Erstes mal richtig Rennstrecke?

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Flexma
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Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon Flexma » Samstag 18. September 2021, 19:57

Moin,

bin zwar seid 2019 hier angemeldet aber nur stiller Leser gewesen.
Kurz zu mir: 26 Jahre alt, aktuelles Moped ist eine Street Triple 675 R(X). Vorher zwei Yamahas, eine TT600R und dann eine YZF 750R. Angefangen habe ich damals mit 16 auf einer RS 125. War ne feine Zwiebacksäge, leider habe ich die vorn Baum gefahren.
Mit der YZF und der Street war ich auch schon mehrmals in der Eifel auf der GP Strecke zu Touristenfahrten. Ist aber immer ein fader Beigeschmack zusammen mit Autos zu fahren.


Eigentlich habe ich meinen ersten Trackday für dieses Jahr geplant, konnte ich leider nicht einhalten wegen Jobwechsel aber ich will es dann endlich nächstes Jahr in Angriff nehmen bevor es garnicht mehr möglich ist als Normalverdiener am Motorsport teilzunehmen.
Meine Frage/n: Muss es unbedingt eine Rookieschule oder Getting Started sein? Würde es eine langsame Gruppe nicht auch tun? Ich möchte nicht direkt eine Maschine nur für die Rennstrecke kaufen sondern erstmal mit der Street anfangen. Welche Strecken sind klein genug um auf der Geraden nicht im weg zustehen? Und hat jemand im hier Forum schon mal den Mitas SportForce+ EV auf der Rennstrecke verwendet? Ich nutze den normalen SF+, mit dem war ich auch auf der GP-Strecke, und der hat super funktioniert. (Auch wenn sicher jetzt einige sagen werden das es ein Billigreifen ist...)

Gruß Manuel

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wizzard
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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon wizzard » Samstag 18. September 2021, 20:25

Kannst mit der triple ruhig antreten, ego zuhause lassen, Krabbelgruppe und gut.

z. B. Bei triple-m sind die ersten 3 turns mit Instruktor der vorneweg rollt.

Lies den rookies guide durch beherzige Das was da steht und fertig.

Strecke ist fast egal... In der Krabbelgruppe sind alle langsam

Am besten mitm Anhänger hin und die karre gut vorbereiten... Blinker, Spiegel.... Usw...

Locker bleiben.


Mitas - manche finden den top auch auf 170ps plus Kisten, andere sind dagegen... Schwierig im Zweifel würde ich den mitas runter nehmen... Und nen hypersport nehmen... Fertsch...

bunterbo
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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon bunterbo » Samstag 18. September 2021, 20:29

Nakeds in der 600er Leistungsklasse siehst du genauso wie die 1000er Kurvenparker (für mich als 600er Fahrer) bis in die schnellste Gruppe.

Es ist halt nicht das Geschoss, sondern der Typ der draufsitzt ausschlaggebend.

Die Rx taugt zumindest für den Anfang aufjedenfall und noch weiter, siehe Street Triple Cup. Außerdem sind Nakeds super geil, weil man ohne dieses ganze Verkleidungsgedöns flott an alles rankommt.
Ich hab nach den Touristenfahrten am HHR auch recht flott das Motorrad abgemeldet, umgebaut und mich für Trackdays angemeldet, aber bisher noch kein Instruktor Event gefahren.

Am SaRi gab mir ein Instruktor, der für das ganze Event eine Einzelinstruktion mit einem Boxennachbar gemacht, immer wieder ein paar wirklich kleine Tips, weil sie öfters hinter mir gefahren sind. Hat geholfen. Erstes Jahr auf der Renne, neue Strecke, langsamste Gruppe am Anfang-> schnellste Gruppe Ende des Events.
Er empfahl mir auch ein Instruktortraining zu machen, damit ich ein paar Fehler ausmerzen kann und recht gefahrlos Sekunden gewinnen kann. (Klar, ist ja gut für sein Geschäft :D)
Aus dem Stegreif raus würde ich sagen, dass ein Coaching in Kleingruppengröße von 2-3 ein gutes Preis-Leistungs bietet.
Aber selbst MotoGP Fahrer haben Rider Coaches, da ein zweites Paar Augen halt mehr sehen und eine Perspektive von außen bieten.

Den Reifen den du grad drauf hast kenn ich nicht und erlaube mir da kein Urteil, aber die Kategorie (Hypersport) ist für den Anfang absolut ausreichend.
Später reicht auch ein Anfängerslick wie der Metzeler TD und ich sag dir, Slicks sind geil!
Laut besagtem Instruktor sind "echte" Rennreifen bis zum Niveau <1:40 am SaRi unnötig ausgegebenes Geld.

