Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

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blowman
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Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon blowman » Montag 29. Juli 2019, 19:53

Habe mal ein Anliegen an die Motorradmotorauskenner, speziell GSX-R 750 K7.

War am Wochenende auf der Renne, hatte eine Leckage im Kühlkreislauf und das nicht richtig in Griff bekommen. Es kam wie es kommen musste und es ging mal wieder was kaputt. Mir ist während des Endurance Rennen bei Vollgas auf der Geraden die Öleinfüllschraube (ja richtig gelesen :shock: ) rausgedrückt worden (Motorinnendruck war wohl durch Überhitzung derart hoch das die Ölschraube das schwächste Glied war),Motorrad ging sofort aus und konnte nur noch ausrollen. Kein blockieren des Hinterrades.

Nun bin ich erstmal zu Hause auf äusserliche Fehlersuche gegangen und entdeckt wo mein Leck im Kühlkreislauf war, das aber im Moment mein kleinstes Problem ist.

Mein Problem ist das mir die Batteriespannung beim Startversuch auf ca. 9V zusammenbricht. Nach bisschen Suche bin ich auf den Anlasser gestossen, der durch die ganzen Versuche schon ne ordentliche Temperatur bekommen hat. Habe den Anlasserfreilaufdeckel (Nr.13 im Bild/Link) mal abgeschraubt und das Zahnrad dahinter entfernt und schon dreht sich der Anlasser beim Startversuch und die Batteriespannung bleibt auch auf ca.12,5V (Batterie nicht ganz voll).

https://www.suzuki-motorrad-ersatzteile ... UKI5207524

Nun meine Frage: Was könnte im Motor durch die enorme Hitze und Innendruck (Tacho hat im Fahrerlager nach ca. 20min nach Vorfall noch 140°C angezeigt) passiert / kaputt gegangen sein, was wohl den Anlasser blockiert und somit die Spannung runterzieht.

Hoffe ich komme drum herum den Motor zu zerlegen und ihr könnt mir (Danke) vorab schonmal helfen... :(

blowman

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon FrontPlayer » Montag 29. Juli 2019, 20:44

Also das Gewinde ist noch drin im Kupplungsdeckel? Weil das schwächste Glied sollte eigentlich der Ölfilter sein, der platzt..
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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon blowman » Montag 29. Juli 2019, 20:59

ja Gewinde ist noch drin,das Gewinde von der Ölschraube ist ja Kunststoff (original) das Gewinde im Deckel Druckguss.Das Gewinde der Schraube ist halt hin.Der Ölfilter hat nix abbekommen.

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon Maik77 » Montag 29. Juli 2019, 22:57

Habe mal ein Anliegen an die Motorradmotorauskenner, speziell GSX-R 750 K7.

War am Wochenende auf der Renne, hatte eine Leckage im Kühlkreislauf und das nicht richtig in Griff bekommen. Es kam wie es kommen musste und es ging mal wieder was kaputt. Mir ist während des Endurance Rennen bei Vollgas auf der Geraden die Öleinfüllschraube (ja richtig gelesen :shock: ) rausgedrückt worden (Motorinnendruck war wohl durch Überhitzung derart hoch das die Ölschraube das schwächste Glied war),Motorrad ging sofort aus und konnte nur noch ausrollen. Kein blockieren des Hinterrades.

Nun bin ich erstmal zu Hause auf äusserliche Fehlersuche gegangen und entdeckt wo mein Leck im Kühlkreislauf war, das aber im Moment mein kleinstes Problem ist.

Mein Problem ist das mir die Batteriespannung beim Startversuch auf ca. 9V zusammenbricht. Nach bisschen Suche bin ich auf den Anlasser gestossen, der durch die ganzen Versuche schon ne ordentliche Temperatur bekommen hat. Habe den Anlasserfreilaufdeckel (Nr.13 im Bild/Link) mal abgeschraubt und das Zahnrad dahinter entfernt und schon dreht sich der Anlasser beim Startversuch und die Batteriespannung bleibt auch auf ca.12,5V (Batterie nicht ganz voll).

https://www.suzuki-motorrad-ersatzteile ... UKI5207524

blowman hat geschrieben:Nun meine Frage: Was könnte im Motor durch die enorme Hitze und Innendruck (Tacho hat im Fahrerlager nach ca. 20min nach Vorfall noch 140°C angezeigt) passiert / kaputt gegangen sein, was wohl den Anlasser blockiert und somit die Spannung runterzieht.

