Mit dem Bike nach Österreich/Italien

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DesperadoR6
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Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon DesperadoR6 » Donnerstag 7. Juni 2018, 19:59

Hallo Forum Gemeinde,

dieses Jahr soll es so wie es aussieht mal ne Woche nach Österreich/Italien mit dem Straßenbike gehen.
Meine Frage an die Reisenden unter uns, gibt es was spezielles in diesen Ländern (Außer die StVO :lol: ) zu beachten?
Spiegel am Lenkerende? Sportauspuff? dB?

Maschinen sind bis auf kleine Details original. Bei einer ist ein Hurric ESD mit ABE verbaut.
Vignettenpflicht?

Bin für jeden Tipp dankbar.

Danke und Gruß
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon navisus » Donnerstag 7. Juni 2018, 20:08

Autobahn: Vignette
Auspuff: egal
DB laut Zulassung. wird selten gemessen
Ob ein Teil ABE oder nicht hat interessiert in Österreich und Italien kein Schwein ^^ funktionieren muss es

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DesperadoR6
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon DesperadoR6 » Donnerstag 7. Juni 2018, 20:13

Das wollte ich hören , Danke :D
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SLIDER
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon SLIDER » Donnerstag 7. Juni 2018, 23:57

Im Ösiland mußt Du ein Mini-Verbandkasten / Tasche im bzw. beim Moped haben :wink:
Und immer ne Handbreit Asphalt unter'm Reifen !!

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gummistiefl
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon gummistiefl » Freitag 8. Juni 2018, 06:12

Österreich: Vignette, Verbandszeug (5€ auf den meisten Tanken). DB Killer sollte drinnen sein (da sind die P... geil drauf)
Italien: Keine Vignette --> Maut. Zustand des Motorrads interessierte bisher kein Schwein. Innerorts viele Radarfallen (gross Orange meistens in beide Fahrtrichtungen). Ausserorts bisher noch keins gesehen.
2018 Hausbau - somit eventuell mal kurzfristig am ADR

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lonzo
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon lonzo » Freitag 8. Juni 2018, 07:41

Zu Italien:
Grundsätzlich sind die Verhältnisse sehr entspannt in Italien. Geschwindigkeitskontrollen eher selten, wenn mobil (so wie bei uns an jeder zweiten Ecke), werden die angekündigt (grosse Tafeln).
Stationär am Strassenrand wie bereits geschrieben auffällige orange Kästen - aber nur auf heftig frequentierten Durchgangsstrassen, da wo es sich lohnt.
Viele Schilder "controllo elettronico della velocita" und ein stilisierter Carabiniere: bedeuten erstmal gar nix.
Anders auf der Autobahn: Dort gibt es das, was bei uns salopp "Strecken-Radar" genannt wird (gibts in D nur auf einer Versuchsstrecke). In den Schilderbrücken über der Fahrbahn sind Kameras installiert, die Kennzeichen (auch von hinten!) werden gescannt, nach 10km wieder - gefahrene Kilometer durch Zeit gleich Durchschnittsgeschwindigkeit. Max. 130km/h - mehr kostet dann automatisch. Achtung: kann sehr teuer werden. Gekennzeichnet durch "Attivo controllo sistema tutor" auf der Anzeigetafel.
Blitzer hab ich noch nie auf der Autobahn gesehen.
Maut: Beim Auffahren auf die Bahn gibts an der Schranke ein Ticket, beim Runterfahren Ticket abgeben oder in Automaten stecken, dann wird nach gefahrenen Kilometern abgerechnet. Mit dem Motorrad nicht teuer. Günstig ist es, Kleingeld griffbereit zu haben. Also zwei, drei 5€-Scheine und ein paar Euro-Münzen. Wenn man sich beim Bezahlen Zeit lässt, werden die Einheimischen hinter dir recht schnell ungeduldig... Manchmal in Ballungszentren (bes. Mailand) muss man auch ohne vorher ein Ticket gelöst zu haben, eine Kleinigkeit abdrücken, 1 oder 2 Euro, da nicht jede Ausfahrt eine Station hat. Ist sowas wie eine Mischkalkulation...
Das Fahren selbst ist lange nicht mehr so chaotisch wie vor 30 Jahren, die Italiener sind relativ (RELATIV!) diszipliniert mittlerweile. Mit dem Motorrad oder besonders mit dem Scooter wird aber immer noch überholt wo es nur irgendwie geht - und auch wo es nicht geht. Ein regelmässiger Blick in den Spiegel ist wichtig, auch und besonders im Auto.
Rote Ampeln und besonders Zebrastreifen werden allerdings penibel beachtet!
Dichtes Auffahren - bei uns DRÄNGELN genannt - ist nichts Besonderes, ist nicht böse gemeint, das ist eben einfach so, heisst nur "hey, ich bin da". Als "Bedrängelter" dann aggressiv zu reagieren versteht der Hinterherfahrende nicht.
Tanken: So wie bei uns - ranfahren, vollhauen, bezahlen - ist in Italien quasi unbekannt. Das gibts eigentlich nur auf der Autobahn. Die absolut überwiegende Zahl der Tankstellen sind Automaten-Tankstellen. Am Terminal die Säule ("Pompa") auswählen, Geld reinstecken - auch hier günstig immer einige 10er und 20er parat halten - dann tanken. Geht auch mit Karte, aber wehe, wenn was schiefläuft... ich mach das sehr ungern mit Karte. Bei Tankwartservice, also mit Bedienung ("servito"), saftiger Preisaufschlag, 7ct pro Liter sind normal. Dafür brauch man sich nicht mit den Automaten rumärgern. Tja, irgendwas ist ja immer... Volltanken heisst dann übrigens "pieno per favore" (sprich: piEno, Betonung auf dem E).
Was noch? Vor einigen Jahren bin ich mal auf dem Mendelpass angehalten worden, Kontrolle am Strassenrand - die wollten nur den dB-Killer sehen - oder eben den orig Auspuff. Das wars.
Alles das gilt jetzt aber nur für den Norden, im Süden sieht die Welt GANZ anders aus. Vielleicht schreibt jemand noch was dazu?
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viper2097
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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon viper2097 » Freitag 8. Juni 2018, 08:20

