Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Der Bereich für Eure Projekte, Um- und Aufbauten. Auch Tips und Tricks zu Feinheiten, aber keine Standardthemen wie: so wechselte ich die Bremsbeläge.

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SlowMo400
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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon SlowMo400 » Sonntag 3. September 2017, 20:49

Soo, Semesterferien und endlich genug Zeit am Stück, um das Moped fertig zu bekommen und noch das ein oder andere Detail zu verbessern. Gut ist eben noch nicht gut genug und das Gewicht soll gegen die 125kg gehen. Optimistisch bleiben, gewogen wird erst am Ende.

Aber erst mal die alten Baustellen abarbeiten, angefangen mit der Ramair-Box. Hier wurden zum einen die Haupt Luftdüse #200 entfernt. Das gute Stück welches eigentlich nur eingesteckt/ -gepresst ist, hinterlässt ein Loch in welches ein Gewinde M5 kam. Hier sitzt jetzt erstmal die Düse #0 und je nach Afr soll dann bis etwa #45 hoch. Die übrige Abstimmung soll dann über Hauptdüse und Nadelhöhe erfolgen.
Desweiteren wurde an der Airbox etwas mit den Möglichkeiten eines Luftfilters experimentiert. Was passendes zu kaufen gibts natürlich nicht... Laut Kit-Handbuch soll, glaube ich, komplett ohne gefahren werden. Die Briten welche mit der 400er Rennen fahren sind größtenteils der Meinung ein feines Gitter/ Netz würde ausreichen und hierzulande gehts eher Richtung Sicherheit mit nem anständigen Filter. Damit hab ich auch etwas herumprobiert und zwei Möglichkeiten gefunden, welche beide aber sehr aufwendig und wohl nicht hundertprozentig dicht zu bekommen sind. Daher fahre ich jetzt erstmal nur mit dem Fliegengitter. Ein Kollege aus UK hatte letztens mit der Kombi einen Sturz inklusive laufendem Motor im Kiesbett und wird demnächst mal den Motor aufmachen um zu sehen ob da großartig Partikel angesaugt wurden. Da bin ich auch mal gespannt was dabei herauskommt.

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Die Airbox ist also somit (bis auf die ausstehende Abstimmung) fertig!

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Also weiter mit der Hinterradbremse. Hier steht nach wie vor der Halter auf dem Programm: Die Abstützung muss noch endgültig und in der richtigen Position fixiert werden. Außerdem muss noch ein Drehteil als Adapter für Hohlschraube und Bremsleitung her, wenn denn der Schlosser mal wieder Zeit und Lust hat :D Nachdem ich seinen Gewindebohrer halbiert habe wirds wohl wieder Zeit für gutes Zureden und Kaffeekasse...
Dafür kam aber die Bremsscheibe schon an sodass das ganze Arrangement schon mal montiert werden kann. Sogleich wird eine gewisse Diskrepanz zwischen Bremsscheibe und Sattel sichtbar, welche soweit aber genau eingeplant war. Da wäre noch einiges an Offset nötig um eins der beiden Teile rüber zu bekommen, unschön!

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Aber wie gesagt: eingeplant! Denn die olle 4,5" Felge soll was anderem, nämlich dem 5,5 Zoll Äquivalent weichen. Auf selbige soll bestenfalls auch der 165er Slick besser passen, ansonsten wird auch ein 180er gut funktionieren. Für den Felgentausch sind natürlich auch noch weitere Distanzen nötig. Tja, der Schlosser muss schon wieder ran... Immerhin ist das nötige Material schon eingetroffen^^
Wie auch immer, hier stimmt der Abstand zwischen Bremsscheibe und -sattel beinahe sehr gut. Damit kann man also schon arbeiten und es stehen nun lediglich noch die oben genannten Arbeiten an um die Bremse einsatzfähig zu bekommen und zu testen.
Das Gewicht der Felge sollte sich überraschenderweise nur unwesentlich von der kleineren unterscheiden, genaueres wenn die Pelle ab und gewechselt ist. Achja und passende flache Schrauben brauche ich auch noch, wie ich gerade auf den Fotos sehe. Das lässt sich aber mit Standard Linsenkopf Schrauben bewältigen, nur wo waren die noch gleich? :D

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Soweit zu den alten Baustellen. Dazu zählt auch noch der Heckrahmen, aber ihr wisst schon: der Schlosser. Also gibts zwischenzeitlich noch was anderes schönes für Auge und Waage: eine geschmiedete Vorderradfelge. Und zwar die einer Ducati 1098s, welche vorallem der Waage mit schmalen 3,1kg (laut Internet) schmeichelt. Inklusive sind 330mm große Bremsscheiben, die im Vergleich zu den vorigen 280er Scheiben nur unwesentlich mehr wiegen (<100g pro Scheibe, dafür allerdings etwas dünner), jedoch die Bremsleistung drastisch verbessern sollten. Falls mir hier zufällig jemand helfen kann, funktionieren die Duc Scheiben mit Lucas CRQ Belägen ordentlich oder verträgt sich die Paarung eher weniger?
Jedenfalls werden wegen der Felge und und den Scheiben wieder neue Distanzen benötigt, vor allem jene für die Bremssättel wirken riesig^^ Wer dafür zuständig ist dürftet ihr mittlerweile wissen ;)
Zusätzlich benötigen die Ducati Felge noch Distanzringe für das Offset der Bremsscheiben, die nämlich original näher zusammen als bei den Japanern sind. Um mit den SC59 Monoblocks zu harmonieren fallen auf jeder Seite 4mm an. Diese Teile habe ich zusammen mit der Bremsscheibe hinten lasern lassen, was sehr gut geklappt hat.
Und weil die Felge zwar leichter ist als das Kawa-Gussteil aber gut immernoch nicht perfekt ist wurden auch die ersten Titanschrauben für dieses Motorrad, genauer für die Bremssättel geordert. Da diese ja wegen der großen Scheiben länger werden mussten wurde dass dann eben gleich richtig gemacht, zusammen sparen die 4 Schrauben etwa 200g und das ist doch schon ganz ordentlich.
Fertig? Denke schon!