Hoffe ich komme drum herum den Motor zu zerlegen und ihr könnt mir (Danke) vorab schonmal helfen... :(

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Was für eine leckage war es denn?

Und wenn ich höre, dass der anlasser den Motor nicht mehr drehen kann schreit es förmlich nach nem kompletten zerlegen, was bei 140 Grad wohl zu empfehlen ist..

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon Hondamonkey » Dienstag 30. Juli 2019, 09:53

Hauptsache mit ner Leckage noch fahren und in kauf nehmen dass andere wegen dir das Moped wegkrachen.
Top Einstellung :smackbottom:

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon blowman » Dienstag 30. Juli 2019, 11:58

Verstehe dein Bedenken, aber es war mit 100% Sicherheit zu keiner Zeit jemand wegen der Leckage sturzgefährdet. Fahre nur destilliertes Wasser mit einen Spritzer Mocool drin, also nix rutschiges. Es hat sich auch nicht das ganze Wasser mit einmal auf der Strecke verteilt, aber ansich hast du Recht, man sollte nur raus wenn alles zu 100% i.O. ist. Hätte ich das befolgt,wäre mein Motor wohl jetzt auch nicht Schrott... :banging: :banging: :banging:

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon blowman » Mittwoch 31. Juli 2019, 21:49

Entscheidung ist gefallen, es kommt ein "neuer alter" Motor rein, hätte auch schon einen an der Hand. Den alten werde ich mal in den Herbst/WIntermonaten aufmachen um zu lernen und zu sehen was ich mit meinem idiotischen Fehler alles zerstört habe.

Nun eine neue Frage: Der Motor ist 26tkm gelaufen,laut Anbieter keine Renstrecke gesehen, Ventilspiel nachweislich bei 24tkm eingestellt und Kompressionsmessung auch vorliegend.

Nun sagt die Kompressionsmessung folgendes:

Zylinder 1: 12,3bar
Zylinder 2: 12,0bar
Zylinder 3: 12,0bar
Zylinder 4: 11,3bar

Laut WHB liegt der Neuwert bzw. Standardwert bei 13-17bar,Minimum 10bar und Differenz zwischen den Zylindern nicht mehr als 2 bar. Sollte man es als normal ansehen das die 4 Werte alle unter 13bar liegen, da schon 26tkm gelaufen,oder hat jemand Erfahrungswerte wo die Werte bei der Laufleistung liegen sollten.

Nun ist auch eine Überlegung,eventuell den Gebrauchten gleich ne Frischkur zu verpassen bzw. revidieren zu lassen.Was sollte da alles gemacht werden (würde ich natürlich nicht selbst machen,sondern vom Fachmann) und mit was für Kosten müsste man am Ende rechnen.

Bin für jede Info von Euch dankbar... :wink:

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon Gego83 » Donnerstag 1. August 2019, 15:58

Hallo,

habe gerade einen 750er K7 Motor komplett revidiert (Lager, Dichtungen, etc...) -> kommt ca. auf 500 bis 700 Euro Teilekosten und dann noch ca. 20 Stunden Arbeit...

Grüße
Georg

(P.S.: habe noch einige Teile von dem Motor rumliegen :wink: )

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon blowman » Donnerstag 1. August 2019, 19:50

Ok, doch so teuer, dann fahr ich glaub den Motor bis auch der den Geist aufgibt (wegen Alterschwäche natürlich) und schau dann weiter... :wink: :band:

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Re: Frage zu Motor-Innenleben 750er K7

Beitragvon BastiR » Freitag 2. August 2019, 07:51

Gego83 hat geschrieben:Hallo,

habe gerade einen 750er K7 Motor komplett revidiert (Lager, Dichtungen, etc...) -> kommt ca. auf 500 bis 700 Euro Teilekosten und dann noch ca. 20 Stunden Arbeit...

Grüße
Georg

(P.S.: habe noch einige Teile von dem Motor rumliegen :wink: )


Das kommt mir aber günstig vor. Kannst du mal grob die Ersatzteilpreise auflisten? Bei der Rn12 kosten das fast schon die Lager. Hab bestimmt das teuerste Moped erwischt


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