Transporter & Fahrverbote

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Fox1103
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Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Fox1103 » Donnerstag 13. Dezember 2018, 15:37

Hallo zusammen,

ich weiß jetzt schon, dass es eine riesen Flut von Meinung, Ansichten und Argumenten gibt.

Ich würde mir wünschen, dass das hier NICHT eskaliert.

Ein paar Punkte vorweg:

1. Ja ich weiß, dass einige Sachen noch lange nicht rechtskräftig und beschlossen sind
2. Ja ich finde was da abläuft eine riesen Sauerei
3. Nein, ich denke nicht, dass der Quatsch was bringt
4. "Einfach nicht mehr mit betroffenen Fahrzeugen fahren" ist KEINE akzeptable Option.


Aktuelle Schlagzeilen zum Thema:

https://www.focus.de/auto/news/abgas-sk ... 63588.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 22417.html
Besonders brisant weil ich a) aus der Ecke komme und b) eine AUTOBAHN betroffen sein kann/könnte/wird


Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Wer nutzt den Transporter noch anderweitig als NUR für reinen Rennstreckentransport.
Also bspw. um zur Arbeit zu kommen, so im Privaten als Familienauto etc.

Wie sehr macht ihr euch sorgen bald auf "neue" Fahrzeuge umsteigen zu MÜSSEN, weil ihr auch im Alltag auf eben diese angewiesen seid.

Grundsätzlich: Ja man kann sich z.T. fernhalten von diesen Fahrverbotszonen - da die aber mittlerweile wachsen wie Krebsgeschwüre und scheinbar NIEMAND in der Lage ist sich wirklich rechtskräftig und wirksam dieses außer Kontrolle geratenes Ungetüm an bürokratischem UNSINNS zu wehren.

Beispiel bei mir: Ford Transit, Bj 2011, Euro 4, Diesel
Eigentlich der perfekte Kompromiss zwischen Alltag und Rennstrecke, da nur 2m hoch, allerdings Vollausstattung und sehr sparsam 7,5-8l auf 100km (kombiniert)

PS: Falls Thema unerwüscht oder in anderer Weise entgleist (z.B. Politikdiskussion) bitte löschen!
Termine 2019:

Dreier Racing | Rijeka | 15.-18.04.
Tripple M | OSL | 08.+09.07
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Harm
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Harm » Donnerstag 13. Dezember 2018, 16:57

Ja ich beobachte das auch mit Interesse.
Dass das so kommt, ueberrascht kaum jemanden.
So war das die Grundlage fuer mein neues Firmenauto letztes Jahr...das erste Mal kein Diesel.
Wird sich das aendern?
Ja.
Es wird schlimmer.
Es wird so lange schlimmer, bis es entweder keine Diesel mehr gibt auf den Strassen (und dann wendet man sich einem neuen Opfer zu), oder aber bis auch hier die Menschen sich gelbe Westen anziehen.
Dieses Krebsgeschwuer spiegelt auch die Wahlergebnisse wider vom vergangenen Jahr.
Bei ca. 20% Gruenenwaehlern fuehlt man sich "in der Pflicht".
Ueber Sinn oder Unsinn will indes kaum jemand ernsthaft nachdenken oder gar diskutieren.
Dass ein Teil dieser Massnahmen auch ein Ergebnis des sehr phantasievollen Umgangs der Autoindustrie mit den Grenzwerten ist, liegt auf der Hand.
Was fuer Alternativen gibt es?
Keine Diesel mehr kaufen/fahren.
So sehe ich das jedenfalls.
Die Fahrverbote werden zunehmen und auf immer modernere Autos ausgeweitet.
So fuehlte man sich noch vor kurzer Zeit mit Euro4 auf der sicheren Seite.
Dann mit Euro5.
Und jetzt weiss man so langsam, dass man auch seinen flammneuen Euro6 Diesel bald in der Garage stehen lassen kann.
Die Politik hebt die Haende, die Autoindustrie lockt mit "Rabatten" wenn man ihnen wieder so eine Betrugskiste abkauft (Rabatte, die sie sowieso gegeben haetten)
Und der Autofahrer ist der Dumme.
Ich hatte letztes Jahr schon nen A5 TDi probegefahren....als die mich dann angerufen haben wegen ner Bestellung hab ich nur gesagt "von so einem Betruegerverein wie Euch kauf ich sicher nie wieder ein Auto"
Wenn das alle so sehen wuerden, haetten wir hier eine ganz andere Kultur, wie damit umgegangen wird.
Wuerden bei VAG die Zahlen so gravierend einbrechen, wuerde man sich auch dort bewegen.
Tun sie aber nicht.
Im Gegenteil.
Also macht man in Wolfsburg und Ingolstadt weiter, als waer alles in bester Ordnung.
Was es ja irgendwie auch ist.
Und benutzt die Politik als Erfuellungsgehilfe beim Erschliessen neuer Absatzmaerkte.
Wir haben nur die Moeglichkeiten der Abstimmung aufm Stimmzettel oder mit der Brieftasche. Vom Austragen der gelben Westen und der Verwuestung von Innenstaedten mal abgesehen, aber das will wohl niemand wirklich - ich jedenfalls nicht.
Daher mein Tip: Hau den Transit weg, solang du dafuer noch Geld kriegst und kauf dir n Benziner.
Oder LPG.
Mitm Selbstzuender wirst mittelfristig nicht gluecklich.
S.
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Rudi » Donnerstag 13. Dezember 2018, 17:06

