Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

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Schizo
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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon Schizo » Donnerstag 8. August 2019, 14:11

Lutze hat geschrieben:
Schizo hat geschrieben:...ihr müsst alle am Tag danach nicht auf Arbeit was ;-) N bißchen Sicherheit und Rücksichtnahme hat noch nie geschadet,


Ps. wer daran denkt das er am nächsten Tag auf Arbeit sein muss bleibt besser zu Hause, allerdings könnte er dort auch über die Teppichkante stolpern und tags darauf nicht arbeiten gehen können.


Och komm der Vergleich hinkt aber n bißchen ;-)

Gruß Andy
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Schizo
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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon Schizo » Donnerstag 8. August 2019, 14:14

Tom-ek hat geschrieben:Es tut wohl keiner Harakiri Aktionen gut heisen. Aber das war nix wildes, einfaches Überholvorgang. Wem sowas schon zuviel ist, ist einfach falsch da.


Ich meinte jetzt gar nicht explizit die Aktion über die ihr diskutiert habt (hab ich gar nicht mitgelesen :oops: ) sondern eher allgemein gehalten... Also letztendlich das gleiche wie du und wahrscheinlich 80% der Member hier.

Gruß Andy
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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon mito » Freitag 9. August 2019, 17:51

J-C hat geschrieben:Hallo,

ich fahre nur jedes Jahr „TwinsOnly“, also gemültliches Altherrentraining. Meine Frau schaut da immer alle Gruppen mal an. Nach ihr gehts in den langsamen Gruppe am wildesten zu, alles fährt kreuz und quer.
Die schnellste geht gut, auch wenn ich da immer wieder mal das Problem habe dass schnellere einfach vor der Kurve reinziehen (bei 2:57)
https://m.youtube.com/watch?v=JBgzuCdRHzY

Der Kollege meinte nach dem Turn er wäre nur seine Linie gefahren...

Wenn ich mit der 250-er aber ein „normales“ Training fahren würde dann müsste ich mit der Rundenzeit in der D oder C Gruppe fahren und könnte kaum eine Kurve mit dem nötigen Schwung fahren :-(


Tja, ich war in der selben Gruppe und der Panini-Treiber ist mir auch unangenehm aufgefallen. Da gab es mehrere solche Aktionen. Der fuhr regelmäßig so wie auf dem Video.

Bei einer solchen Veranstaltung finde das etwas deplatziert...

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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon Paulchen88 » Samstag 10. August 2019, 13:16

Meiner Meinung nach kommt es immer auf die Racer in den unterschiedlichen Gruppen an.

Wenn man in der schnellsten Gruppe als eher langsamer fährt, kommt einem das nicht so schlimm vor, wie wenn man in der zeritschnellsten Gruppe als einer der Schnellster unterwegs it. Und je grösser der Zeitunterschied in der Gruppe um so schlimmer.

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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon Wildsau » Samstag 10. August 2019, 13:30

Das stimmt natürlich.
Und die Fehler der Anderen fallen einen immer mehr auf als die Eigenen.

Allgemein fällt mir auch auf das es sehr vom Veranstalter abhängt.
Bei manchem sind nur Spaselacken, bei Anderen gehts allgemein sehr gesittet zu.

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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon R6-Pille » Samstag 10. August 2019, 15:14

Tom-ek hat geschrieben:
J-C hat geschrieben:Nochmal damit es auch du kapierst,

mir gings nicht drum ob was passiert ist oder nicht, sondern darum dass das nicht sein muss und der Überholende nicht wissen kann wie schreckhaft der zu überholende ist und damit den Überholvorgang nicht sinnlos knapp auszuführen hat.


Evtl. Ein anderes Hobby suchen !
?!


Kann ebenfalls nur zustimmen.
Unnötige Gefährdung.
Ob Renntraining oder freies Fahren, das war ein dummer Fehler vom Überholer.
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Re: Gruppe C ,die "Todesgruppe"???

Beitragvon bikeaholic » Montag 12. August 2019, 11:38

Ich habe, nachdem ich letztes Jahr entschieden habe, überwiegend nur noch auf der Rennstrecke Motorrad zu fahren, mit zarten 53 Jahren bei Hafeneger die Rookie-Schule "absolviert". Motivation waren zunehmende Kontrolldichte auf meine Hausstrecken und daher unschöne Kontakte zur Rennleitung und daraus resultiereden Konsequenzen sowie schwere Motorradunfälle im Freundeskreis. Aufhören wollte ich aber auch nicht. Besonderen Ehrgeiz bzgl. Ergebnisse oder Rundenzeiten habe ich nicht, mir geht es um Spaß. Dazu gehört für mich aber auch eine gewisse "Präzision". Naja, da ich daneben eben ein Typ bin, der Dinge gerne richtig macht, eben mit Rookie-Schule. Hat meinem Ego zugegebenermaßen etwas Überwindung gekostet, da ich ja so ein Landstraßen-King bin/war 8)

War letztlich sehr lehrreich, mit einigen "Überraschungen" (eben insbesondere, was den Unterschied zum Motorrad fahren auf der Landstraße zu Rennstrecke betrifft) und soagr sehr spaßig. Wer das nicht kennt: Die Rookie-Schule wird ausschließlich in OSL durchgeführt, dort sind abeseits der Strecke auf dem Gelände ausreichend viele und große asphaltierte Plätze, wo man verschiedene "Stationen" mit seinem Instruktor durchläuft. Geht um richtiges Bremsen, lenken, Körperhaltung, Schräglage etc.. Kein verkapptes ADAC-Sicherheitstraining, sondern Vorbereitung auf das sichere Befahren einer Rennstrecke. Darüber hinaus wurde natürlich auch das richtige Verhalten auf der Strecke eingebläut. Nachmittags sind dann 3 instruktorengeführte Turns angesetzt, mit Videoanalyse, Besprechung Brems-/Einlenkpunkte, Orientierung auf der Strecke generell, Linie und OP mit TrackSheet nachvollzogen etc.

