Neues Mopped für 2022 gesucht und jetzt schon gefunden

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gerejoki
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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon gerejoki » Dienstag 29. Dezember 2020, 22:18

TeXaner hat geschrieben:Ich möchte Dich ja nicht enttäuschen, aber wie soll das mit 2K gehen? Alles was du für den Preis kaufst ist gelinde gesagt tot. Und hat Wartungsstau ohne Ende. Es sei denn dir ist das Material egal

Dazu kommen Schutzausrüstung und da meine ich das billige Zeugs was halbwegs aussieht sondern wenigsten irgendwas was SAS Standart hat. Reifenwärmer Ständer etc. dann ein Transportmittel für das Moped


Hallo,

Entäuschen tust Du mich nicht.
Ich schrieb ja schon im Vorfeld, das es ja nicht das erste Mopped ist
Es ist soweit alles vorhanden, auch Schraubenkenntnisse und Werkstatt.
(Es gibt doch kaum besseres, wenn die Kinder im Bett sind, als in der Werkstatt zu entspannen beim schrauben)
Reifenwärmer, Fahrerausstattung usw ist da, inklusive Anhänger.

Es ist mir klar, dass ich für 2k kein neues Bike bekomme. Aber ob das Bike 2, 4,10k kostet, würde ich alle Flüssigkeiten wechseln, Fahrwerk machen lassen, usw usw.
Und dann kann ich Mal hier neues Federbein, da neue Bremsscheiben usw machen. Und wenn der Motor Mal hin ist, ist es so. Vorteil bei so Alteisen: Ein Motor ist schnell und günstig zu bekommen.
Beispiel meine VFR: 600€ bezahlt, ca 1000 inklusive Reifen reingesteckt. Falls der 70000km alte Motor hopps gehen sollte, bekommt man für 150 einen neuen plus 1 Tag schrauben.

VFR hat halt nur Zuwenig Leistung und ist zu schwer.
Als Strassenmoped möchte ich kein anderes, deswegen die Entscheidung, erste Schritte auf der Rennstrecke mit der VFR zu machen.

Gruß
Jörg

PS: Mille kommt schonmal in die engere Auswahl. Danke, hatte ich nicht auf dem Schirm.
-------
Honda VFR750F #36'2

13/14.05. NBR GP
29/30.05. Chambley
27.06. Bilster Berg
26.07. Bilster Berg
22/23.08. Oschersleben

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon TeXaner » Dienstag 29. Dezember 2020, 23:01

Das mit der Leistung der VFR ist gar nicht das Problem denke ich. Der Gedankengang an sich ist eher das Hindernis.

Das größte Manko bei so Youngtimern ist das Fahrwerk, Geometrie und Bremse. Dazu kommen dann noch die sehr eingeschränkte Reifenwahl.

Die Mille war Ihrer Zeit voraus und ist auch heute noch in geübter Hand schnell.

Wenn es überschaubar bleiben soll ne 750 srad 96-99 wäre preislich auch interessant. Ist zwar Vergaser aber das ist keine Atomphysik. Von wegen anfällig, einmal richtig gemacht und eingestellt synchronisiert und co und das Ding brennt wie Zunder.

25 Jahre alt, 71000km gemachter Motor und 174kg mit 6liter Sprit. Unendlich viel umgebaut mit Quickshifter, Upsidedown Umbau große Bremse und vieles mehr. Alles in eigen Regie und viel Geld. Von den Arbeitsstunden will ich gar nicht erst reden.

Aber jetzt kommt ne Mille RP
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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon doctorvoll » Mittwoch 30. Dezember 2020, 08:34

....du planst im Dez 2020 ein Moped für 2000K€ im Jahr 2022 zu kaufen?
Triffst du solche Entscheidungen immer so spontan?
......die einen betreiben Rennsport- die anderen reden nur darüber.....

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon LowRaider » Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:10

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Die Mille ist ein schönes Mopped. Ich passe mit 190cm auch noch gut drauf.
Zum Thema schnell ... Ich kenn da jemanden, der fährt mit ner 120 PS Mille ne 1.35 in OSL.
Schaut euch mal die Zeiten der Klassik Trophy 2019 an.

Ersatzteile bei der Mille werden teuer und rar. Von "Tuningteilen" alà 2in2 etc. mal abgesehen.

Dazu kommt, dass die Leute die mal abgestimmt haben und sich perfekt auskannten ihr Handwerk niedergelgt haben.

Ohne vernünftige Abstimmung läuft die Mille wie ein Sack Nüsse.

Gruß, Alex

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon TeXaner » Mittwoch 30. Dezember 2020, 10:14

Schönes Moped, baue mir gerade auch eine auf. Ist Deine abgestimmt? Bei meiner habe ich gerade einmal den kompletten Wartungstau entfernt und wirklich alles in der Hand gehabt. Alles was halbwegs vertretbar war entfernt und gestern habe ich sie gewogen und war überrascht mit 5 Liter Sprit ohne Verkleidung 184kg.