Panikmache, für Langstreckenfahrer wird der Diesel auch noch die nächsten Jahre die günstigste Wahl sein :wink:

Weil dass CO2 Ziele eigentlich auch eingehalten werden sollten, das vergessen die Abmahner und Grünen ein bisschen zu oft !!!
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Fox1103 » Donnerstag 13. Dezember 2018, 17:14

Der Punkt ist bei mir zumindest folgender: Der Transit ist mehr oder weniger "neu" gekommen.
Mir haben sie meine alte Karre zum Altmetallklumpen gefahren.

Ich kenn der VK des Transits und weiß wo er her kommt und was dran ist oder halt auch nicht.
Ist schon fertig umgebaut auf RS usw.

Daher kommt wegkloppen auch aufgrund des Finanzstatus ÜBERHAUPT nicht in Frage.

Ich hab mir erstmal die "Taktik" zurecht gelegt erstmal abzuwarten und es "auszureizen".
Kennzeichen Kontrollen wurden zwar vorgeschlagen, ich behaupte aber mal mit dem aktuell und neu erlassenen Datenschutzverordnung -> schwierig!

Soweit ich weiß laufen gegen diese Fahrverbote usw. dieverse Revisionen und Gegenklagen - Ausgang natürlich völlig offen.

Benziner war ja "bisher" eigentlich sicher. Allerdings zeigt auch der erste Link, dass die auch den Benzinern jetzt die Türen verschließen wollen/können.

Es heißt: Kauft Benziner -> Und dann?
Passiert dann nach und nach das was jetzt mit den Dieseln gemacht werden?

Mal rein FAKTISCH ist der Diesel - zumindest ab Euro4 und höher - die sauberste und mMn. billigste Lösung für den Verkehr. Zumindest wenn man nicht >5km Fahrten hat bzw. reinen Stadtverkehr.

Diese Messtellen sind z.T. völlig willkürlich und spiegeln keine Tatsachen wieder.
Studien belegen, z.B. dass eine Verschiebung der Messstellen um 3-4m eine Reduktion von 30%-40% bringen würde. Nur niemand will das - bzw. ein gibt zwar Richtlinien und Grenzwerte auf europäische Ebene. Aber KEINE EINHEITLICHE Regelungen für die Messstellen. Nur mal so...

Die Frage ist ja fast schon: Wann heißt es: "Motorsportveranstaltungen verboten?"
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Harm » Donnerstag 13. Dezember 2018, 18:24

Rudi hat geschrieben:Panikmache, für Langstreckenfahrer wird der Diesel auch noch die nächsten Jahre die günstigste Wahl sein!