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Was vorher hier noch angesprochen wurde, war die Abstützung des Heckrahmens an der Federbein-Aufnahme. Hierzu vielleicht kurz ein Aufklärungsfoto des Zwischenstands. Das wird so bedenkenlos funktionieren!

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Und dazu hab ich mir noch mein erstes Auto gekauft, bisher bin ich nur mit Mopeds ausgekommen :D Die Karre musste natürlich Renn-Transporter tauglich sein und so wurde es ein Lieferwagen in langer und hoher Ausführung: ein Ford Tourneo Connect. Heute mal ordentlich geputzt und ausgemessen... Sind die Rücksitze ausgebaut passen Moped und Zubehör problemlos rein, sollte der Beifahrer fehlend oder klein sein sogar kerzengerade.

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon ca » Donnerstag 14. September 2017, 23:15

Mit Senkkopfschrauben an der hinteren Bremsscheibe sollte es passen.

Jedoch würde ich Dich mit diesem Spielzeug nicht auf die Strecke lassen.

Der Sattel mag noch gehen aber diese IS2000 Adapter sind aus dem aller billigsten Material gefertigt, das hält niemals, verkantet sich und Du hast ein blockierendes Hinterrad. :(

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon Le Zonki » Freitag 15. September 2017, 11:17

Ich find es ja alles interessant was du so machst und schreibst usw aber beim Thema Bremse wäre ich vorsichtig...So wie ca schon sagt damit könnte es Probleme bei der Abnahme geben. Zumindest bei Veranstaltern die genauer hinsehen....
:band:

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon Le Zonki » Freitag 15. September 2017, 11:19

Die Bremssättel vorn haben auch nen ordentlichen Hebel :|
:band:

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon SlowMo400 » Mittwoch 20. September 2017, 14:04

@ca Flache Zylinderkopfschrauben habe ich gefunden und das passt so. Senkkopf könnte wegen der geringen Maße der Bremsscheibe nicht komplett versenkt werden und wenn die oben rausschauen ist das nicht gerade schön. Für Tipps wie den vom IS-Adapter bin ich dankbar, dann kann das Teil schon vorsorglich gegen eine Kopie aus 7075 getauscht werden!


Wie dem auch sei, bin jetzt mal so weitesgehend mit allem fertig geworden. Heckrahmen steht, Ram Air Grundsetup ist gut, Verkleidung und Tank haben farblich etwas näher zueinander gefunden usw... Reifen umziehen und es kann los gehen :band:

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon Axel.F » Mittwoch 20. September 2017, 14:20

bekommst du hinten die Reifenwärmer drüber? Sieht sehr knapp aus...
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Wenn du glaubst alles unter kontrolle zu haben, fährst du zu langsam!!!

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon SlowMo400 » Mittwoch 20. September 2017, 14:26

Da ist im Moment noch ein 180/55er auf der Felge so wie ich sie gekauft habe. Lasse nachher noch nen 165er Slick draufziehen. Das ging mit der 4,5" Felge und Reifenwärmer problemlos, mit der 5,5" Felge sollte es eigentlich noch besser gehen.
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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon Rudi » Mittwoch 20. September 2017, 15:56

Sauber sog i 8)
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15.-18.4. Rijeka mit Dreier
10.-12.5. Brünn mit Futz
08.-09.7. OSL mit triple-mmm
05.-07.8. Most mit STEIL
26.-27.8. Zandvoort mit Dannhoff
07.-10.10. Rijeka mit Dreier

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon Christian #69 » Mittwoch 20. September 2017, 18:48

Erster Rollout am 24.09 beim BreakFast Cup?
Gruß Christian

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Re: Leichtgewicht Kawasaki Zxr 400? Vom Straßen- zum Rennumbau

Beitragvon SlowMo400 » Freitag 22. September 2017, 23:23

Erster offizieller Roll Out mit dem neuen Design ist dieses Wochenende beim Breakfast Cup, genau!

Allerdings nicht ganz wie hier zu sehen, zwei Kleinigkeiten wurden noch geändert.
Zum einen wurde der hinteren Fender gekürzt, da es auch mit dem kleineren Reifen auf kurz oder lang die Lebensdauer der Reifenwärmer verringert hätte.
Das andere betrifft die Fahrrad Bremse hinten welche nicht zum Einsatz kommt. Stattdessen den altbekannten Ktm/ Brembo Sattel. Da ja hier durchaus einige Bedenken an der Funktionalität hatten dürft ihr gerne mal raten, woran es letztlich gescheitert ist ;)
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