Was wären denn Deiner Meinung nach sinnvolle Verbesserungen? Das habe ich schon erledigt.

520iger Kettensatz 15/45 kein Seitenständer, komplett Schlüsselos,
Gabel und Öhlins Federbein komplett gemacht und abgestimmt, Umlenkung und Schwinge Lager neu oder gereinigt, Lüfter weg, Bremsen Kupplung komplett überholt. Ansaugstutzen erneuert, Ventile eingestellt, Dk gereinigt synchronisiert. Dk Poti justiert. ME Muffe, Lkl erneuert, usw usw. Lipo Batterie. Auspuff bleibt vorerst org. Auch wenn der schwer wie Blei ist.

Was noch ansteht: Rennpappe, Quickshifter KLS kommt aus meiner Renn Fzr raus, Umkehrschaltung.

Coole Adresse für Teile ist die Seite von Gabro

http://www.apriliaspecialparts.com
Zuletzt geändert von TeXaner am Mittwoch 30. Dezember 2020, 10:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon luxgixxer2 » Mittwoch 30. Dezember 2020, 10:22

Wenn man Spass an solchen Moppeds hat, warum nicht.
Wenn der Treadersteller aber ein Budget von 2000.- hat und nochmal vielleicht 1000.- zum Instandsetzen dann ist so ne RsvMille ein Fass ohne Boden.
Meiner Meinung nach bekommt man für 2000.- halt das was man zahlt. Ein Eisenhaufen in den man nochmal die gleiche Summe investieren muss über eine Rennsaison um das Ding vernünftig am Laufen zu halten
Ganz davon abgesehen dass die 2000.- im Zeitplan des Frederstellers zum Kaufzeitpunkt nur noch 1500.- wert sind :D :D .
Kann natürlich auch sein dass er sich während des Lockdowns einfach nur ein bisschen die Zeit totschlagen will.
Ich übeleg mir dann mal was es an Sylvester 2023 zu essen gibt 8)

Guten Rutsch

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon LowRaider » Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:00

Guck mal in den Umbau - Thread von "Arrows", da steht alles sinnvolle wunderbar dokumentiert.

Gruß, Alex

PS: Und ja, das Mopped hat mehr als 2000€ im Aufbau gekostet. Das geht wohl mehr in richtung von 6-7k € ...

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon wildy846 » Mittwoch 30. Dezember 2020, 13:33

LowRaider hat geschrieben:PS: Und ja, das Mopped hat mehr als 2000€ im Aufbau gekostet. Das geht wohl mehr in richtung von 6-7k € ...


Was immer noch ein super Preis für eine tolle Maschine ist. Die Mille für 2K ist meiner Meinung nach ja auch „nur“ eine tolle Basis. Das man da noch einmal investieren muss ist klar.

Wenn man sich eine 6k Maschine kauft dann versenkt man aber meist auch noch einmal ein paar k. ;)

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon luxgixxer2 » Mittwoch 30. Dezember 2020, 13:57

Für 6-7tausend kriegst du schon ne S1000rr. Die fährt ohne Geld reinzustecken schon 2-3 Jahre.
Ein Mopped für 2000.- in das jedes Jahr 1-2tausend fliessen kommt in 3 Jahren auf die gleiche Summe.
Nur fährt man im Fall 1 ein aktuelleS SBK und in Fall 2 ein uralten Oldtimer mit 100Ps weniger.
Die S1000rr verkaufst du in 3 Jahren für 3000.- und den Oldtimer schiebst du in die hinterste Ecke deines Kellers weil du den nie mehr los wirst.
Aber die meisten versuchen sich das irgendwie schön zu rechnen

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Re: Neues Mopped für 2022 gesucht

Beitragvon 3._#34 » Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:23

Hab meine alte Kawa ZX10-R 2006 mit Sturzschaden seiner Zeit für 5000€ gekauft.
Technik nach IDM-Reglement, Kit-ECU, Motor gemacht, alles dran, riesiges Teilepaket, 2. Felgensatz etc. alles dabei.
Hat mich nur noch einiges an Zeit und einen Fahrwerk-Service gekostet.
Damit bin ich 2 Jahre lang verdammt viel und sehr schnell unterwegs gewesen. Und wieder für knapp 5000€ verkauft. Klar, zwischendurch auch Geld reingesteckt. Aber die Rechnung wäre mit einem Motorrad für unter 2000€ nicht so aufgegangen.

Nimm ein bisschen mehr Geld in die Hand und hab weniger Sorgen. Unterm Strich günstiger.
Und wie jemand vorher schon geschrieben hat: Leistung ist zweitrangig. Ein gutes Fahrwerk und gut funktionierende Technik ist mehr Wert. Mit einer SV650 kann man auch verdammt schnell fahren...
Ganz schön wird's zum Glück nie.


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