moin Gemeinde,

es war mal wieder soweit. Ein Freund und ich waren nochmal in Oschersleben im "Bälleparadies für Erwachsene".

Die Organisation war (soweit ich das mit meiner wenigen Erfahrung beurteilen kann) gut. Hilfreich fand ich den Hinweis bei der Einfahrt ins Fahrerlager am So-Abend, welche Box man hatte. Da hatte man auch gleich die Richtung, wo man parken kann.

Der zweite Punkt, .... das hat mit Triple-M jetzt nix zu tun ...., von der vorherigen Veranstaltung sprangen noch einige Mädels durchs Fahrerlager .... :happy:
1.80 groß, ne Figur wie nen Grid-girl und nur die Unterziehwäsche vom Rennleder an....
Ich mußte mich echt konzentrieren, daß ich mit dem Anhänger nirgends anecke.

Es sah schon schick aus. Man darf ja auch mal "gucken", oder?

Ansonsten ... Anmeldung, techn. Abnahme ... (was soll an ner serienmäßigen K6 schon schief gehen?) ... alles OK.
T-shirt in "XL" war schon aus ... naja, "L" paßt auch. :-)

Na denn, Pavillon aufbauen, Luftbett aufpumpen ... Rakete ausladen und in der (Sammel-)Box nen Plätzchen finden.
Bei der Anmeldung noch Freunde vom Edersee getroffen und nach allem Aufbau-Hektik nen entspanntes Gute-Nacht-Bier getrunken.

Trotzdem die erste Nacht wieder ganz beschissen geschlafen. Aber diesmal blieb wenigstens die Luft im Luftbett. Nicht wie im Juni, wo ein kleines Steinchen .... dieses Drecks-Steinchen :gunfirej: ... mir die Luft geklaut hatte. :-(
Hoffentlich hängt mir die Nacht nicht beim Fahren nach.

7:15 Uhr Fahrerbesprechung - mir eigentlich zu früh - aber halt Pflichttermin.

Das Wetter war etwas frischer als im Juni, aber bis auf den Mo-vormittag mit etwas Regen ok.

Ich konnte am Mo-morgen einen Turn fahren, dann fing es an naß zu werden. In Anbetracht der Aussicht auf trockenes Wetter habe ich auf eine Probefahrt im nassen verzichtet und geduldig - wie fast alle Anderen auch - gewartet.
Ab Mittag hieß es dann aber .... Drosselklappen auf Durchzug! :)

Ich bin auf Anhieb etwas besser gefahren, als noch im Juni. Habe mich aber weniger um die Zeit und mehr um die Punkte Linie, Körperhaltung, Gangwahl gekümmert. Im 2. auf Start-Ziel und am Ende besser in die Links reinlaufen lassen.

Der Dienstag war durchweg warm und trocken. (um die 20/22°C)
Es hat wieder nen riesen Spaß gemacht. Und ich habe wieder ne Menge dazu gelernt.

Schnell fahren ist weit mehr, als nur früh ans Gas und als Letzer bremsen. Da gibt es noch viele Dinge, mit denen man schnell fahren kann UND das Risiko klein hält.

Und so konnte ich noch mal 3,5 s von der Zeit im Juni abfeilen, ohne mich unwohl zu fühlen und bin dann bei einer 1.45,6 gelandet.

Das einzige AHA!-Erlebnis hatte ich dann Eingang der Hasseröder, als noch jemand auf der Bremse rechts auf den 50cm, die ich zur weißen Linie noch Platz hatte an mir vorbei geschossen ist. Das war ganz knapp vorm Abschuß, ich dachte wirklich der bleibt bei mir am Moped hängen.
Puh, da habe ich aber so meine 10 sec gebraucht, bis ich mich wieder in den Verkehr einreihen konnte.

Vielleicht war ja jemand hier aus der Runde da und hat es zufällig aus einer anderen Perspektive gesehen und kann sagen was da im Vorfeld der Aktion passiert ist.

