IDM 2018

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Chris
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IDM 2018

Beitragvon Chris » Dienstag 12. September 2017, 09:31

Hallo Leute,

es geht schon wieder los. Bevor auch nur ein klitzekleines Detail kommuniziert wurde, wird auf dem aktuellen Promoter rumgehackt. Natürlich kann man es niemanden recht machen.

http://m.speedweek.com/idmallgemein/new ... elles.html

Wie seht ihr das? Wollt ihr überhaupt eine IDM? Interessiert Euch die IDM? Was müßte es geben, damit Ihr Euch ein Rennen Live ansehen würdet? Was findet ihr gut, was nicht?

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Re: IDM 2018

Beitragvon Sx1xR » Dienstag 12. September 2017, 11:30

Der Kommentar von Rennrealist unter dem Artikel trifft den Kern recht gut....
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Re: IDM 2018

Beitragvon Torsten#21 » Dienstag 12. September 2017, 11:55

Chris hat geschrieben:Hallo Leute,

es geht schon wieder los. Bevor auch nur ein klitzekleines Detail kommuniziert wurde, wird auf dem aktuellen Promoter rumgehackt. Natürlich kann man es niemanden recht machen.

http://m.speedweek.com/idmallgemein/new ... elles.html

Wie seht ihr das? Wollt ihr überhaupt eine IDM? Interessiert Euch die IDM? Was müßte es geben, damit Ihr Euch ein Rennen Live ansehen würdet? Was findet ihr gut, was nicht?


Bevor man über Zuschauerzahlen auf Tribünen redet sollte es eine verlässliche und durchdachte Meisterschaft geben, bei der der Sportler und seine Zukunft im Vordergrund steht. Das heißt in Abstimmung mit der DORNA/ FIM und allen deutschen Sportverbänden müssten Perspektiven für die Meister der 3 IDM Klassen ausgearbeitet werden. Die 300ter Klasse und die Ideen dazu sind schon ein Ansatz. Wenn man die deutschen Meister nicht im internationalen Sport ankommen sieht, wertet dies auch die eigene Serie ab, mit all seinen Konsequenzen -Stichwort Medien oder Sponsoren! Z.B. Superbike Meister 2018 erhält eine Sportförderung von Summe X für 2 Jahre, wenn er in einer WM / EM antritt.
Auch sollte man soviel wie möglich ins Netz transportieren um erstmal Aufmerksamkeit der bequemen Art bei den Zuschauern zu erzeugen. Beispielsweise Paddock Talk mit Eddie Mielke ist ein guter Ansatz. Es muss da aber noch viel mehr kommen und auf allen möglichen Kanälen Aufmerksamkeit erzeugt werden -eigene HP; youtube; Fb, twitter und und und... Bis man diese Meisterschaft auf einem Level hat, welche Zuschauer nennenswert anzieht, werden Jahre vergehen.
Wer meint, die Vermarktung der einzelnen Motorräder und der Zubehörindustrie zum Thema Nr.1 machen zu müssen, der zäumt das Pferd von hinten auf.
Erst sollte man sähen bevor man an die Ernte denkt...
Gruß
Torsten

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Re: IDM 2018

Beitragvon Torsten#21 » Dienstag 12. September 2017, 12:01

Den Speedweekartikel von Esther Barbel sehe ich nicht so kritisch, wenn den der Wiesinger verfasst hätte, dann wäre es wohl anders abgegangen.
Die Esther war und ist schon immer Pro IDM und macht ihre Sache meiner Meinung nach sehr gut. Kritisches hinterfragen halte ich in der momentanen Phase für mehr als angebracht.
Gruß
Torsten

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Re: IDM 2018

Beitragvon sonicmonkey » Dienstag 12. September 2017, 12:19

Ich war zuletzt auf dem Lausitzring zur IDM
Das showprogramm und drum herum war schon ok.

Fand es sehr traurig als die läufe der WSBK ect. durch waren wurden gleich alle kameras ect. aus gemacht und man hat vom rennen nicht mehr soviel mitbekommen obwohl man live vor ort war als dann zuletzt IDM lauf war.

Auch im TV könnte man doch übertagen bzw live stream im internet.

Kostet das denn soviel Geld?

Da fahren doch so viele rennen in kurzer zeit, da würde sowas doch lohnen?


Ich finde es toll mal live dabei zu sein aber immer muss das nicht.
Lieber ein ordentlicher live stream wäre toll.