Ich hatte damals den 2. Tag dazu gebucht und bin natürlich in die langsamste Gruppe D/gelb eingestuft worden. Bei Hafeneger gilt immer Transponderpflicht, nach dem ersten Vormittag wird ggfs. neu eingruppiert. Und beim 1. Turn ohne Instruktor wurde mir erstmal bewusst, wie extrem wichtig dieses Rookietraining für mich war. Die breite Strecke usw., da fällt ohne "Hilfsmittel" die Orientierung und die Einschätzung sehr schwer. Da die Rookieschule aber keine verpflichtende Voraussetzung für eine Teilnahme ist, werden in gelb auch alle eingestuft, die sich selber in der Selbsteinschätzung als Anfänger bezeichnen und keine Referenzzeit vorweisen können. Und für mich war -wenn man den Begriff verwenden will - das die "Todesgruppe". Und abei geht es nicht um Speed, denn langsam war (und bin) ich auch :oops: Es geht schlicht um Orientierung und das Verhalten auf der Rennstrecke. Ich hatte bei meinen Runden (ich habe versucht, den Raserimpuls zu unterdrücken und das Erlernte weiter zu vertiefen, auch unter Inkaufnahme nur langsamer Verbesserung der Rundenzeiten) so viel unberechenbares Verhalten (Linie, Bremspunkte mitten auf der Geraden, um dann zur Kurve wieder hinbeschleunigen zu müssen, quasi das volle Programm) gesehen, dass ich dem Ansatz der hier schon mal geäußert wurde, wie beim Golf eine "Platzreife" einzuführen, durchaus Symphatie entgegen bringe.

Die "Saison" 2019 habe ich ebenfalls bei Hafeneger Ostern 4 Tage in Brünn gestartet. Es gab die Möglichkeit, die Vormittags-Turns für einen (aus meiner Sicht) Spottpreis von 40€ oder so unter Gruppen-Instruktion zu fahren, ähnlich wie die nachmittags-Turns in der Rookie-Schule (separater Turn, nicht in einer "normalen Gruppe eingegliedert). Zu Saisonbeginn und vor allem auf einer unbekannten Strecke für mich ein Muß. Danach hatte man zumindest schon mal einen (gefahrlosen) Eindruck von der Linie und durch die Visualisierung durch Track Sheets und Wiederholung auf der Strecke auch die Oríentierungs- und Einlenkpunkte "auf dem Schirm".

In der hier gemeinten zweitlangsamsten Gruppe C/blau finde ich es eigentlich sogar etwas besser als in D/gelb in Bezug auf die Berechenbarkeit. Ich stimme aber auch zu, dass der "Ehrgeiz" oder das Verlangen nach besserer Rundenzeit ausgeprägter ist als in D und daher, weil wir immer noch von "fortgeschrittenen Anfängern" und ehrlich gesagt auch von "langsamen Vögeln" reden können, steigt die Anzahl brenzliger Situationen. Es liegt aber mMn in der Natur der Sache, wenn man etwas erlernen will und sich steigern/verbessern möchte, steigt auch die Fehlerquote. Als wir alle von der Kinderschnabeltasse auf das Trinken aus dem Glas umgestiegen sind, war das auch beschwerlich und fehlerbehaftet - bei dem einen mehr, dem anderen weniger :P Und ich scheue mich nicht, zuzugeben, dass ich auch ständig Fehler einbaue. Und schlimmstenfalls (bisher Gott sei Dank noch nicht vorgekommen) kann so etwas natürlich auch zu einem Sturz und in der Folge auch zu einer "Beeinträchtigung" von Mitfahrern führen. Umgekehrt kann ich durch Fehler anderer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das muss ich einfach auf der Rennstrecke in einem gewissen Maße akzeptieren. Es schadet aber sicher nicht, dass man sich mental darauf vorbereitet, auch mal überholt zu werden und dass dabei auch eine ungewollte "Nähe" entsteht, vielleicht eben auch aufgrund einer Fehleinschätzung des Überholenden. Ich bin eben eine Lusche, umgeben von Luschen.

In den schnelleren Gruppen ist dann vielleicht das fahrerische Level höher und die Skills nähern sich an, dafür ist nach meiner Beobachtung der Ehrgeiz größer und die Fehlertoleranz gegenüber anderen geringer. Außerdem will man hier tlw. mit der Brechstange seine Rundenzeit "retten". Ist aber wie gesagt nur ein subjektiver Eindruck und sicher pauschalisiert.

Nach meiner (unwissenschaftlichen) Beobachtung kommt es aber nicht zu gravierenden Häufungen von Vorkommnissen, die eine Unterbrechung nach sich ziehen, in den unterschiedlichen Gruppen.

Und rücksichtslose Idioten finden sich auch gruppenübergreifend, möchte ich meinen. Da finde ich es abstrus, dass hier weniger bis nicht sanktioniert wird, aber wehe, dein Auspuff ist ein bisschen zu laut :(

Zum Schluß: Ich habe für mich, wenn ich in einer unschönen "Rotte" auf der Strecke lande, das durchfahren der Boxengasse für mich entdeckt.

Viel Spaß und bleibt bitte alle sitzen!!

LG
Andi
Erst hatten wir kein Glück, und dann kam noch Pech dazu. (J. Wegmann)


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