Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

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Verbremser
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Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Verbremser » Freitag 20. November 2020, 21:18

Hallo zusammen.

Ich habe mal eine dumme Frage bzgl. Bodenwellen.
Vorab zu mir etwas Kontext: ich fahre seit 20 Jahren Moped, ab und zu mal Trackday mit Instruktor, dann Babypause und seit diesem Jahr im freien Fahren eingestiegen. Bin dort mit meiner Honda CBR 600 RR PC 40 BJ 2008 so im mittleren Zeiten-Bereich vom freien Fahren Teilnehmerfeld.

Zum Motorrad: Fahrwerk ist Serie, jedoch von Franz Racing geserviced (Gabel "Tuningstufe 2" und Federbein "Tuningstufe 1") und auf mein 78 kg Körpergewicht eingestellt. Die Feder ist laut Rechnung eine K-Tech Monofeder 52/57-175-110. Falls die Typnummer jemand etwas sagt. Die ganzen Einstellung Zug- und Druckstufe, Federvorspannung, usw. sind alle so, wie sie Franz Racing eingestellt hat. Ein "Drücktest" im Stand bei den Jungs von 55Moto wurde bestanden: "so würde ich die auch einstellen". Somit sollte das Grundsetup also halbwegs vernünftig sein. Ich komme auch insgesamt super klar.

Zu meiner Frage / meinem Problemchen:
Bei Bodenwellen, z.B. in Brünn den Berg hoch vor der Start / Ziel: fahre ich über die Bodenwelle, so darf ich wirklich nur drüber rollen, also Gas anlegen, etwas Gas und das Heck kommt gleich. Mir geht es an der Stelle nicht um die Linie: ich weiß, dass an dieser Stelle eine andere Linie besser ist. Manchmal fährt man eben über Bodenwellen, aus welchem Grund auch immer. Auch ist mir bewusst, dass an der Stelle schon einige mit Highsider abgeflogen sind. Trotzdem reagiert die Honda bei Bodenwellen sehr schnell mit tanzendem Heck.

Die Bereifung war nicht optimal: die Metzeler Comp K waren drauf und waren auch schon gut angefahren. Jedoch kam das Heck nur an der Stelle raus.

Daher meine Fragen:
- Kann man das Verhalten bei Bodenwellen (sinnvoll) verbessern?
- Bringt es ggf. etwas, die Zugstufe hinten etwas zu öffnen?
- Bringt es ggf. etwas, den Negativfederweg zu erhöhen?
- Oder war es einfach der nachlassende Comp K Hinterreifen? 2 Tage später (Anfänger+600er) war der dann völlig platt und ist überall nur noch gerutscht.

Ggf. kommen euch die Fragen doof vor; im Zweifel schiebt es auf meine mangelnde Erfahrung.

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon techam » Freitag 20. November 2020, 21:29

Sind die Negativfederwege denn korrekt auf dein Gewicht eingestellt? Also sowohl der Statische, wie auch der Dynamische?

Ansonsten ist der erste Schritt jetzt wohl erstmal einen ordentlichen Reifen aufzuschnallen und dann zu schauen ob das Problem beseitigt ist.

Verbremser
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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Verbremser » Samstag 21. November 2020, 01:28

Nachdem was ich mir angelesen habe und nach den Aussagen der Profis sollten die Federwege beim Fahrwerk passen.

Nach den Comp K hatte ich die Bridgestone V02 in 200 hinten und den VM02 für vorne, jeweils in soft drauf. Der Hinterreifen ist mehr oder minder der einzige in 200, der auf die 5,5 Zoll Felge passt. Das Grip-Niveau war deutlich höher mit dem Bridgestone. Oder anders: ich hatte gar keine Rutscher mehr, war allerdings auch nicht mehr in Brünn und habe somit keinen direkten Vergleich.

Mir geht es hier auch darum zu verstehen, ob es am Material (kurz gesagt: relativ altes aber ordentliches Moped, ordentliches Fahrwerk, oker Reifen) liegt oder ob die Physik hier alle gleicher maßen ausbremst.

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Veilseid » Samstag 21. November 2020, 09:05

Kommt ja auch viel auf die Zeit an, hast du den Fred zu Brünn gelesen?
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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Verbremser » Samstag 21. November 2020, 09:12

Ja, den habe ich gelesen. Bzgl. Grip-Niveau: Ich habe den Vorteil, dass ich dieses Jahr das erste mal dort war. Daher kenne ich es nicht anders.
Bin in 2021 in der Gunti Woche wieder dort.

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Rechtslenker » Samstag 21. November 2020, 18:58

Wenn du schon weißt das die Linie dort Kacke ist, fahr doch einfach auf der richtigen. Mach ein paar neue BS drauf und fertig. Nicht soviel nachdenken. :D

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon alex_vie » Samstag 21. November 2020, 20:54

Sitzt Du mit Deinem ganzen Gewicht im Sattel oder hast Du auch die Fußrasten belastet und den Oberkörper unten am Tank?

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon Verbremser » Samstag 21. November 2020, 21:28

alex_vie hat geschrieben:Sitzt Du mit Deinem ganzen Gewicht im Sattel oder hast Du auch die Fußrasten belastet und den Oberkörper unten am Tank?


Gute Idee: die Oberschenkel an der Stelle als zusätzliche Dämpfer nutzen.

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon alex_vie » Sonntag 22. November 2020, 12:23

Gute Idee: die Oberschenkel an der Stelle als zusätzliche Dämpfer nutzen.


Mir ging es mehr um die Gewichtsverteilung. Wenn Du Druck auf den Fußrasten hast, dann ist Dein Gewicht besser verteilt und Du stabilisierst das Motorrad.

Insbesondere an der Stelle in Brünn, wo es ordentlich bergauf geht und man Vollgas gibt, werden Federbein und Reifen ohnedies stark belastet.

Am besten Du fragst mal einen Instruktor, der kann das sicher besser erklären.
Unabhängig davon haben natürlich auch die Reifen und das Federbein einen erheblichen Einfluss.

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Re: Bodenwellen mit meiner Honda CBR 600 RR PC40

Beitragvon christian287 » Montag 23. November 2020, 11:26

Hast Du die Probleme bei den Bodenwellen nur in der Beschleunigungsphasen oder auch in anderen Lastzuständen? War das jetzt nur speziell in Brünn so oder auch auf anderen Strecken?

Hast Du einen Hubindikator an der Kolbenstange vom Federbein?


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