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Grüße aus dem Spreewald

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Re: IDM 2018

Beitragvon Koerschgi » Dienstag 12. September 2017, 12:43

Problem der IDM war mMn schon immer: Es wird von Leuten gemacht die zwar was von Motorradrennsport verstehen aber keine Ahnung haben wie man eine Marke etabliert oder ein "Event" auf die Beine stellt.
Keine Sau (außer die paar Nasen die sich an die Strecken verirren) brauchen ein Rahmenprogramm von x-Klassen die eh nur wenige interessiert. Du brauchst "Action" um die Strecke, das ganze Ding muss sexy werden.
Da fahren halt keine Stars die Menschen von alleine an die Strecke bringen.
Hab es letztes Jahr zum Saisonfinale ja schon angemerkt - wenn ich nicht durch Zufall ein Plakat gesehen hätte - ich wüsste bis heute nicht dass die IDM da gefahren ist. Das kann halt nicht sein. Ich kann nicht erwarten dass die Leute gezielt suchen. Das machen die wenigsten. Du musst die Leute aktiv abholen.
Was vor 5 Jahren vllt. noch ging funktioniert heute nicht mehr. Man kann das ganz gut mit den ganzen MusiK Open Air Veranstaltungen/Festivals vergleichen.
Und bei einer so extremen Randsportart die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen ist dann fatal.
Man müsste das Ganze in externe Hände geben - mit Leuten zusammenarbeiten die Erfahrung haben im Aufbau einer Marke / einer Event Marke. Begeisterung für den Motorradsport alleine reicht nicht (mehr).
Die IDM wird mMn nie DER Zuschauermagnet überhaupt werden. Aber wesentlich mehr Potenzial steckt definitiv drin.

Aber das alles fängt ja schon bei den allgemeinen Strukturen an. Die sind ja quasi nicht vorhanden. Oftmals fahren nicht die besten Fahrer sondern die mit dem dicksten Geldbeutel. Das müsste sich ändern - ich weiß, das ist illusorisch.
Dennoch könnte man auch da ansetzen und Kooperationen mit Herstellern/Marken und Sponsoren eingehen und ein gesünderes System aufbauen.

Alles in allem steckt da ein Haufen Arbeit drinnen. Und wie gesagt, ohne Veränderung und die Bereitschaft mal neue Wege zu gehen sehe ich die Serie auch weiterhin als absolute Randveranstaltung an.

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Re: IDM 2018

Beitragvon Stonie » Dienstag 12. September 2017, 13:08

Ich finde es schwierig mich für die IDM zu begeistern.
Das Erlebnis auf der Tribüne ist in meinen Augen sehr begrenzt. Ich sehe da nur ein paar bunte Motorräder vorbei fahren. Wenn es einen Positionswechsel gibt, habe ich das wahrscheinlich eine Runde später schon wieder vergessen oder kann nicht mehr genau sagen welche Startnummer das nun war.
Identifikation mit den Fahrern ist generell nicht vorhanden. Ich habe da nur den Namen Reiterberger im Kopf, alle Anderen sind mir unbekannt.
Um ehrlich zu sein habe ich nichtmal einen Mehrwert zu einem Hobbyrennen. Im Gegenteil, dort würde ich eher noch 2-3 Leute kennen und deswegen etwas mitfiebern.
Desweiteren verstehe ich die IDM nicht. Ich habe keine Ahnung wo sie im Vergleich zu WSBK oder BSB positioniert ist. Weder technisch noch vom fahrerischen Niveau.

Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen ein paar Rennen online zu verfolgen. Im Endeffekt habe ich bisher alle Wochenenden verpasst, weiß immer noch nicht welche Möglichkeiten man online hat und erfahre nur im Nachhinein dass IDM war weil fifty viel Werbung macht.

Dann sehe ich ein Problem in der Preis/Leistung des Wochenendes. Wenn man nicht in der Nähe der Strecke wohnt, hat man finanziell gesehen kaum einen Unterschied zur WM. Ein GP Wochenende in Brünn wird vielleicht 0-100€ teurer sein als ein IDM Wochenende in Oschersleben. Dafür kann die IDM nichts, spielt aber natürlich mit rein.
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Re: IDM 2018