Auch Langstreckenfahrer kommen irgendwann mal an.
Und wenn ich von Augsburg beruflich nach Berlin fahre, hast Du schon Recht, der Weg dahin ist mitm Diesel das guenstigste.
Nur was bringts mir, wenn ich mitm Diesel nicht mehr in die Stadt darf?
Soll ich den Hobel dann in Zehlendorf ne Woche stehenlassen und meinen Kram mit der Bahn reinfahren?
Ich hab viel in Stuttgart, Muenchen, Hamburg, Berlin zu tun.
Fuer mich ist es undenkbar, das Auto dort an der Stadtgrenze stehen zu lassen.
Wer einmal als Ortsfremder auf den ÖPNV einer Großstadt angewiesen war, kann das nachvollziehen.
Da stehst irgendwo am Arsch der Welt und weisst kein Stueck, mit welcher Linie du wo hin musst, wo Du umsteigen musst und und und.
Klar, kriegt man alles irgendwie hin.
Will ich aber nicht.
Fuer die Rennstrecke hab ich weiter meinen alten Ducato Diesel. Und fuers Festival.
Da ist es auch laengerfristig noch machbar wie ich denke.
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Blutschlumpf » Donnerstag 13. Dezember 2018, 20:16

Wer einmal als Ortsfremder auf den ÖPNV einer Großstadt angewiesen war, kann das nachvollziehen.
Da stehst irgendwo am Arsch der Welt und weisst kein Stueck, mit welcher Linie du wo hin musst, wo Du umsteigen musst und und und.

Seitdem ich Googlemaps habe, finde ich den ÖPNV in fremden Städten klasse. Das zeigt dir alle möglichen Verbindungen an, wann man umsteigen muss und welche Tickets ich brauche.... Mir fehlt nur die Flexibilität des Autos ungemein, daher nutze ich diese eher selten.


Mir als absolutem Langstrecken- und Vielfahrer kommen gerade ähnliche Gedanken. Spiele mit dem Gedanken einer aktuellen V-Klasse.... Wäre super als Renntransporter aber auch als komfortables Alltagsauto (als 2. Wagen auch in 3 Leben noch nicht bezahlbar). Sitze mit dem Gedanken nun bald 6 Monate schwanger, da dieser sich nur als Diesel lohnt. Vernunft und Logik sind leider in der aktuellen Debatte außen vor.... Wer einen Diesel hat oder sich anschaffen möchte, muss mit dem Gedanken spielen in baldiger Zukunft "illegal" in die Innenstadt einzufahren und sich fürchten dass der Wertverlust so richtig zuschlägt.
Es wird aber auch heißer gekocht als gegessen.... Meine Taktik heißt aktuell abwarten :banging:

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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon 3._#34 » Donnerstag 13. Dezember 2018, 22:16

Erstmal abwarten.
Bin in der gleichen Situation wie der Thread-Ersteller und seh das entspannt. Das muss erstmal kontrolliert werden und über Ausnahmeregelungen ist auch noch nichts bekannt.
Im Zweifelsfall fahr ich erstmal mit der Bahn zur Arbeit.
Ganz schön wird's zum Glück nie.

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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon Harm » Freitag 14. Dezember 2018, 00:40

Kontrolliert ist das ganz schnell.
Gibt's wieder ne Plakette fürs Auto.....fertig.
So wie damals die Grünen Papper.
Kann jeder hilfspolizist auf 100m sehen.
Aber ja. Abwarten.
Nen Diesel kaufen wuerde ich momentan allerdings nicht.
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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon jens-cbr-184 » Freitag 14. Dezember 2018, 01:16

wenn ich mir das ganze thema so vor augen führe, frage ich mich, was wir uns alles noch von diesen gangstern gefallen lassen. egal ob politik oder industrie, sie stellen die rechnung immer auf uns aus. drehen dir nen diesel mit "förderung" über die zapfsäule an....musst dafür aber mindestens 20k km abkurbeln....und jetzt der ganze quark mit dem ruß.
:mrgreen: :alright:
wir werden komplett verarscht.....und wehren uns nicht. leider.

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Re: Transporter & Fahrverbote

Beitragvon -Meyer Kurt- » Freitag 14. Dezember 2018, 08:11

Was macht eigentlich der Europäische Tourist, der solch eine Plakette
nicht kennt, und es auch erst gar nicht lesen kann.
Zumindest geht es mir so in vielen Ländern, die ich bereise, das ich Warnungen nicht verstehe.
Grüße Peter
Ich weiß zwar nicht was ich tue, aber das zu 100%

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