Ansonsten hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, alles heile geblieben und für nächstes Jahr wieder ein paar Punkte zum Verbessern gemerkt.

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Und andersrum war auch fein

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Und ich bin von den Reifen wirklich begeistert.

Die Bridgestone S21 spielen wirklich gut mit. Nach insgesamt 4 Tagen (2 im Juni, und die 2 jetzt) auf der Strecke zeigen die für mein Tempo kaum Verschleiß.

Das ist sicher auch der Verwendung von Reifenwärmern (Stufe: 50°C) geschuldet. Hält man die Pellen immer schön warm, hat das große Vorteile auf Verschleiß und Fahrverhalten.


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Und hinten auch ein super Laufbild

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Jetzt muß ich in die gelernten Punkte erst mal eine gewisse Kontinuität reinbringen und dann alles in einer Runde "aneinander hängen".

Ich denke, da sind nochmal 2 -vielleicht auch 3s drin, ohne das Risiko zu erhöhen.

Das ist das Ziel!

Und wenn ich das auf die Reihe bekommen habe und kontinuierlich ein paar schnellere Runden fahren kann, werde ich sicherlich mit Slicks aufrüsten, die ich dann beim Fahren warm halten und den Grip auch nutzen kann.
Jetzt erstmal üben, mehr Schwung mit IN die Kurve zu nehmen und aus manchen Ecken mit dem 2. Gang den Anschluß besser halten. Sitzhaltung mehr Richtung VR orientieren um der Wheely-Neigung entgegen zu wirken ..... da gibt es noch was zu tun. :)


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Re: OSL, 27. -28.Aug.2018 mit Triple M

Beitragvon Nikko » Montag 3. September 2018, 13:18

Mein lieber Carsten,

neben dem schönen Bericht geb ich Dir einen für Dich gesundheitlich fördernden Tip!

Du "musst" was an Deiner Sitzposition ändern!! Zwingend.

Wenn ich mir das Bild in der Links angucke, dann ist da nur noch wenig Luft nach unten ( oder oben wie man will).

Grenzwertig.

Du musst unbedingt Deinen Schwerpunkt nach innen (Hanging off) verlagern, sonst tuts beim
schneller werden demnächst mal weh....

Nikko

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Re: OSL, 27. -28.Aug.2018 mit Triple M

Beitragvon T300D » Montag 3. September 2018, 16:06

Hallo Nikko,

das ist einer der Punkte, die ich auch noch verbessern muß.
Derzeit versuche ich mit der Beschleunigung den Oberkörper weiter nach innen zu nehmen und das Moped aufzurichten.

Ich sehe es auf den Bildern vom Event selber und auch am Reifen, ... ich sitze noch zu mittig und bin für die Rundenzeiten schon zu weit am Rand.

Der Punkt steht auf meiner Checkliste für das nächste Event.

Manchmal ist es leichter 2m später zu bremsen, als die eigenen Automatismen zu "überschreiben".

10.000 Km Straßenfahren und das seit 30 Jahren .... hätte auch gedacht es ist einfacher den eigenen "Stil" zu verändern.
Werde mich besser darauf konzentrieren müssen und es irgendwie verinnerlichen.

Manchmal klappte es schon ganz gut, - so mein Gefühl - Sitzposition vorderradorientiert und Oberkörper innen ... und manchmal habe ich mich wieder ertappt, wie ich beim Gas geben einfach nur mit dem A.... im Sattel "hing". :-)

Und das ist es eigentlich auch, was mir an der Sache echt Spaß macht: Man kann an sich selbst arbeiten!

Die alten Marotten überarbeiten, Verhalten verändern, Dinge verbessern .... unabhängig von den Rundenzeiten.
Und wenn man es richtig macht, fallen die von ganz alleine. :-) Und es wird streßfreier!

Danke für die Rückmeldung.



\\ Carsten
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