Beitragvon Günni » Dienstag 12. September 2017, 13:42

Die derzeitige IDM ist ein Fortschritt. Gute Rennen und sehr gute Fahrer. Die SSP300 eine hervorragende Nachwuchsklasse, die dazu noch relativ preiswert ist. Rahmenrennen müssen sein und ich finde die Suzi Klassen sehr gut.
Mehr Werbung wäre vielleicht gut und gut wäre vor Allem das Ablegen einer "grundsätzlichen Abwehrhaltung" bei vielen von uns. Wir sollten die IDM 2018 unterstützen , egal ob als Zuschauer, Fahrer oder Helfer oder Sponsor. Es ist gut, dass es noch Motorradsport gibt, gerade in Deutschland.
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Re: IDM 2018

Beitragvon Hubert #69 » Dienstag 12. September 2017, 14:03

Schwieriges Thema.
Das mit der nicht vorhandenen Werbung ist mir auch schon aufgefallen. Ich denke so wird es schwierig frisches Blut an die Strecken zu locken. Für die Mädels und Jungs die im Thema sind bzw regelmäßig im Netz unterwegs sind ist es aber eigentlich kein ganz so großes Problem an die Termine bzw Strecken zu kommen.
So ging es mir im Juli. Zeit, gutes Wetter und Zolder um die Ecke. Die Dame ins Auto gepackt und los ging es. Parkplatz direkt im Infield an der Strecke für einen 10er und Eintritt für 2 Personen am Renntag für schmale 28 Mäuse.
Also am Geld kann die spärliche Zuschauerzahl wohl wirklich nicht liegen.... Wenn ich kurz drüber nachdenke, was ich in einer Saison so ausgebe, sind 38 Euros quasi nichts :band:
zu den Klassen: Superbike mit großem Starterfeld hat mir getaugt
Supersport leider nur um die 15 Fahrer, da stelle ich mir bei dem Mangel an aktuellen 600ern schon die Frage nach der Zukunft der Serie.
Die 300er kann für die Zukunft was werden, wenn sie denn hier auch angenommen wird. Aktuell überlebt sie ja nur dank der Teilnehmer aus den NL.
Cupklassen wie R6 oder GSXR sehe ich sehr positiv dank der großen Felder und des ausgeglichenen Materials.
Gehört für mich irgendwie zur IDM
Gespanne habe ich vergessen? Sorry, bestimmt prima Sport, aber da kann ich leider nichts mit anfangen . Ich denke aber so hat jeder seine Favoriten in diesen vielen Klassen
Fahrerlager war offen für alle, Türen und Ohren waren offen für Jedermann und eigentlich war es ein prima Tag.
Aber machen wir uns nichts vor: Hätte ich alle rennsportbegeisterten Belgier und Holländer heim geschickt, wäre es recht ruhig geworden......
Man sollte den neuen Machern angesichts der echt kurzen Vorbereitung mal eine Chance geben, das Ding wachsen zu lassen. Mir taugt die häufig vorherrschende negative Einstellung ala Speedweek überhaupt nicht womit ich nicht den aktuellen Artikel meine.
Wenn ich Zeit habe, bin ich am Hocken nochmal dabei

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Re: IDM 2018

Beitragvon bla » Dienstag 12. September 2017, 15:50

Hab zwar keine Zahlen aber gefühlt interessiert Motorradrennsport bzw. Motorradfahren im Allgemeinen einfach niemanden mehr. Auf der Strasse sieht man kaum noch Mopeds und an den Treffpunkten stehen mittlerweile bald mehr Autos als Motorräder. Auch die Jugend interessiert sich nicht mehr so wie früher für Motorräder. Als ich noch Kind/Jugendlicher war, wurde bei am Straßenrand geparkten Sportlern direkt angehalten und sofort inspiziert (Blick auf den Tacho, wie schnell die Kiste ist, Reifenbreite checken usw... :D ). Damals sind irgendwie alle wenigstens nen 50er Roller gefahren und haben von der 80iger geträumt oder halt selber eine besessen. Keins der Kinder bzw. Heranwachsende ausm Bekanntenkreis haben sich jemals für mein Motorrad interessiert, selbst wenn die Garage mal offen stand und sie mehr oder weniger direkt drüber gestolpert sind. Wir hätten uns damals die Finger nach so nem Ding geleckt und hätten wenigstens einmal draufsitzen wollen.
Ich glaube es fehlt einfach die Zielkundschaft in Deutschland um auch nur irgendwas halbwegs funktionierend auf die Beine zu stellen. Da kann man sich sonst wie Mühe geben, der Markt ist einfach nicht da. Es wird lieber seitenlang und möglichst oft über Schumacher Junior berichtet, der in irgendeiner unteren Formel Klasse fährt, als über Folger, der mehrfach hervorragende Leistungen auf WM Niveau gezeigt hat. Das spricht doch Bände...


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