navisus hat geschrieben:Ob ein Teil ABE oder nicht hat interessiert in Österreich und Italien kein Schwein ^^ funktionieren muss es


Haha, genau... Und bei jeder Anhaltung geben dir die Freundlichen noch einen 20€ Benzingutschein...

Mal im Ernst:
Alles was beim Motorrad nicht original ist muss über ein E-Kennzeichen verfügen und der STVO entsprechen oder eingetragen sein.
Eine ABE wird, laut meinem Letztwissensstand, in Österreich offiziell nicht anerkannt, aber zumindest stillschweigend akzeptiert wenns jetzt kein streitbarer Punkt ist.

Mein Senf dazu:
Alles original, alles fein.
Für alle Änderungen entweder ein E-Zeichen drauf haben (Auspuff, bitte mit dB Killer falls vorhanden), oder ne ABE mitführen.
Praktisch ist es so, dass sie neben den Fahrzeugpapieren und dem Pickerl (TÜV & ASU bei euch) die Reifen und die Profiltiefe, sowie den Auspuff auf ein E-Zeichen und vorhandenen dB Killer prüfen... Mehr mutet sich der standard Straßenpolizist meist nicht zu...
Und wenn ihr mit eurem Fahrzeug in DE kein Problem habt, dann klappt das auch zu 99% in Ö.

Wichtig ist, wie schon gesagt, einen Verbandskasten mitzunehmen (gibt nen eigenen , kleineren). Es gibt in Österreich KEINE Warnwestenpflicht für Motorradfahrer. Weder muss man die anziehen, noch muss man eine mitführen.

Vignettenpflicht haben wir natürlich auf der Autobahn, kann man aber 14 Tage im Vorhinein im Internet kaufen, oder man klebt ganz klassisch die Vignette.
Lg, Chris

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Re: Mit dem Bike nach Österreich/Italien

Beitragvon chbchb » Montag 18. Juni 2018, 18:57

Solltet Ihr nach Südtirol wollen, haltet euch in uneinsichtigen Kurven möglichst weit am Fahrbahnrand, die Einheimschen nehmen das mit den Fahrspuren in manchen Fällen nicht ernst.

Hört sich vielleicht übertrieben an, aber wir hatten letztes und dieses Jahr jeweils ein Bike in Teilen heimwärts auf dem Anhänger.

Für den Fall der Fälle sollten Karten oder Unterlagen wie Adac, Auslandsreise, Krankenversicherung, Fahrzeugschein, Ausweis, Kradversicherung griffbereit sein.
Grüsse Christian
#629


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