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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon Flexma » Sonntag 19. September 2021, 15:33

Den Rookiesguide habe ich schon verinnerlicht! :D

Dass das ganze StvO-Zeug demontiert wird ist mir auch bewusst. Motordeckelschoner und Rahmenschützer waren vom Vorbesitzer schon montiert.
Hänger steht sogar schon bereit. Fehlt nur ne Hängerkupplung oder ein Leihfahrzeug....
Wie sieht es mir bissigeren Bremsbelägen aus? Ist das schon notwendig?
Hypersport ala S22 oder Sportsmart MK3?

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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon Thomas91 » Sonntag 19. September 2021, 16:22

Ich finde so eine rpokie schule zu beginn schon extrem hilfreich. Hilft dir einfach nicht mit falscher „fahrtechnik“ zu beginnen und zu verinnerlichen.

Aber da ist wohl jeder anders. Da ich mir eh schon immer schwer getan habe um schneller zu werden war es bei mir sicher richtig mit getting started zu beginnen.
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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon gixxersixxa » Sonntag 19. September 2021, 18:30

Ich hab damals noch in der Box auf der Rennstrecke meine Drossel ausgebaut (hatte den Schein erst 4 Monate) und mich dann in die langsamste Gruppe gewagt. Wenn man belesen ist und sich zuvor informiert wie man sich verhält bzw. Wie das Moped vorbereitet sein soll, klappt das ganz gut.
Hatte aber auch 5-6 Freunde dabei die schon Rennstreckenerfahrung hatten.

Nach dem ersten Tag hab ich mal ein paar Hundert € in Instruktoren investiert. Hat massiv geholfen.
Manche Veranstalter bieten auch kostenlose Instruktoren an (zumindest damals).
Hab die mir einfach gleich zu beginn für jeden Turn reserviert.
Wird dann aber stressiger weil du ja auch Nachbesprechung etc. Hast und dann zum nächsten Turn nur noch 25 Minuten ca hast.

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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon bunterbo » Sonntag 19. September 2021, 20:24

Musst bei den Bremsbelägen schauen, ob die eine KBA-Nr haben und zu deinem Motorrad passen, solltest du noch auf der Straße fahren wollen.
Wenn nicht gibts viel Auswahl an Rennbelägen, aber ich denke als Anfänger muss es nicht gleich Z04 sein.

S22 ist kein Hypersport Reifen sondern “nur” ein Sportreifen, aber es ist schon ein wirklich guter Reifen.

Du meinst vielleicht RS10 bzw. RS11 (Race&Street) von Bridgestone, oder den Racetec K3 von Metzeler, das sind Hypersport Reifen mit Straßenzulassung.
Für den Anfang auch mehr als gut.
Empfehlenswert sind da schon Reifenwärmer.
Du kannst gleich Vollgasgeben und den Reifen voll belasten (sicherer und du kannst deine Fahrzeit voll ausnutzen) und es schont die Reifen (kalte Reifen -> viel Schlupf -> höherer Verschleiß)
Reifenwärmer brauchst du später auch, solltest du das Hobby weiterverfolgen und schneller werden.

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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon Flexma » Dienstag 21. September 2021, 20:02

Übern Winter habe ich dann ja genug Zeit nach solchen Dingen wie den Bremsbelägen zu gucken.
Bin parallel noch im Street Triple Forum - da hat sicher einer Erfahrung. Dann werde ich auch Anfang nächster Saison Bremsflüssigkeit gegen was besseres tauschen.
Am Samstag werde ich sogar ne Anhängerkupplung für mein Auto abholen - somit wäre das auch geklärt.
RS 10 & 11 merke ich mir jetzt einfach mal vor. Wenns soweit ist werde ich einfach nochmal hier im Forum nachlesen.
Bis dahin schon mal vielen Dank! 8)

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Re: Erstes mal richtig Rennstrecke?

Beitragvon lill_nemo1 » Mittwoch 22. September 2021, 11:53

Du kannst bestimmt ohne rookie schule anfangen...
Aber...
Ich glaube jeder soll anfangen mit so ein schule.

Dan weiss jeder was mann machen soll...

Und nicht falsche technik lernen, falsche linien, ...

Die anfangsgruppe sind so gefährlich weil viele leute da anfangen ohne schule ...

Die verstehen nicht das du deine linie halten muss, auf ddr strecke muss der fahrer hinter dich auf dich verlassen können zum überholen...

Für anfänger sind die reifen und beläge alles gut. Da gehen guter fahrer eben auf tourin reifen ganz schnell rund, bis es sehr heis ist.

Wunsche dich viel spass!!!


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